Beiträge von dagmarjung

    Für ein Minipin und ein Jack Russell sind 18 Jahre durchaus möglich und keine Seltenheit.

    - Aber andererseits auch nicht die Regel.
    Auch für einen Zwerghund sind 14 Jahre eine ganz normale Lebenserwartung.

    Hunde und Tiere überhaupt denken zum Glück nicht in Statistiken und Zahlenwerten. Kein Hund der Welt liest eine solche Tabelle und ärgert sich, wenn er im Vergleich zu anderen keine Spitzenwerte erreicht.

    Hunde leben im Hier und Jetzt. Nicht die Dauer des Lebens ist für sie wichtig, da sie anders als Menschen keine abstrakte Angst vor dem Lebensende haben. Wichtig ist nur die Qualität: Schmerzfrei, beweglich, freier Atem, keine Übelkeit, Anteilnahme am Leben.

    Das kann uns Menschen auch helfen, etwas gelassener mit der letzten Lebensphase umzugehen. Nicht wie lange, sondern wie gut das Leben für unseren Hund ist und was wir dafür tun können..

    Um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, hilft der Blick einer Person von außen sehr. Denn man selber klammert sich natürlich mit tausend Gefühlen und Wünschen an sein Tier.

    Ich habe aber den Eindruck, daß deine Tierärztin eine solche Person ist, dir mit ihren objektiven Blick auf deine Hündin zur Seite stehen kann.

    Dagmar & Cara

    Tabellen können nur Durchschnittswerte angeben. Jeder einzelne Hund, ob groß oder klein, ob Rasse oder Mischling, folgt aber seiner eigenen inneren Lebensuhr.

    Deine Hündin leidet inzwischen unter mehreren, sicher weitgehend altersbedingten Krankheiten. Das addiert sich zu einem Gesamtzustand, der ohne Zweifel belastend ist.

    Es tut verdammt weh, den Gedanken an den Abschied zuzulassen. Aber ich denke auch, daß es nun darum gehen muß, der Hündin noch eine möglichst schöne Zeit zu bereiten, und dabei sehr gut im Auge zu behalten, wie hoch ihre Lebensqualität noch ist.

    Ich glaube, du wirst von deiner Tierärztin dabei gut betreut.

    Von Metastasen wurde mir nichts gesagt. Gesagt hat man mir, es hat bösartige Tumore dabei. Unter Kontrolle heisst: Die Tumore waren klein und gaben viele, viele Monate entweder Ruhe oder wuchsen nur sehr, sehr langsam. Einer davon ist nun ausgeartet.

    Meine Hündin ist 13 Jahre alt und wurde vor wenigen Tagen zum zweitenmal wegen Mammatumoren operiert. Es wurden also Teile der Milchleisten entfernt, obwohl die Tumore noch sehr klein waren. Das Risiko von Mammatumoren liegt nämlich nicht zuletzt darin, daß einzelne Tumorzellen in andere Organe wie die Lunge wandern und dort zu Metastasen führen können. Deshalb ist die OP immer das Mittel der Wahl, es sei denn, es sprechen ernsthafte medizinische Gründe dagegen, so wie bei deiner Hündin.

    Alles Gute dir und deiner Hündin!

    Dagmar & Cara

    Oh Je, der arme Hund. Da haben wohl die Besitzer den Aufwand der Fellpflege gewaltig unterschätzt!

    Das kann sein, muß aber nicht.

    Viele Doodlebesitzer wollen auch den Zottel-look. Der Hund soll ja "natürlich" aussehen und nicht "wie ein Pudel". In den meisten Fällen wurde der Doodle ja extra deshalb angeschafft, weil reinrassige Pudel nach Meinung vieler (besonders Männer), doof aussehen.

    Dagmar & Cara

    Das blöde ist, dass genaudann, wenn was unangenehmes passiert, immer gerade irgendwer dabeisteht und mir dann ungefragt was zum Hund erklärt.

    Da kann deine Hündin aber echt nix für! :smile:

    Das kennt aber wohl jede/r mit einem Hund im Teeneageralter. Sie sehen schon so erwachsen aus und sind dabei noch so unausgegoren. Pubertiere sind manchmal einfach peinlich.

    Wenn das Baby da ist dreht es sich automatisch weniger um den Hund (wir haben ihr auch zu viel Aufmerksamkeit geschenkt)

    Bitte warte damit auf keinen Fall, bis das Baby da ist! Sie soll keinen Grund haben, den Wegfall von Aufmerksamkeit mit dem Baby in Verbindung zu bringen.

    Das alleine ist ein guter Grund, deine Hündin jetzt schon aus dem Mittelpunkt zu nehmen und dich auch innerlich nicht ständig mit ihr zu beschäftigen.

    Dagmar & Cara

    Bei Hunden bekommt sie eine Bürste und nähert sich erst ganz vorsichtig und springt dann im letzten Moment los, weshalb viele Hunde sich anfangs erschrecken

    Das klingt nach typisch pubertärem Rumprollen und provozieren. Eine gewisse Unsicherheit wird dadurch kompensiert, daß man den anderen durch einen Scheinangriff erschreckt.

    Laß das bitte nicht zu, auch wenn deine Hündin es anschließend durch "Spielen" (vielleicht eher Fiddeln?) aufzulösen versucht.

    Sie sollte lernen, daß, man auch ganz ohne Kontakt entspannt an anderen Hunden vorbeigehen kann. Eine Lektion, die Labrador Retrievern erfahrungsgemäß oft schwerfällt. Und daß man, wenn Kontakt erlaubt ist, sich langsam und höflich und nicht frontal annähert.

    Allgemein: Ja, du erwartest zu viel zu früh von deiner Hündin. In dem Alter ist es normal, daß Dinge heute super gut und morgen gar nicht klappenbesonders bei starker Ablenkung. Sie ist noch mitten in der Lernphase, nicht lange nicht fertig.

    Schleppleine weiter dran lassen, weiter trainieren, Geduld haben und du wirst irgendwann die zuverlässige Hündin haben, die du dir wünschst. Und die Geschichte von den drei Grillrosten im Unterholz erzählst du dann in ein paar Jahren als lustige Anekdote. ;)

    Dagmar& Cara

    Ich weiß gar nicht, was das für ein Tier ist, für eine Ratte fehlt der Schwanz und auch die Pfoten und die Haltung sind etwas anders.

    Nein, das Tier ist nicht panisch, es ist mit Sicherheit zahm, aber es versucht die ganze Zeit vergeblich, sich von der Seife zu befreien, bekommt davon auch was ins Maul.

    Falls es aus irgendwelchen Gründen unumgänglich ist, so ein Tier zu baden, weil es stark verschmutzt ist, dann zieht ein echter Tierfreund das so schnell wie möglich durch, einseifen, abspülen und abtrocknen. Und dabei verhindern, daß das Tier Seife ins Maul bekommt.

    Alles andere ist Dummfug.

    Dagmar & Cara