Beiträge von saminsi

    Meiner Erfahrung nach ist an der Einstellung des Hundes , wenn er sich entschieden hat fremde Hunde sind doof nicht viel zu machen.

    Mit Naikey habe ich Jahre lang trainiert und geübt, trotzdem findet er fremde Hunde immer noch zum abgewöhnen. Was wir aber erreicht haben ist ein guter Gehorsam so das er sich in solchen Situationen unaufällig verhält. Wenn ich beide Augen drauf habe kann er auch mit fremden Hunden kontrolliert frei laufen und ist in der Lage Konflikte unblutig zu lösen. Wobei dieses frei laufen meist so aussieht das Naikey sein Ding macht und die fremden Hunde komplett und völlig ignoriert.

    Freudestrahlend und friedlich mit fremden Hunden spielen von diesem Traum habe ich mich schon vor Jahren verabschiedet. Seit ich das akzeptiert habe leben wir beide entspannter.

    Bei Ebby ist es eher Angst.
    Die hat echt Schiss vor anderen Hunden. Sollte es im Freilauf mal passieren das ein Fremder oder noch nicht so gut bekannter Hund zu ihr kommen, ist ihre erste Lösung sich komplett flach auf den Boden zu drücken und hoffen das sie niemand frisst.
    Geht der andere dann wieder ist das kein Thema, aber sollte der andere nicht abziehen, geht sie nach vorne. Sie würde sicher nicht gleicht beschädigen, sie fängt mit abschnappen an,... aber sollte sich der andere das nicht gefallen lassen weis ich das sie auch nicht nachgibt.

    Sie muss keinesfalls eine sein die jeden und alle Liebt. Das hab ich bei Quitu und das ist auch nicht schön.
    Aber zumindest ruhig an anderen vorbei gehen zu können das wäre mein Ziel. Ich kann ja damit super umgehen und hab kein Problem damit wenn sie andere zum k**** findet, aber wie gesagt ruhiges und unauffälliges vorbeigehen würde mir schon reichen. Aber das ist denk ich noch viel arbeit. Aber wäre doch langweilig wenn nichts wäre :tropf:

    Wenn du fast keine Möglichkeit hast da irgendwas zu "trainieren" würde ich persönlich mich mit den Hunden etwas abseits stellen, den betreffenden Hund (oder alle) ins Platz schicken und mich vor dem Hund (mit deiner Vorderseite) zum Hund postieren und wenn der Hund auch nur einen einzigen Muckser macht oder den Hintern hebt, gäbe es von mir einen entsprechenden Anschiss. Mein Hund müsste dann so lange liegen bleiben bis er wieder im "Normalmodus" ist.

    Das wird wohl vorerst meine einzige "Lösung" werden, denn sie spricht da auf den Gehorsam noch relativ gut an!

    Bei Situationen wo Hunde in einem Garten sind und radau machen, und wir vorbei müssen heisst wohl erst mal Augen zu und durch, ich geb ihr da auch nicht mehr Bedeutung ich geh dann einfach. Ich sprech sie nicht an, sondern geh einfach zügig vorbei.

    Wenn du Ebby meinst ja, sie war schon immer so. Hatte aber NIE schlechte erfahrungen gemacht!

    Wir wären auch in die Welpenstunden mit ihr. Aber ihre Reaktion auf andere Welpen war da schon "anders". Mit unseren beiden war es von anfang an kein Thema. Da ist sie auch nicht zimperlich. Sie hat sich auch schon mit Quitu angelegt wenns um was besonderes ging. Das ist aber kein Thema mehr.
    Aber in der Welpenstunde saß sie bei meinen Füßen und wartete was kam. Wehe dir ein anderer Welpe kam ihr zu nahe, wurde sie giftig wenn sie nicht flüchten konnte. Ich hab sie da aber von anfang an, auch in schutz genommen, sie musste das nie durch oder das selber klären. Ich gab ihr immer wieder die möglichkeit andere Hunde kennen zu lernen, und gab ihr die Zeit die sie brauchte.
    So fand sie auch 3 gute Freundinnen. (2 Aussies und eine Malinoishündin)
    Mit Hunden die sie total ignorieren hat sie auch kein Problem. Da startet sie nach einer gewissen Zeit auch selbst den Versuch kontakt aufzunehmen. Vorsichtig aber doch neugieren.
    Aber wehe es wäre ein anderer Hund an ihr interessiert,....

