Beiträge von dagmarjung

    dass die Kommentare weniger hasserfüllt sind als vorher. Ich habe diese stets ignoriert um mit den Leuten die konstruktiv antworten weiterhin ein normales Gespräch führen zu können.

    Ich lese hier keine hasserfüllten Kommantare, sondern die Beiträge von Menschen, die viel Zeit und Mühe investieren, um dir begreiflich zu machen, daß Hunde keine Menschen mit Fell sind. Denn wir alle hier lieben Hunde und möchten, daß es ihnen allen - auch deinem - gut geht. Und wir machen uns seit Anfang des Threads begründete Sorgen, daß deine hochfliegenden Ansprüche an den Hund und deine Interpretationen von Hundeverhalten so weit von der Realität entfernt sind, daß dein Hund darunter leiden könnte.

    Und übrigens sind die User hier gebildet und sozialkompetent genug, um komplexe Texte zu verstehen, keine Sorge. Es liegt nicht an der Dummheit der LeserInnen, daß du dich unverstanden fühlst.


    P.S.: Da so viele stark wegen der deutlichen Ansprache von Fehlverhalten reagierten(koten im Haus). Diese Ansprache besteht aus folgendem in hohem Tonfall: Kessy dass geht garnicht, schau was hast du hier gemacht. Daruaf folgt sie an den Kothaufen heran zu führen und weiter ein wenig im hohen Tonfall zu schwardronieren (für die weniger hellen angemerkt nicht aggressiv), dann gehts direkt kurz raus iin den Garten um ihr auf den Hintern zu tippen(*hinterm Schwanz am Rücken) und zu sagen, dass sie hier koten kann.

    Das ist nichts anderes als eine weichgespülte Version des traditionellen "Rein mit der Nase" aus früheren Zeiten. Es ist komplett sinnlos. Und, ja, aus Sicht des Hundes ist das bereits eine Strafe, weil ihr durch eure Körpersprache und Stimme bereits vermittelt, daß ihr unzufrieden seid. Nur kann sie nicht verstehen warum und wieso. Das auf den Hintern tippen draußen macht natürlich auch keinerlei Sinn.

    Jede Strafe muß im Ansatz der Tat erfolgen, wenn der Hund sie mit seiner Handlung verbinden soll. Hinterher ist immer zu spät.

    Mangelnde Stubenreinheit bei einem jungen Hund aus dem Tierschutz darf aber überhaupt nicht, auch nicht ansatzweise bestraft werden. Viel Geduld und oft rausgehen ist hier der einzige Schlüssel zum Erfolg. Unfälle werden kommentarlos beseitigt, ohne dem Hund im geringsten böse zu sein.
    Man kann einen Hund ohne weiteres zur Stubenreinheit bringen, ohne ihn auch nur ein einziges Mal strafend anzuschauen oder irgendwie zu "korrigieren".

    Ein Lesetip für dich und deine Familie: "So lernt mein Hund" von Sabine Winkler. Winkler erklärt so prägnant wie sonst niemand, wie Lob, Belohnung, Strafe usw funktionieren, was sie für den Hund bedeuten und wie man sie je nach Situation so anwendet, daß der Hund etwas daraus lernen kann.

    Dagmar & Cara

    Ähm ja, also Dackel und Mountainbike finde ich auch sehr fragwürdig. Beim Radfahren passt man sich an das natürliche Trabtempo des Hundes an, das ist beim Dackel naturgemäß nicht so flott. Man bewegt sich da eher mit gemütlichen 7 oder 8 Kmh durch die Landschaft. Ein Fahrradkorb ist eine gute Lösung, wenn man schneller fahren möchte. Da muß man aber gerade für Dackel genauer schauen, denn durch den langen Rücken mit kurzen Beinen ist nicht jeder Korb geeignet.

    Beim Mountainbike ist es auch nicht unbedingt gegeben, daß man überhaupt einen Korb aufmontieren kann.

    Dagmar & Cara

    Das ist alles eine Frage der Erziehung. Am Anfang so wenig wie möglich Freiraum geben und mehr an der Bindung zum Hund arbeiten. Wenn Freilauf, dann nur dort wo überschaubar und nur dann wenn der Hund auch abrufbar ist. Mit Schleppleine arbeiten! Wenn der Dackel mal gemerkt hat, dass sein Hundeführer ihn nicht einfangen kann, dann nutzt er das auch für sich aus. Also immer vorausschauend denken!

    Wie Grinsekatze1 beschreibt: Junge Jagdgebrauchshunde werden mit gutem Grund so kontrolliert geführt, daß sie niemals die Erfahrung machen können, wie schön es ist, auszubüxen und auf eigene Faust einer Fährte oder dem Wild selbst zu folgen. Gejagt wird nur mit dem Jäger zusammen. Das heißt im Regelfall, sobald der anfängliche Folgetrieb des ganz jungen Welpen nachläßt, kommt der Hund an die Schleppleine und die bleibt auch das ganze erste Jahr (oder länger) dran, wenn man in Wald und Flur unterwegs ist, solange, bis der Hund verläßlich im Gehorsam steht.

    Natürlich kann man Jagdgebrauchshunde erziehen, aber es läuft nicht so nebenbei wie bei Hunden mit weniger ausgeprägter Jagdpassion. Du hast als Jäger/in ja die Möglichkeit, deinen Hund rassegerecht auszubilden und zu beschäftigen, das ist dein Vorteil gegenüber dem "normalen" Hundehalter.

