Beiträge von dagmarjung

    Ich freue mich über Zuchtvereine, die ihre Verantwortung für die Gesunderhaltung oder gesundheitliche Verbesserung ihrer Rasse ernst nehmen und die Welpenkäufer mit ins Boot holen. Ich persönlich sehe darin keine Bevormundung. Im Gegenteil, Zuchtvereine und Züchter die so im Interesse der Rasse handeln, haben meinen größten Respekt, denn selbstverständlich sind solche sinnvollen Ansätze leider immer noch nicht.

    Dagmar & Cara

    Der Deutsche Windhundzucht und Rennverband DWZRV hat einige sehr informative Rasse-Sonderhefte seiner Verbandszeitschrift herausgegeben. Laß dir doch mal die Ausgabe schicken, die sich um die Whippets dreht. Unter anderem gibt es darin eine Umfrage bei Whippethaltern, in der diese viele Fragen rund um die Haltung beantworten und ihre Erfahrungen beschreiben.

    Mit einem Whippet ohne oder mit gemäßigten Hetztrieb sollte man allerdings nicht rechnen.

    Dagmar & Cara

    eine anmerkung zu den hier erwähnten hounds

    wir hatten/haben kontakt zu hundesportlern die hounds haben sowie einem züchter.der züchter hätte uns ohne bedenken einen welpen gegeben.seine aussage,das seien wunderbare familienhunde... und bewegung/auslastung sollte für jeden hund selbstverständlich sein.

    Genau auf dieser soliden Basis hat auch jene Hundehalterin ihrem Hound erworben, die ich hier im Freilaufgebiet kennenlernen durfte. Ihren Hund kenne ich nicht wirklich, da er sich stets etwa 500 Meter entfernt herumtreibt... braucht halt richtig viel Bewegung, das Tierchen.

    Es gibt zumindest Hundeschulen, die diese "Anti-Jagd" Kurse anbieten.

    Ja, gibt es. Aber es ist einfach eine schlechte Idee, sich erst einen Spezialisten zu holen, nur um ihm dann seine ureigenste Spezialität austreiben zu wollen. Gegen den Hund arbeiten macht keinen Spaß und ist auch nicht immer erfolgreich.

    Dagmar & Cara

    "Seinen Menschen beschützen" und "Wachhund" geht normalerweise zusammen.
    Überlegt euch, was ihr wirklich wollt. Vor wem und in welcher Situation wollt ihr wirklich beschützt werden?

    Eigentlich ist das Gegenteil von einem kontaktfreudigen Hund auch nicht der beschützende Hund, sondern einfach ein Hund, der sich fremden Menschen gegenüber zurückhaltend verhält. Da gibt es viele mögliche Rassen. Das hat aber nichts damit zu tun, ob ein Hund euch beschützt oder nicht. Vielleicht wollt ihr ja einfach eine Rasse, die eher reserviert als kontaktfreudig ist?
    Ob ein Hund von Fremden Leckerlis nimmt oder nicht, ist im übrigen Erziehungsache. In erster Linie muß man die Menschen konsequent erziehen, erst in zweiter den Hund. ;)

    Ausgesprochene Schutzhundrassen müssen viel kontrolliert und gemanaged werden, das steht einem entspannten gemeinsamen Alltag oft entgegen. ZB kann es sein, daß sie bei Besuch weggesperrt werden müssen, und auch sonst im Alltag muß man immer darauf achten, daß der Hund keine Situation als Bedrohung mißversteht.

    Dagmar & Cara

    Wir besuchen seit 2 Wochen eine Hundeschule, in der wurde uns gesagt, dass wir dem Hund klar machen müssen, dass auch die Kinder ranghöher sind als er. Wir versuchen die Kinder in die Erziehung von Cookie miteinzubeziehen, so dass auch die Kleinen mal ein lautes Verbot aussprechen und Cookie maßregeln. Leider hilft das alles gar nicht. Er ist einfach komplett respektlos.

    Diese Theorie von der Rangordnung innerhalb der Familie ist schon seit vielen Jahren veraltet.

    Ihr als Eltern seid für Kinder und Hund Autoritätspersonen und gebt Regeln vor. Ihr regelt den Alltag so, daß alle zu ihrem Recht kommen. Genau dadurch erweist man sich in Hundeaugen als "ranghöher", indem man Verantwortung zum Wohl aller übernimmt. Das hat nichts mit SitzplatzFußtraining zu tun.
    Da Kinder dazu nicht in der Lage sind, sind sie auch niemals ranghöher als der Hund. Ranghöhe kann man nicht verordnen.