    wie gesagt im Unterordnungkurs bin ich die einzige die Ohne Leine trainieren kann, da sie im Leben da nicht zu den anderen Hunden laufen würde. Sie arbeitet super fokusiert mit.
    Aber das Problem sind beim Spaziergang Hunde die evtl. Kontakt möchten (auch wenn sie an der Leine sind und nicht ran dürfen!)
    und dann vl. auch noch "wenig" platz ist.
    Wenig platz sind bei ihr aber schon 5-6 m!!

    Wir waren gestern 3h wandern. Ich mit Sohnemann und den 3 Hunden.

    Im Alltäglichen Spaziergang treffen wir relatiev selten andere Hunde.
    Wenn wir mal welche Treffen ist meist genug Platz und auszuweichen bzw. sind fast immer Hunde die wir schon kennen und die sich auch relativ gechillt verhalten.
    Bei Begegnungen kommen immer alle 3 an die Leine.

    Gut, Quitu und Joy sind absolut kein Thema die gehen vorbei ohne irgendetwas. Joy hat meist mein Sohn (6 Jahre) und das klappt!

    Nur Ebby macht mir echt sorgen. Sie ist ja nicht wirklich verträglich. Also sie hat so ihre Freunde die liebt sie auch heiss und innig aber fremde Hunde sind ein Horror für sie.
    Im Freilauf ist das ganze noch etwas einfacher denn sie versucht echt abstand zu halten.
    ABER wenn sie an der Leine ist ist es gaaaanz schlimm. Egal ob der andere auch an der Leine ist oder nicht.
    Sie beginnt richtig zu schreien, zieht zu dem anderen Hund hin, ich weis aber das es schief gehen würde sie auch nur ansatzweise hin zu lassen.

    Da wir so wenige Trainingsmöglichkeiten haben ist es unheimlich schwer daruf zu reagieren. Meist hab ich auch dann noch Quitu an der Leine. Sie lässt sich zum Glück da gar nicht anstecken und geht weiter ihre Wege.

    Wir sind ja jeden Samstag in der Hundeschule, und wenn ich da zwicshen allen Hunden unterwegs bin ist das Thema weniger schlimm. Klar es dürfte keine ganz ran kommen da schnapp sie auch ab, aber ich kann in einem angemessenen Abstand an allen Hunden vorbei gehen, wo sie ruhig bleibt.
    :fear:

    Ich hatte auch gaaanz unterschiedliche Welpen.

    Quitu braucht wirklich ewig bis sie wirklich stubenrein wurde. Die war glaub ich schon 8 Monate alt. Dafür würd es sie heute eher zerreissen bevor sie ins haus machen würde!

    Ebby war fast von anfang an stubenrein. Die hat als Welpe 1x rein gemacht, eine Minipfütze. Seither nie wieder was, auch nachts war das von anfang an kein Thema. Die ersten beiden nächte ging ich alle 2 Stunden raus. in der Dritten nacht hab ich mir den Wecker auch gestellt, aber sie hat sooo gut geschlafen, also riskierte ich es. Morgens weckte sie mich und wir gingen raus. das ganze ohne Box, denn die hasste sie wie die pest. sie ist im Schlafzimmer frei gewesen.

