Wo es um Grenzen im Hundesport geht: Für mich ist die Grenze erreicht, wenn ich meinem Hund weh tun müsste. Da ich meinen Hund kenne, weiß ich, wie es aussieht, wenn ihr was weh tut - sowohl im angepannten, als auch im entspannten Zustand, fühle ich mich da ziemlich sicher. Ich setze die Gerte auch nur so ein, dass es keinen Schmerz verursacht. Wohl aber eine Berührung, die zu spüren ist - sonst wäre es ja sinnfrei.
Hunde "im Trieb" zeigen aber häufig keine Schmerzen...
Meine Borderhündin ist neulich "voll im Trieb" (ich mag diesen Ausdruck überhaupt nicht, aber jeder hier wird wissen, was ich meine) im Agi in eine Hürde gebrettert und ich habe ihr absolut nichts angemerkt, selbst, als ich unterbrochen habe, sie ein wenig Schritt und Trab habe machen lasse und dann die Trainingseinheit zuende gearbeitet habe. Aber nach zehnminütiger Pause ging die Maus nur noch auf drei Beinen
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Vielleicht nicht der beste Vergleich, aber als Beispiel für den Umgang mit Schmerz passend...