Ich fände ja auch, vier bis fünf Jahre Unterschied ideal, auf jeden Fall aber ausreichend Abstand, dass der jeweils neuste Hund in ein funktionierendes Rudel integriert werden kann...
Meine Älteste, Sheela, ist 13+, gefolgt von Kenzie, die wird im Juni 10. Den Abstand zwischen den beiden fand ich schon ziemlich gut, wenngleich die zwei nun gerade meine "Alten" sind...
Tattoo ist 5 1/2 und kam dazu, als Kenzie ihre gröbsten Baustellen hinter sich hatte. Eigentlich wollte ich auch gar keinen vierten Hund, ABER Mit Aivy kam jetzt noch mal was ganz Junges hinzu (morgen 6 Monate alt), weil ich den Abstand zwischen Tattoo und dem nächsten Hund nicht zu groß werden lassen wollte.
Im Moment harmoniert das auch im Hinblick auf Beschägtigung, Auslastung und Spazierengehen auch ganz gut, mein gutes altes Mädchen schafft unsere (eigentlich täglichen) "großen" Runden (5+ Kilometer) noch sehr gut und ist zwischendrin auch immer noch mal zu einem Späßchen aufgelegt. Diese großen Runden haben allerdings die letzten vier Monate eher selten und wenn, dann ohne den Zwerg stattgefunden. Zwergi wird jetzt allerdings gerade an größere Runden gewöhnt. Sonstige Auslastung und Beschäftigung erfolgt indivuell und dem Anspruch des jeweiligen Hundes angepasst. So bekommt Sheela gelegentlich ein paar Fährten gelegt oder die eine oder andere kurze Clickereinheit. Die anderen Mädels machen Sport oder UO oder eben auch Clickern, je nach Bedarf. Sheela kommt übrigens sehr gut mit dem Zwerg zurecht, sie stutzt ihn ggf. mal kurz und hat dann wieder ihre Ruhe. Ihre Lieblingsliegeplätze verteidige ich allerdings für sie, weil dafür ist sie einfach zu brav
.
Zum Thema "Tod" und alte(r) Hund(e):
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Angst habe ich übrigens eher vor dem Tod(Unfall, Krankheit...) einer meiner "mittleren" Mädels, weil das ein Loch in der "Rudelmitte" reißen würde, welches, glaube ich, eher schwer zu "stopfen" ist (falls ihr wisst, was ich meine). Mit dem Tod von Sheela habe ich mich die letzten eineinhalb Jahre sehr intensiv auseinander gesetzt, hatte sie doch zwei schwere OPs und nach wie vor einen wie auch immer gearteten Knoten auf der Leber, was natürlich nicht heißt, dass mich ihr Tod nicht schwer treffen wird , zumal sie im Moment so unglaublich "so wie immer" ist(ein blödes Thema...).
Übrigens fand ich den Schritt von zwei auf drei Hunde deutlich anstrengender als den von einem auf zwei. Der auf vier ist allerdings kaum zu toppen
. Und in der Tat, die Gesundheitsvorsorge bei vier Hunden ist - gelinde gesagt - kostspielig
.
Grüße
Bea