    Also wir sind auch wieder dabei:

    Quitu - 7 Jahre - Aussie/Showlinie
    Joy - 7 Jahre - Itl. Windspiel
    Ebby - 1 Jahr Aussie/Arbeitslinie

    Ein weiterer Hund ist vorerst nicht geplant. Aber nicht aus Platzproblemen sondern eher weil ich sonst nicht allen gerecht werden könnte.
    Es wird wohl für einen der drei kein "Nachfolger" einziehen, denn aktuell find ich "3 ist einer zu viel". Nicht aus erzieherischen oder organisatorischen Gründen, sondern eher die Beziehung zwischen den Hunden. Zu dritt spielen oder kuscheln, da ist immer einer der "stört". Zu zweit, egal in welcher Konstilation, kein Problem.

    Ich verstehe was du meinst!

    Aber das ist bei uns so und so anfang des Trainings, das die Leute gezeigt werden, wie belohnt werden kann, was belohnt werden soll, und das man überhaupt belohnen soll.
    Aber es schadet keinem Hund wenn er zumindest sitz und platz kann, den das braucht fast jeder mal im Alltag.

    Ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen berichte aber von Österreich und von meiner Meinung:

    Bei uns gibt es einen Sachkundenachweis (3 stündiger Fachvortrag eines Tierarztes und eines Hundetrainers). Dieser sollte vor Anschaffung eines Hundes gemacht werden, das ist aber fast nie der Fall sondern die Leute haben dann meist schon einen Hund. Und müssen den Sachkundenachweis machen um den Hund bei der Gemeinde anzumelden.

    Ich arbeite ja in der örtlichen Hundeschule als Trainerin und wenn man da so sieht was alles kommt, und welche "Probleme" da kommen, find ich es auf alle Fälle sindvoll für jeden Hundehalter einen Hundeführerschein vorzuschreiben.

    Dieser sollte bestenfalls aus einem Theorieteil (vor der Anschaffung eines Hundes) und einem Praxisteil bestehen.
    Unter Praxisteil sollten auf alle Fälle Alltägliche Dinge drinnen sein. Damit der Halter auf Situationen vorbereitet werden kann, bzw. sollte vl. auch etwas Unterordnung (Sitz, Platz, Fuss,....) enthalten sein. Mit Unterordnung meine ich aber nichts das Fusslaufen wie etwas im Sport, sondern wirklich lockeres neben dem Halter gehen.

    Das ganze würde auf alle Fälle das Zusammenleben zwischen Hunde+Haltern und den anderen Mitmenschen erleichtern und den Haltern einige Probleme ersparen. Denn die meisten Hunde die zu uns in den Verein kommen sind nicht die Welpen die von anfang an alles lernen sollen, sondern die Junghunde die schon "Probleme" bereiten und die dann ausgebessert werden sollen.

    Hab mal ein etwas anderes Thema:

    Koppelleinen, was haltet ihr davon?

    Mein Wunsch wäre eine Koppel für meine 3.
    Ich brauch keine langen laufleinen sondern wirklich kurze ca.1m Leinen. Am liebsten aber mit halsband dran, also so Art Agility/Retrieverleinen. Aber eben an einer Koppel, damit ich nur 1 Schlaufe in der Hand hab.

    Hat jemand einen Tip wo ich sowas herbekomm?

    Da reih ich mich mal mit ein.
    Ich möchte mit Ebby heuer auch die BH (Begleichthundeprüfung in Österreich) machen.

    Was wir schon können:
    - Grundposition
    - Sitz
    - Platz

    Wo wir grad dran arbeiten:
    - Laufen ist grundsätzlich schon möglich ein paar schritte. Allerdings kommt der Popo wenn ich die Hand wegnehme (von der Schnute) immer raus. Dh. sie läuft schief. Mein Wunsch wäre der Kopf bleibt gerade und hoch (ähnlich dem Sterngucken, nur nicht so krass, sie nimmt den Kopf immer ziemlich schräg rein)
    - was wir jetzt auch begonnen haben ist das ablegen oder absitzen, aus der Bewegung