Ich wollte als Kind einen Hund. EINEN HUND!!! Leider biß ich mit meinem Wunsch bei meinen Eltern auf Granit. Vielleicht lag es daran, daß ich den zweiten Schritt erst gar nicht getan habe, nämlich eine konkrete Rasse ins Auge zu fassen. Als Kind wäre mir jeder Hund recht gewesen, dem meine Eltern zugestimmt hätten.
In den Siebzigern hat mich ein Buch sehr geprägt, nämlich "Du armer Hund" von Heiko Gebhardt. Es basierte auf einer Reihe von Reportagen, die im "Stern" erschienen waren. Gebhardt thematisierte unter anderem den Welpenhandel und die Schattenseiten des Hundesports, aber er erzählte auch von seinen eigenen Airedaleterriern und von Sally, seiner Irish Wolfhound Hündin, dem ruhenden Pol inmitten der quicken Terrier. Seither liebe ich die sanften Riesen. Selber haben wollte ich sie eigentlich wegen der geringen Lebenserwartung nicht, aber ein Fan der Rasse bin ich geblieben. Auch der Hovawart stand recht weit oben auf der Hitliste.
Dagmar & Cara