Beiträge von dagmarjung

    Ich würde die Kleine zur Sicherheit auch durchchecken lassen, aber: sie ist nun schon neun Wochen bei euch und abgesehen von den Verdauungsproblemen soweit ja wohl munter.

    Parvovirus und sonstige schlimme Krankheiten zeigen sich bei Vermehrer-Importwelpen meist schon nach wenigen Tagen beim neuen Besitzer, wenn die Wirkung der Aufputsch-Spritze nachläßt.

    Das waren keine Impfungen, sondern die Wurmkuren. Nach seiner Aussage sei dies so völlig in Ordnung.

    Ist Leah denn nun korrekt geimpft?

    Dagmar & Cara

    Ich liebe die Kreativität junger Hunde! :cuinlove: Jugend forscht und probiert neue Ideen aus.

    Findet sie ihre gebunkerten Leckerlis denn auf dem Rückweg wieder?

    Cara vergräbt so was wie Kauknochen oder Brotrinde unter Winseln irgendwo in der Wohnung. Wenn sie eigentlich satt ist und es nicht gerade extrem leckere Sachen sind, die in jedem Fall sofort gefressen werden. Wichtig: ich darf nicht zuschauen! Beim abendlichen Bettenaufschütteln springt mir dann schon mal ein Kauteil ins Gesicht, wenn ich nicht aufpasse. Oder schlimmer: hinters Bett.:wuetend:

    Dagmar & Cara

    Wenn sie sich inzwischen erholt hat und sich weiterhin normal verhält, würde ich gar nichts machen, aber ein Auge darauf haben, ob es sich wiederholt. Ob sie sich in dem Moment gestoßen hat oder kurz was in die Pfote getreten, oder was auch immer, wirst du jetzt nicht mehr herausfinden. Man kann auch mal den Bauch abtasten bei so plötzlichem Unwohlsein, vielleicht hat es da gezwickt.

    Dagmar & Cara

    Ein Grund für die Zweifel am Züchter war unter anderem seine Behauptung, es läge an der Wurfgröße, daß Lea so klein sei. Ein Wurf von 8 Welpen ist aber völlig normal bei Labrador Retrievern und von der Mutter gut zu bewältigen. Sollte es dennoch Probleme geben, kann man rechtzeitig zufüttern. Das ist keine Entschuldigung für untergewichtige, kleinwüchsige Welpen.

    Vielleicht ist Lea aber auch nicht klein, sondern einfach jünger als angegeben. Oder ein Mischling, wobei ein Elternteil kleiner und zierlicher war als ein Labrador.

    Dagmar & Cara

    Ich schrieb das nicht, um dir deinen Welpen madig zu machen. Wozu auch? Ich wünsche der Kleinen und dir das Allerbeste!

    Es geht mir um Aufklärung. Solche Anbieter wissen schon, wie sie ihre Seiten gestalten, um Käufer anzulocken, süße Welpenbilder, die richtigen Stichworte von Paradies bis Sozialisation.

    Aber es gibt eben durchaus Hinweise, die stutzig machen, wenn man weiß, worauf man achten muß.

    Das kann dir selbst vielleicht irgendwann in der Zukunft nützen, anderen Lesern dieses Threads möglicherweise schon eher.

    Ein anderer Punkt, der seltsam berührt, ist die ausschließliche Konzentration auf die Welpen, also die verkäufliche Ware.

    Ein normaler seriöser Züchter stellt zunächst einmal die Hunde vor, mit denen er lebt und die er liebt, also die erwachsenen Hunde. Und dann gegebenenfalls auch den Wurf von Maja oder Elsa.

    Hier dagegen werden die Zuchthunde wenn überhaupt, nur ganz am Rande erwähnt. Was den Verdacht nahelegt, daß sie nur Mittel zum Zweck sind. Anhand der Beschreibungen und Bilder wird noch nicht einmal klar, welcher Welpe welcher Mutter zugeordnet werden kann oder ob die wenigen abgebildeten Althunde überhaupt in einer verwandtschaftlichen Beziehung zu den Welpen stehen.

    Kein echter Züchter würde sowas für nebensächlich halten. Da würde immer unter den Bildern stehen "der "E- Wurf von Bella und Artus" oder ähnliches.

    Es gibt durchaus Hundehändler, die extra eine oder mehrere Hündinnen halten um eine familiäre Hobbyzüchteridylle vorzutäuschen, und nacheinander ganze Würfe Vermehrerwelpen (zusätzlich zu möglichen eigenen Würfen) importieren, um sie als Zuchtprodukte dieser Hündin zu verkaufen. Das ist eine ganz verbreitete Masche und für Einsteiger nicht so leicht zu durchschauen. Vermehrerwelpen werden heute vielfach nicht mehr direkt aus dem Kofferraum verkauft, da gibt es längst raffiniertere Wege.

    Dagmar & Cara

    ich zitiere:

    Nun kreuzen Sie die von Ihnen gewünschte Ahnentafel oder den Ahnenpass an. Der Ahnenpass ist bedeutend hochwertiger und hat viele interessante Seiten zusätzlich welche später für Züchter und Ausstellungsgänger interessant sein könnte.

    Vllt macht das den Unterschied aus und ich bin hier einfach an der falschen Stelle...ich möchte weder auf Ausstellungen gehen noch Züchten

    In einem seriösen Zuchtverein gibt es keine 2 Klassen von Ahnennachweisen und die Ahnentafel kostet auch nicht extra, sondern gehört automatisch und fraglos zu jedem Welpen dazu. Ganz egal, ob der Käufer später züchten, ausstellen oder gar nichts dergleichen mit seinem Hund tun möchte.

    Daher ist Wahl zwischen Ahnenpass/Ahnentafel bereits ein eindeutiger Hinweis darauf, daß der Anbieter nicht seriös ist.

    Neben den Zuchtvereinen, die im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) organisiert sind, gibt es noch Dutzende sogenannte Dissidenzvereine. Die allermeisten davon sind lediglich Pseudovereine, die den Züchtern ermöglichen, sich die Papiere selbst auszudrucken. Denn ein Hund läßt sich mit Papieren teurer verkaufen als ohne. Im Prinzip ist das aber buntes Altpapier, denn eine Kontrolle, ob die Angaben den Tatsachen entsprechen, findet nicht statt. So werden dann Importwelpen aus osteuropäischen Schweinekoben "geadelt".

    Dagmar & Cara