Man wird beim Hundetraining ebenso wie in der Alltagserziehung realistisch immer auf alle 4 Ecken des Quadrats zurückgreifen, je nach Situation. Also positive wie negative Verstärkung, positive wie negative Strafe.
Ich finde es aber sehr wichtig, daß man bewußt die positive Verstärkung nutzt, wo und wann immer es möglich ist, damit der Hund freudig und motiviert lernt.
Setzt man auf negative Verstärkung bei Sitz und Platz, wird die ganze Übung gefühlsmäßig negativ besetzt. Daran ändert auch eine nachgeschobene Belohnung nichts, weil die eigentliche und wichtigste Belohnung immer noch das Nachlassen des unangenehmen Drucks ist. Davon und nicht vom Leckerli hängt der Lernerfolg ab.