Beiträge von dagmarjung


    Letztendlich sind die Preise für Begleithunde aller Art reine Liebhaberpreise. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, nichts anderes. Ist es gerechtfertigt, für seltene Farben mehr zu verlangen? Warum sind gerade Zwergspitze so unglaublich teuer? - Weil Käufer bereit sind, den Preis zu bezahlen.

    (Ich habe mal ein Praktikum bei der Firma Steiff gemacht. Da kamen öfters Anfragen, wieviel wohl der eine oder andere antike Teddy wert wäre. Die Antwort: genau soviel, wie jemand bereit ist, Ihnen zu bezahlen. Mehr kann man dazu nicht sagen.)

    Den Preis für die Sheltiehündin finde ich nicht zu hoch, vorausgesetzt, die Beschreibung trifft genau so zu und die Hündin ist gesund. Immerhin bietet sie sehr vieles, was gesucht ist:

    Mit 5 Jahren ist sie noch jung genug, daß die Neubesitzer sich auf viele weitere gemeinsame Jahre freuen dürfen .

    Sie ist klein, veträglich, alltagstauglich erzogen und stellt keine besonderen Anforderungen an den neuen Besitzer. Klein, niedlich und nett, solch einen Hund wünschen sich viele Menschen, es gibt also einen Markt dafür. Bestimmt können die Besitzer unter mehreren Interessenten wählen.

    (Und natürlich ist ein Sheltie geeignet für Anfänger.)

    Dagmar & Cara

    Willkommen im Forum!

    Möchte eigentlich so einen jungen Hund nur ungern den ganzen verängstigten/kranken Hunden in der Tierklinik "zum Spaß" bzw. "zum Üben" aussetzen....

    Erste Regel beim Tierarzt: kein Hund hat Kontakt mit einem anderen! Unter keinen Umständen. Das kann man gleich beim ersten Mal üben. Du setzt also weder deinen Hund den anderen aus noch umgekehrt.

    Unsere Nachbarn bekommen auch einen Labradorrüden, der 4 Wochen älter als unserer ist. Unser Plan war es, sobald sich die Hunde eingewöhnt haben, sehr regelmäßig (ev sogar täglich) gemeinsam rauszugehen, im Garten zu toben, schwimmen zu gehen etc. Gibt es da Dinge die man beachten muss bzw. gibts Nachteile/negative Auswirkungen wenn sich die Hunde so oft sehen und miteinander spielen können?

    Bei allem Spielspaß der Jugend: Passt bitte auf, daß die beiden kein Mobberduo werden nach dem Motto "Gemeinsam sind wir die Stärksten".

    Dagmar & Cara

    Die Züchter und Vereine hätten ja schon seit Jahrzehnten von sich aus aktiv werden können und wirklich drastische Veränderungen in der Zucht einleiten können, inclusive Fremdeinkreuzungen, wo nötig. Das hätte aber natürlich wehgetan und so blieb es beim Schönreden der eigenen Hunde und Fingerzeigen auf die bösen Vermehrer. Insofern fehlt mir jetzt das Mitleid.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das Zuchtverbot auf die Züchter und Vereine eines einzigen Verbandes berschränkt sein kann. So schlau werden die Niederländer auch sein, daß sie wissen, daß der FCI nicht Anfang und Ende aller Rassehundezucht ist. Sonst hätte das Zuchtverbot vor Gericht auch keinen Bestand, wenn es nur für einige und nicht für alle gilt. Natürlich kann man sich dann immer noch den Wunschhund aus dem Ausland holen, aber das gilt ja auch für kupierte Hunde in Deutschland. Trotz einiger Schlupflöcher hat das Kupierverbot auf die Dauer Wirkung gezeigt.

    Wenn alle darauf warten, daß andere vorangehen, macht nie einer den Anfang.

    Eine andere Frage ist, wie das Verbot kontrolliert und durchgesetzt werden soll. Was geschieht zB mit "schwarz" gezüchteten Welpen?

    Dagmar & Cara

    Meistens braucht meine Hündin etwas Bewegung, bevor sie einen Haufen macht. Das regt den Darm an. Also einfach nur vor die Tür und gleich wieder rein funktioniert nicht so gut wie eine richtige Gassirunde.

    Dagmar & Cara