Beiträge von dagmarjung

    Ja, das stimmt.... Pudel sind ja eigentlich so Oma-Hunde....

    :klugscheisser: Das ist die geheimnisvolle, unerklärliche Magie des Pudels: Für sich genommen ist er ein öder Omahund, den keiner will.

    Erst in Verbindung mit anderen Rassen entfaltet er seine hochgepriesenen Eigenschaften, als da wären: allergikergeeignetes Lockenhaar, familienfreundliches Wesen und hohe Intelligenz. Die jeweils andere beteiligte Rasse steuert nichts weiter bei, als dafür sorgen, daß der Mix cooler ist als es ein reinrassiger Pudel je sein könnte. Weshalb es auch egal ist, ob Spaniel, Retriever, Pyreneenberghund oder Australian Shepherd mit im Doodle stecken.

    Dagmar & Cara

    Meist entwickelt sich solch Aggression wenn die Hunde rennen, da denke ich das es einfach nur ein bisschen groberes Spielen ist, da machen auch einige Hunde mit. Ist ja erstmal nichts schlimmes. Aber oft endet das dann von ihrer seit aus mit einem Kampf.

    Rennspiele unter Hunden sind immer Jagdspiele. Und gerade bei solchen Spielen kippt es oft ins ernsthafte Jagen. Beim echten Spiel besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen den Spielpartnern, beide sind sich jederzeit im Klaren darüber, daß es nur ein Spiel ist, und signalisieren das auch in ihrer Körpersprache. Vertrauen setzt aber voraus, daß man sich gut kennt.

    Wenn die spielenden Hunde sich im Grunde fremd sind, führt also schon das fehlende Vertrauen dazu, daß das Spiel viel leichter kippt und die Beißhemmung der Verfolger schnell wegfällt. Dazu kommt, daß unsichere Hunde oft von Anfang an gar nicht spielen, sondern zu fliehen versuchen (die Besitzer denken, och die rennen so schön) oder im Verlauf eines anfangs harmonischen Jagdspieles echte Angst bekommen und fliehen, zum Beispiel, wenn aus einem Verfolger mehrere werden oder sie sich einfach unterlegen fühlen.

    Die Angst des flüchtenden Hundes enthemmt aber die Verfolger, es kommt dann schnell zum Biß und schlimmstenfalls sogar zum Tod des schwächeren Hundes, der zur Jagdbeute degradiert wurde.

    Hundewiesen sind Notlösungen. In vielen Gegenden ist Freilauf verboten, man ist also auf Hundewiesen angewiesen. Hundewiesen sind aber nicht für die echten Bedürfnissen von Hunden gestaltet, sondern einfach von den Stadtvätern eher widerwillig zugestandene Restflächen.

    Ein Dutzend sich fremder Hunde auf zu wenigen Quadratmetern, dafür sind Hunde von Natur aus nicht ausgelegt. Damit will ich nicht sagen daß Hundewiesen nicht auch nützlich sind, nicht zuletzt als Kontaktbörse für jüngere Hunde, die noch im Spielalter sind. Manche Hunde kommen auch als Erwachsene erstaunlich gut damit zurecht, besonders, wenn ihre Besitzer sich gut mit hundlicher Körpersprache auskennen und kritische Situationen erkennen und vermeiden. Von anderen Hunden denken lediglich ihre Besitzer, daß sie gut zurechtkämen, die leben sich dann mobbend auf Kosten der anderen Hunde aus und sind die Pest für die anderen Benutzer. Das sind die Hunde und Besitzer, denen die Hundewiesen ihren schlechten Ruf verdanken.

    Die meisten Hunde verlieren aber ihre kindliche Kontaktfreude mit dem Erwachsenwerden und möchten dann keinen näheren Kontakt mit fremden Hunden, schon gar keinen Spielkontakt. Wir bieten ja auch nicht jedem frenden Menschen auf der Straße einfach so unsere Freundschaft an. Da geht man dann besser andere Wege und meidet die Hundewiesen ganz oder geht nur hin, wenn man die Fläche für sich allein hat.

    Das Alter von 2 Jahren ist normalerweise die Zeit, in der Hunde auch geistig erwachsen werden und dann auch gerne mehr Abstand zu Fremdhunden haben möchten. Es ist auch eine sehr geeignete Zeit, um sich selbst mehr einzubringen und dem Hund interessante, fordernde Aufgaben anzubieten, zB durch Hundesport. Denn die Zeit, wo man sich damit begnügen konnte, dem fröhlich mit seinen Kumpeln spielenden Junghund zuzuschauen, ist nun vorbei.

    Dagmar & Cara

    Wer weiß, vielleicht hat es am Ende etwas gutes, dass die Menschen momentan verstärkt den Hund wieder als Begleiter zu schätzen lernen, und die Welt wird wieder etwas hundegerechter?

    Du bist da optimistischer als ich. Ich befürchte, daß eine höhere Hundedichte auch für mehr Ärger und Belästigungen durch Hunde sorgen wird, und daß das in der Folge zu noch mehr Verboten und Einschränkungen führt.

    Ich hoffe natürlich, daß du recht hast. :smile:

    Dagmar & Cara

    Fühl dich mal gedrückt! :streichel:

    Arthrose ist ein schleichender Prozess. Das zieht sich über Monate und Jahre hin. So plötzliche Beschwerden und eine so rasche Verschlimmerung lassen da viel eher an was anderes denken, zB Probleme mit dem Rücken oder sonstige Ursachen. Aber Arthrose ist nun mal schmerzhaft und eventuell reagiert der Hund erst zu einem bestimmten Zeitpukt sichtbar darauf. Dann sieht es nach "plötzlichen" Schmerzen aus.

    Ein Labrador mit 13 Jahren hat aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sowieso Arthrose, egal was er sonst hat oder nicht hat. Denn Arthrose ist die Abnutzung der Gelenke, also eine Altererscheinung, bei schweren Hunden im hohen Alter also normal. Daß ältere Hunde ruhiger werden und sich nicht mehr so viel bewegen wie junge hat vor allem mit der Abnutzung der Gelenke zu tun.

    Mach dir keine Vorwürfe. Du und deine Tierärztin, ihr habt alles getan, was zum jeweiligen Zeitpunkt angebracht war. Mehr kann man nicht tun. Hinterher ist man natürlich immer schlauer.

    Dagmar & Cara

    Ich will ja immer noch "Puppets" züchten. Süße kleine lockige Püppchen halt. Mit dem extra Schuß Eleganz durch den Whippet.

    Ich kenne nur einen Pudel/Whippet-mix. Der sieht aber keinesfalls aus wie ein süßes lockigen Püppchen sondern wie ein Deerhound, durchs falsche Ende eines Fernrohrs betrachtet. Also ein grauer, langrauhhaariger Windhund. Sowohl im Wesen wie im Körperbau hat die Whippetmutter derartig durchgeschlagen, daß man den Pudelvater nur an der grauen Farbe und dem für Whippets ungewöhnlichen Langrauhhaar erahnen kann.

    Dagmar & Cara