    Die Kinder sollten den Hund auf keinen Fall maßregeln! Das kann gefährlich werden, sobald der Hund das nicht mehr duldet. Ein Hund nimmt Kinder als kindlich wahr und nicht als Autoritäten, die ihm was zu sagen haben. Für die Erziehung sind in jedem Fall die Eltern zuständig und niemals die Kinder. Bei Konflikten sollen die Kinder euch Bescheid sagen und nichts selbst tun!
    Ihr solltet auch bedenken, daß der Hund die Kinder in der Reife bald überholen wird. Welcher Teenager läßt sich von einem Kindergartenkind herumkommandieren und maßregeln?

    Zur Leitfunktion im Mensch-Hund-Rudel gehört es auch, daß man niemandem mehr abverlangt als er altersbedingt leisten kann. Deshalb, wie schon andere hier schrieben, benutzt besser einen Welpenauslauf oder ähnliches und trennt Kinder und Hund räumlich, ohne aber den Hund völlig auszuschließen.

    Dagmar & Cara

    Das hatte ich auch überlegt, Aber in nur zwei Jahren von Braun ausgehend so stark aufgehellt, das wäre schon sehr ungewöhnlich. Und ob der Hund nun Papiere eines anerkannten Vereins hat oder vom Vermehrer stammt, steht ihm natürlich nicht auf der Stirn geschrieben. Aber als Mischling würde ich ihn nun nicht ansprechen, so von den Fotos her.

    Kann der Aufhellungsfaktor, der aus Schwarz Silber macht, auch mit Braun kombiniert auftreten? Dann würde es auch mit dem Alter des Hundes hinkommen.

    Dagmar & Cara

    Also an der Fahrt mit Bus und Bahn wird es nicht scheitern. Das können Hunde genauso selbstverständlich lernen wie das Mitfahren im Auto. Ein kleinerer Hund, der nicht so viel Platz braucht ist dabei von Vorteil, besonders im Bus.
    Wenn die übrigen Umstände stimmen, inclusive Ruheplatz bei der Arbeit und deine zeitlichen Möglichkeiten als Auszubildende, laß dich davon nicht abhalten.

    Kommt natürlich auch darauf an, was für einen Hund du willst. Einen gut sozialisierten, wesensfesten Welpen kannst du von Anfang an in Öffis mitnehmen, ich hab meine Hündin sogar per S-Bahn und Zug von der Züchterin abgeholt.

    Für einen Angsthund aus dem Tierschutz könnte das dagegen zu viel Stress sein.

    Dagmar & Cara

    Es macht wenig Freude, einem hochbegabten Hund das Ausleben seiner Hochbegabung ständig zu verbieten, immer dagegen anzutrainieren. Das ist harte und oft frustrierende Mühe. Man muß dem Hund das Schönste in seinem Leben verbieten, und Ersatzbeschäftigung ist oft eben nur das: Ersatz.
    Ich finde es unendlich viel schöner, die Neigungen und Begabungen meines Hundes zu fördern als sie zu deckeln. Dazu müssen sie aber zu meinem Leben und meiner Umwelt passen.

    Deswegen sind normale Hundehalter, die sich einen Familien- und Begleithund wünschen, mit Arbeitsspezialisten nicht gut bedient, sondern viel besser mit Allroundern. Die sind genauso intelligent, lernwillig und sportlich, nur eben nicht so spezialisiert für bestimmte Arbeitsleistungen.

    Wenn dir Hunde in Jagdhundoptik gefallen, wie wäre es denn zB mit einem Dalmatiner?

    Dagmar & Cara

    Auch macht er bei ihr noch in die Wohnung, was er bei uns eigentlich nie macht.

    Mach dir nur keinen Stress wegen der Hundesitterin, sei froh, daß du sie hast! :smile: Der Hund kann problemlos lernen zu unterscheiden, was er wo darf oder eben nicht. Wenn ihr bei euch konsequent seid und bleibt, wird es ihm nicht schaden, wenn er bei der "lieben Oma" verwöhnt wird. Hunde lernen nämlich ortsbezogen. Das ist in diesem Fall zu eurem Vorteil.
    Daß er bei der Sitterin noch nicht stubenrein ist, erklärt sich durch die aufregendere Umgebung, die Unruhe durch die anderen Hunde. Da meldet sich die Blase eben öfter. Das wird schon.

    Es ist keine Alternative, ihn zweimal am Tag für jeweils 3 - 5 Stunden alleine zu lassen. Das wäre maßlose Überforderung und ihr würdet euch damit sehr wahrscheinlich mehr Probleme einhandeln als durch etwas Verwöhnaroma bei der Sitterin.

    Alleinesein muß man langsam aufbauen und das Tempo richtet sich nach dem Hund.

    Dagmar & Cara