Meine Mädels sind eigentlich auch sehr gut verträglich... Sheela macht seit je her einen Bogen um fremde Hunde, Taddy nähert sich, wenn überhaupt, freundlich und stets leicht unterwürfig, schnappt aber ab, wenn sie verfolgt und bedrängt wird, obwohl sie weggeht. Allerdings warnt sie vorher deutlich. Lediglich Kenzie ist etwas "schwierig" und geht lautstark nach dem Motto, Angriff ist die beste Verteidigung, bei großen und/oder unbekannten Hunden vor. Bleibt ihr Gegenüber stehen, wird vorsichtig "gegrüßt", rennt Gegenüber weg, würde sie am liebsten nachsetzen, was ich allerdings gut verhindern kann, setzt sich Gegenüber aber zur Wehr, flitzt sie weg oder unterwirft sich.
Ich habe solche Situationen aber nicht oft, weil ich meine Mädels und insbesondere Kenzie immer ran rufe. Ich habe mit Kenzie trainiert, bitteschön mir das Regeln zu überlassen. Das setzt allerdings (und insbesondere im Training) voraus, dass der andere Hundehalter mit macht. Leider haben viele hierfür kein Verständnis und dann kommen so Aussagen wie "passiert doch nix" (weiß ich
), "die regeln das" (will ich aber nicht
) usw. .
Ich hasse es, wenn Leute ihre Hunde in uns reinbrettern lassen, und Kenzie immer wieder die Erfahrung machen muss, dass sie sich besser doch auf Verteidigung einstellen sollte! Und ich hasse es, wenn bei Begegnungen mit nicht angeleinten Hunden, ein Hund völlig ohne Vorwarnung auf mein, einen großen Bogen laufendes Ömchen schießt und runter putzt. Hallo, das geht gar nicht
(erlebt am Rande eines Agilityturniers, außerhalb vom Platz und ein weiteres Mal auf unserer morgendlichen Runde).
Aber alles in allem kommen wir ganz gut, on- wie offline durch Hundebegegnungen!
Schönen Abend!
Bea