Beiträge von dagmarjung

    Es wird Zeit für einen Thread für alles rund um Comics und Zeichentrickfilme ! :winken:

    Was lest ihr, was schaut ihr an, was sind eure Klassiker, worauf freut ihr euch jetzt schon? Welche Künstler mögt ihr? Egal ob lustig oder dramatisch, düster oder nachdenklich, westlich oder fernöstlich, ich hoffe auf regen Austausch rund um die neunte Kunst.

    Ich bin mit Donald Duck, Micky Maus, Asterix und Tim und Struppi aufgewachsen. Die Zack-Hefte meines Bruders habe ich mitgelesen und dabei die franko-belgischen Comics entdeckt. Superhelden waren und sind nicht so meins. Ich lese nach wie vor gerne die Frankobelgier, habe aber seit einiger Zeit auch den Weg zu den Mangas gefunden, wobei ich es nicht so ganz einfach fand, denn vieles davon richtet sich sich doch an eine sehr junge Leserschaft, zu der ich nicht mehr zähle.

    Mehr später, ich freue mich auf eure Beiträge!

    Dagmar & Cara

    Oder von den Dire Straits? ;)

    Tschuldigung, stimmt, es waren die Direstraits. Sting war nur Backgroundsänger.

    Legend of Braveheart Eowyn Ebony Rose

    Also wenn das kein Chantalismus ist, dann weiß ich auch nicht. Und Entscheidungsschwäche. Watt denn nu - Braveheart oder Herr der Ringe?

    Habe alle Zuchtbücher von nr 1 - 1897 bis heute .... ein Lektüre die ich mir jeden Abend reinziehe

    Es gibt nichts besseres zum raschen Einschlafen. Ein Sujet, das einen milde interessiert, das aber absolut reizarm aufbereitet wird. Mein Einschlafhit vor Jahren: Das große Buch der Rassetauben. Aktuell: Katalog sämtlicher holländischer Gemälde im Landesmuseum.

    Nach höchstens 10 Zeilen bin ich zuverlässig weggepennt.

    Dagmar & Cara

    Dagmar & Cara

    Wer kommt denn noch zu den Dog Days?

    Cara und ich werden dabei sein und sogar im Showprogramm auftreten! :mrgreen-dance:

    Um 15.30 an beiden Tagen findet nämlich unter dem etwas irreführendem Titel "Agility mit dem Pudel" eine Rassevorstellung der Pudel statt. Zuerst eine allgemeine Vorstellung, dann etwas Mobiclass (Hindernis-hüpfen) und am Schluss zeigen Cara und ich unsere Piraten-Trickshow.pirate-dog-face

    Ich würde mich sehr freuen, jemand von euch zu treffen!


    Dagmar & Cara

    das Labrador s generell ein Hüftproblem mit dem Alter bekommen, ist glaube ich bekannt

    Selbst wenn jeder einzelne Labrador im Alter ein Hüftproblem bekäme, würde das nichts daran ändern, daß es eben ein Problem ist. Das heißt konkret: Schmerzen. Das schwer-Hochkommen und unrund laufen heißt: sie hat in dem Moment Schmerzen.

    Das kann normal sein in einem gewissen Alter, aber es kann und soll behandelt werden. Physiotherapie, auch Schmerzmittel... was auch immer hilft. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie Arthroseschmerzen sich anfühlen und wie sehr man dadurch eingeschränkt wird, und kann daher nur dafür plädieren, daß du das für deine Hündin nicht einfach so hinnimmst.

    - zu deiner Frage: vor zwei Jahren, als deine Hündin noch fitter war, wäre sicher ein besserer Zeitpunkt für einen jungen Hund gewesen als jetzt, wo sie merklich alt wird. Die Bedürfnisse von sehr alten und quirligen jungen Hunden gehen doch weit auseinander.

    Dagmar & Cara

    Meine Güte, hier ist ja was los... :smile:

    Cara heißt ja - für Pudel sehr schlicht - Cara vom Danebrog. Den Rufnamen durfte ich ihr aussuchen. Die Züchterin ist zwar Hamburgerin, aber mit familiären Verbindungen nach Dänemark, daher der Zwingername. Der Zwinger ist schon über 60 Jahre alt, daher kein englisches Bling-bling.

    Bei Caras Vater aus schwedisch- englischen Linien werden wir schon eher fündig, was gekünstelte Namen betrifft: Sanddust Money for Nothing. Ich jedenfalls habe eine Weile gebraucht, bis ich heraus hatte, was davon Vor- und Zuname ist. Zwinger Sanddust, Hundename Money for Nothing. - Vielleicht Fans von Sting?

