Eine Katze d er Vermieterin meiner Mutter hieß Schnitzel ![]()
Beiträge von PinguinEmmi
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Ich glaube, der Hund ist kaputt.
Hier schneit es wieder seit gestern. Mehrere cm Neuschnee.
Wir sind grad raus, eigentlich zur großen Runde. Hund kommt auch recht motiviert mit, erledigt seine Geschäfte, dreht um und schaut mich an.
Ich: Willst du echt heim jetzt?
Hund: Geht zwei Schritte vor Richtung sich noch in Sichtweite befindlichen Hauses und bleibt stehen. Ich stehe und frage:
Willst du echt heim jetzt?
Hund macht erneut mit, ich schwöre, genervtem Blick zwei Schritte Richtung Heimat.
Ich gehe mit und Hund stolziert mit geschwellter Brust vor mir her, bleibt auf Höhe unseres Hauses an der Bordsteinkante stehen, schaut, ob auch ich stehen bleibe, wechselt dann die Straßenseite und biegt in unsere Hofeinfahrt ein.
Jetzt liegt sie hier ausgestreckt auf dem Bett und pennt.
Ich glaube, sie hat keinen Bock mehr auf Schnee
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Ich würde mich auch ungern auf die nachträgliche Impfung verlassen wollen.
Im Fall von Indien (da hab ich halt aktuelle Erfahrungen) kommt z. B. noch hinzu, dass sie dort auch mit gefälschten Impfstoffen zu kämpfen haben. -
Im Prinzip will man sich mit so‘ner Frage ja auch nur die Absolution holen, um guten Gewissens fernbleiben zu können, oder?
Nö, warum sollte ich auf die Absolution von irgendwelchen Leuten aus dem Internet angewiesen sein?
Ich fragte, weil:Habt ihr Perspektiven, Sichtweisen?
Davon hab ich nun aber ja einige bekommen, vielen Dank an die entsprechenden Leute und damit ist das Thema dann auch durch.
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Naja, aber ganz ehrlich, da gehört schon ein überdurchschnittlich hoher Grad an Unhöflichkeit/scheiß-egal-Einstellung/fehlender Empathie dazu, wenn ich Gästen sage, sie nur aufgrund gesellschaftlicher Konventionen eingeladen zu haben
Das ist halt genau der Punkt, weswegen soziale Interaktionen für mich so anstrengend sind.
Wenn ich jemanden frage, ob er mich eingeladen hat, weil er glaubt, dass man das so macht, dann kann der, aus meiner Sicht heraus, ganz offen antworten. Wenn er dann bestätigt und sagt: Ja, wir haben ja gar nichts miteinander zu tun, aber ich hab eingeladen, weil ist halt Familie und da macht man das doch so. - Warum sollte ich dann verletzt sein? Ich hab doch gefragt. Und seine Antwort sagt doch rein gar nichts über meine Person aus. -
dass ihr PinguinEmmi vielleicht enttäuscht oder sauer waret, wenn ihr nicht eingeladen seid.
DAS ist halt absolut möglich. Und ich hab schon überlegt anzurufen und zu fragen, ob sie vllt nur eingeladen haben, weil sie denken, das gehöre sich so. Aber ich weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass dann keine ehrliche Antwort kommt. Bzw. falsch, ich weiß, welche Antwort kommt (nein, ihr seid herzlich Willkommen, wir würden uns freuen) und bin dann genauso schlau wie vorher, weil ich nicht weiß, ob sie aus Überzeugung geantwortet haben, oder aus gesellschaftlicher Konvention heraus
Hinzu kommt, dass die Familie meines Mannes absolut nicht geübt ist im offenen Wort. Entweder es wird sich verstellt ohne Ende, oder man wird aggro und fühlt sich persönlich angegriffen.
Hach ja, ein Paradies für soziale Studien hier
(immer das Gute an einer Sache sehen *Mantra*) -
Das führt aber dann auch all die "ich setz den Welpen nachts in eine Box damit er sich meldet, wenn er muss" Versuche ad absurdum.
Nicht unbedingt. aufs eigene Kissen pinkeln und weggehen können ist ja noch mal was anderes, als in der Box zu sein und dadurch gezwungen zu werden, sich reinzulegen.
Aber Boxsperren führt sich ja zum Glück durch viel anderes ad absurdum -
Hochzeiten sind, wenn sie wirklich groß gefeiert werden, für mich genau der Anlass, zu dem man auch die entfernten Verwandten einlädt, die man ewig nicht gesehen hat.
Das ist ein interessanter Punkt. Wir haben damals relativ eng gefeiert: Meine Clique, seine Clique (wenn es sich nicht eh schon vermischt hatte), die jeweiligen Eltern, meine Geschwister, mein Mann hat keine und ja, eben diese eine Tante, weil sie um die Ecke wohnt.
Wenn sie es nun deutlich größer aufgezogen haben, dann wäre das vllt wirklich noch mal was anderes.
Danke für den Input :) -
Aber „Sie sind Lehrer, wir Handwerker“ wäre für mich eher kein Argument.
Das diente eigentlich nur zur Veranschaulichung, dass wir halt keinerlei Berührungspunkte haben.
Ich hätte auch sagen können: Wir haben mit denen soviel zu tun, wie mit Einwohnern vom anderen Ende der Stadt.
Und ja, grundsätzlich sehe ich es wie du, was das Begleiten des Partners angeht, schrieb ich ja deutlich, mMn. Aber was mich wohl am meisten an der Sache wurmt ist vllt auch, dass ich genau weiß, dass mein Mann mindestens genauso wenig Lust hat, wie ich, dahinzugehen, er sich aber nicht frei machen kann von Gedanken wie: Was denken die dann von uns, das macht man doch so und "ich möchte einem eventuellen Konflikt mit meiner Mutter (die ja bei uns im Haus wohnt) aus dem Weg gehen". Sprich alles "Zwänge" von aussen. Und das ärgert mich an der Sache am meisten.
Naja, ist erst im Sommer, Bescheidgeben sollen wir kurz vorher und vllt buche ich auch ganz subtil zu der Zeit (fällt in die Sommerferien) unseren Urlaub.

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Habt ihr Perspektiven, Sichtweisen? Ich hatte mir mal geschworen, keinerlei Konventionen mehr zu folgen, nur weil "man das halt so macht". Wenn ich nicht dahinter stehe und keinem aktiv schade, will ich es nicht tun. Aber ich fürchte, ich komm diesmal aus der Nummer nicht raus.
Und wenn du Zuhause bleibst? Lass den Mann mit seiner Mutter fahren und du bleibst - ganz ohne Groll sondern einfach weil es dir nichts gibt und du dich da nicht wohlfühlen würdest - Zuhause
Wäre die sachlichste (und aus meiner Sicht beste) Lösung, aber so konventionslos bin ich dann wohl doch noch nicht. Irgendwie kommt es mir komisch vor, meinen Mann bei sowas "im Stich" zu lassen. Das "Wir" ist für mich immer ein wichtiger Bestandteil. Aber natürlich auch nicht rein zu meinen "Lasten" (vor allem, weil ich halt auch denke, dass es ihn eben auch belastet und ohne mich dann vllt noch mehr).
Hmpf.. ich bin da echt hin und her. Einerseits kann man sagen: Meine Güte, ein Abend, da brichste dir keinen Zacken aus der Krone, andererseits muss ich meine "Löffel" für soziale Termine auch gut einteilen und so ein Abend würde mir wieder tagelang nachhängen, weil ich permanentes Maske tragen nicht mehr gewohnt bin (weil ich es ja nicht mehr einsehe..).