    Der DTK und auch der Jagdteckelclub bieten soweit ich weiß Lehrgänge für Erstlingsführer an.

    Ein GPS-Halsband ist kein Hilfsmittel zur Erziehung, es sagt dir lediglich, wo dein Hund gerade unterwegs ist.

    Dagmar & Cara

    Jede Aktivität, jede Aufregung, jede Art von Stress regt die Verdauung an. Das kann Spiel, freudige Begrüßung oder auch Trennungsstress sein. Deshalb immer raus, wenn etwas anderes als Langeweile auf dem Programm steht. Notfalls auch mal in kürzeren Abständen. Wenn ihr morgens rausgeht und der Hund danach eine halbe Stunde drinnen aktiv ist, dann eben sofort wieder raus, auch wenn er sonst schon länger einhalten kann.

    Es gibt Hunde, die brauchen eben länger bis zur völligen Stubenreinheit. Es kann auch sein, daß der Vorbesitzer euch belogen hat. Gerade bei kleinen Hunden wird die Erziehung zur Stubenreinheit gerne mal verschlampt, oder der Hund wird an Welpenpads oder ähnliches gewöhnt, weil man zu bequem zum rausgehen ist. Es kann aber auch sein, daß der Hund früher wirklich schon stubenrein war, aber bei euch durch den Umstellungsstress eben noch nicht. Neu aufbauen wie bei einem Welpen, also mit ganz häufigen Gassigängen, ist dann die Devise.

    Trockenfutter erzeugt nicht generell mehr Häufchen als Nassfutter. Es kommt bei beiden auf die Sorte an, da gibt es große Unterschiede.

    Hunde pinkeln und koten nicht aus Protest. Sie tun es nicht, um uns zu ärgern, sondern weil sie müssen.

    Dagmar & Cara

    Rüden markieren draußen und normalerweise nicht drinnen, aber zB beim Einkaufen in Läden oder zu Besuch bei fremden Hundebesitzern und an anderen Orten muß man immer ein Auge drauf haben. Beispiele: Messestände, Einkaufspassagen, Gaststätten usw. Nicht alles, was überdacht ist, ist automatisch tabu. Ich kenne Läden, in denen Hunde inzwischen verboten sind, weil Rüden dort öfters markiert haben. Ein Klassiker ist auch Besuch mit dem Rüden in einer Wohnung, in der eine Hündin lebt.


    Das Markieren zu verhindern, ist weitestgehend Erziehungssache, manche Rüdenbesitzer sind da allerdings erstaunlich lasch und unaufmerksam. Aber andererseits gibt es auch Rüden, die sehr penetrant sind und jeden unbewachten Moment nutzen.

    Auch draußen kann man dem Hund klarmachen, daß Markieren nicht immer und überall gestattet ist.

    Bei der Auswahl eines Dackels würde ich großen Wert darauf legen, daß die Beine so lang wie möglich sind. Es gibt da durchaus Unterschiede in den Zuchtlinien. Langer Rücken und kurze Beine begünstigen Bandscheibenschäden, Dackellähme ist hier das Stichwort. Das kommt beim Dackel leider wirklich sehr häufig vor. Zu diesem Punkt solltest du auch den Züchter eingehend befragen, wie es gesundheitlich mit den Eltern und weiteren Vorfahren aussieht.

    Dagmar & Cara

    ich hab doch auch davor mein Leben interessant gestaltet, hatte Freunde, Kontakte, bekam Informationen? Einkaufen konnte ich auch so ganz ohne.

    Das ging mir auch so, und ich habe mich dem auch lange verweigert. Allerdings wurde es zunehmend unbequemer und schwieriger, als der Informationsfluß sich immer mehr ins Internet verlagerte und wer kein Internet hatte, für den mußten umständlich Extrawürstchen gebraten werden mit Papier und Post. Das fiel dann irgenwann weg, dann wurde von allen erwartet, daß sie per E-Mail erreichbar sind bzw sich im Internet informieren, wenn nicht, Pech gehabt.

    Ab einem gewissen Zeitpunkt brauchte man Internet, um nicht abgehängt zu werden.

    Nehmen wir nur mal die "Gelben Seiten" - was war das früher für ein dicker Wälzer und heute ist nur noch ein schmales Heft übriggeblieben. Wer was sucht, googelt eben im Netz.

    Dagmar & Cara

    In diesem Fall haben ja Leute den Schaden, die selber womöglich gar nicht auf Facebook usw unterwegs sind - nämlich ein Tierarzt und das Vet-Amt. Und das macht mir schon Sorgen. Also daß man ganz unabhängig von der eigenen Nutzung massiv betroffen sein kann.

    Was mir auch wirklich Sorgen macht sind Menschen, die ein Hundeleben über alles andere stellen und dabei jeden Maßstab verlieren. Der Chico-Effekt, aber es gab auch vorher schon solche Tendenzen.

    Was mich persönlich betrifft, ich achte schon sehr darauf, was ich wo poste und wie öffentlich das ist.

    Dagmar & Cara

    "Beschreibung

    Da kommt man aus dem Urlaub und mein heissgeliebter Rüde ist verschwunden.Er fehlt mir unheimlich und ich weiss nicht wo er ist"

    Das ist alles. Kein Bild des Hundes, keine Beschreibung. Oder von wo genau er verschwunden ist und seit wann. Ich kann ja verstehen, daß die oder der Verfasser/in aus dem Häuschen ist, aber diese Anzeige wird leider nicht weiterhelfen.

    Dagmar & Cara