    Beim Staff geht es ja gerne ins andere extrem was ich genauso bescheuert finde. Umso krasser, umso besser. Teils liest sich das echt lächerlich und bedient so jedes Klischee

    Unvergesslich: das Mädel, das ihren Staff "Tyson" nannte, mit einem Nietenhalsband ausstattete und sich anschließend darüber ausheulte, daß alle Leute Vorurteile gegen ihren armen Hund hätten...:headbash:

    "Fanny"

    "Fanny" soll peinlich sein?:emoticons_look: - Ich kenne Fanny nur als hübschen Frauennamen, wie in Fanny Mendelssohn. Und in derselben Aussprache engisch "funny", auch nichts dagegen zu sagen. Wäre mir auch egal, im Zweifelsfall. Vermutlich müssen englische Philosophestudenten sich an den Namen Immanuel Kant auch erst gewöhnen.

    Eigentlich wär es recht sinnvoll wenn wir Mäuse oder so züchten würden, so viele (verrückte) Ideen wie wir haben.

    Worauf warten? Laß eine Banane vergammeln, züchte Fruchtfliegen und lege sofort los! :mrgreen-dance:

    Was mich persönlich immer stört sind Hunde die eigentlich Menschen Namen haben. Laura, Ida, Frieda, Uwe, Paul, Tom, Josef.

    Da weiß man nie wer gemeint ist wenn es heißt, dass Uwe gestern Abend durchfall hatte und Lea heute morgen eine Zecke.

    Umgekehrt finde ich es aber auch schlimm wenn Menschen namen wie Mira, Maja usw. haben da bei uns jeder 2. Hofhund so heißt. :pfeif:

    Meine kleine Theorie besagt, daß alles wiederkommt. Die Namen der Eltern und Großeltern sind uncool, aber die Namen der Urgroßeltern werden wieder modern. Und zwar zuerst bei Hunden, später bei Kindern. Hunde hießen schon ein paar Jahre Max und Emma, bevor auch Kinder so genannt wurden.

    Ich muss bei Tyson, Lennox, Marley, Maddox, Luna, Kira irgendwie an Hunde denken und nicht an Menschen.

    Diese Entwicklung ist mir allerdings neu. Ich kenne diese Namen bisher nur als Hundenamen. Werde aber mal drauf achten.


    Von welcher zeichentrickserie is denn dieser isnogod?

    "Neugierig ist"

    Der böse Großwesir Isnogud ist der (Anti)Held einer Comicserie. Er hat nur ein einziges Lebensziel: Kalif anstelle des guten, aber dummen Kalifen Harun al Pussah zu werden. Dies strebt er pro Album etwa 4 bis 5 mal an, jedesmal vergeblich. Dieses enge Handlungsmuster wird in jeder Episode meisterlich neu variiert. Das Genie dahinter ist nämlich der Asterix-Texter René Goscinny, unterstützt vom Zeichner Tabary, dessen lockerer Zeichenstil wunderbar dazu passt. Die Bände, die nach Goscinnys Tod entstanden, sind allerdings nicht mehr lesenswert, da Tabary fälschlicherweise meinte, er könne Goscinny ersetzen.

    Dagmar & Cara

    Feyra478 Ich packe es in den Spoiler, da es doch OT ist:

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    Ich habe tatsächlich etwas im Internet gefunden, meine eigene Kenntnis dieses Experiments stammt aber aus einem aktuelleren Buch oder aus der Zeitschrift SitzPlatzFuß. Ich müßte meine Bibliothek durchforsten, um das wiederzufinden.

    Tasächlich lief das Experiment im Detail etwas anders ab, als ich geschildert habe, das Ergebnis bleibt aber bestehen. Wichtig ist jedenfalls, daß die Besitzer aufgefordert waren, ihren Hund entweder zu loben oder zu tadeln, es erfolgte also bei der Rückkehr des Besitzers eine eindeutige Kommunikation, auf die der Hund reagierte.

    https://www.nzz.ch/haben_hunde_ein_gewissen-1.2948446

    Kann sich ein Hund schuldig fühlen? Diese Frage beantwortet die neue Studie der Kognitionswissenschafterin Alexandra Horowitz von der Columbia University in New York nicht. Was sie jedoch zeigt, ist, dass die blosse Tatsache, dass ein Hund aus Sicht eines Menschen so aussieht, als hätte er ein schlechtes Gewissen, nichts dergleichen bedeutet – zumindest nicht bei den vierzehn Hunden, die die Forscherin untersucht hat. Horowitz hat in ihrer Studie einen sogenannten Anthropomorphismus durchleuchtet, bei dem nichtmenschlichen Objekten oder Lebewesen – in diesem Fall Hunden – menschliche Eigenschaften, Beweggründe und Gefühle zugeschrieben werden.

    ...

    Die Forscherin hatte in ihrer in der Fachzeitschrift «Behavioural Processes» publizierten Studie Hundebesitzer gebeten, ihrem Tier zu befehlen, einen (für diese erreichbaren) Hundekeks nicht zu fressen. Dann verliess der Besitzer den Raum – mit der Instruktion, bei seiner Rückkehr den Hund zu rügen, wenn er ungehorsam gewesen war, oder zu begrüssen, wenn er gehorcht hatte. Kaum war der Besitzer gegangen, «überredeten» die Forscher allerdings entweder den Hund, den Leckerbissen zu fressen und sich so des Ungehorsams «schuldig» zu machen, oder sie nahmen dem Tier den Keks weg und erstickten damit jegliche Unfolgsamkeit im Keim. Der zurückkehrende Besitzer wurde über das Verhalten seines Hundes informiert – aber manchmal falsch. Es zeigte sich, dass die Hunde, die den Keks nicht gefressen hatten, aber von ihrem (fehlinformierten) Besitzer für ihren vermeintlichen Ungehorsam gescholten wurden, am «schuldigsten» wirkten. Sie vermieden Augenkontakt, liessen Ohren, Schwanz und Kopf hängen, legten sich auf den Rücken oder hoben die Pfote – alles Verhaltensweisen, die ihre Besitzer als schlechtes Gewissen interpretierten. Laut Horowitz signalisieren sie aber Angst oder Unterwürfigkeit, mit der die Hunde ihre Besitzer zu beschwichtigen suchen. Sei dagegen ein Tier, das den Keks gefressen habe, freundlich begrüsst worden – in der falschen Annahme, es sei brav gewesen –, habe es auch nicht «schuldig» ausgesehen, sagt die Forscherin. Ihre Studie schliesse nicht aus, dass sich Hunde schuldig fühlen könnten, erklärt sie. In diesem spezifischen Fall war die vermenschlichende Erklärung aber falsch. Nun möchte sie andere Anthropomorphismen prüfen, etwa die Behauptung, Hunde seien eifersüchtig.

    Dagmar & Cara

    @Mamawau :

    Ich zweifle nicht im geringsten daran, daß dein Labrador in der geschilderten Situation tatsächlich angestrengt nachdenkt. Aber es ist bestimmt kein Gewissenskampf, sondern eine Risikoabschätzung. Meine Pudelhündin zeigt ebenfalls "zerissenes" Verhalten, wenn ich den Ball für ihren Geschmack zu weit ins Wasser geworfen habe und sie hin und her gerissen ist, ob sie sich traut, so weit zu schwimmen oder nicht.

    Sie ist halt kein Labrador...:D

    Das Abschätzen von Risiken ist eine Denkleistung, ohne die Hunde und ihre Vorfahren nicht überlebt hätten. Ohne Gewissen lebt sich's aber bekanntlich ganz gut.

    Dagmar & Cara

    Letztendlich müssen Hunde ein Gewissen haben, ich sehe es ja selber immer wieder am Labi, ... Das Gute sagt, ... das Böse sagt

    Das ist trotzdem kein Gewissen, sondern der Hund überlegt, ob die Konsequenz (Ärger bekommen)es wert ist, sich das Teil zu greifen bzw ob er es tun kann, ohne dabei beobachtet zu werden. "Schlechtes Gewissen" als Ausdruck von moralischem Empfinden, gut versus böse, ist Hunden fremd.

    Dazu gibt es ein aufschlußreiches wissenschaftliches Experiment:

    Spoiler anzeigen

    Hundebesitzer wurden aufgefordert, einen Futternapf mit leckerem Inhalt zu tabuisieren, also ihrem Hund ganz deutlich zu verbieten, den Inhalt zu fressen. Daraufhin ging der Besitzer für einige Minuten aus dem Raum, die Versuchsleiterin blieb aber dort, angeblich nur als Beobachterin. Nun geschah eine von 2 Möglichkeiten: Der Hund fraß entweder die Leckerchen oder er fraß sie nicht.

    Vor dem Eintreten des Hundebesitzers veränderte die Versuchsleiterin aber das Ergebnis: Hatte der Hund gefressen, schüttete sie neue Leckerchen in den Napf, war er gehorsam geblieben, entfernte sie die Leckerchen.
    Beim Eintritt warf der Hundebesitzer einen Blick auf den leeren oder vollen Napf und folgerte logischerweise daraus, ob sein Hund brav gewesen war oder trotz Verbot gefressen hatte.

    - Das Ergebnis: Kein einziger Hund, der trotz Verbot gefressen hatte, zeigte ein "schlechtes Gewissen", dafür aber jene Hunde, die brav gewesen waren, aber trotzdem neben einem leeren Napf standen.

    - Damit ein Hund beschwichtigt, muß der Besitzer nicht schlagen oder schimpfen. Körperspannung, Gesichtsausdruck und Stimme verraten unseren Ärger auch subtil, sensible Hunde reagieren darauf.


    Dagmar & Cara