Beiträge von dagmarjung

    Man kann Welpen auch ohne Welpenschule gut erziehen und sozialisieren. Gleichaltrige Spielkontakte hat dein Stöpsel ja, und auch Kontakt zu erwachsenen Hunden. Und du hast bereits Hundeerfahrung.

    Eine wichtige Erfahrung, die ein Welpe machen sollte: obwohl andere Welpen in der Nähe sind, bedeutet das nicht ständig Spiel und Spaß mit ihnen. Man kann auch zu Frauchens Füßen Ruhe halten oder etwas Schönes mit Frauchen tun.

    Das lernten die Kleinen jedenfalls in der Welpenstunde, die ich damals mit Cara besuchte. Sie war so strukturiert, daß Ruhe halten (angeleint bei Frauchen warten, während Dinge erklärt wurden), Spielphasen mit den anderen Welpen und kleine Übungen mit dem Menschen sich abwechselten. Wir stellten uns im Kreis nebeneinander auf, freies Spiel gab es aber erst, wenn alle Welpen sich wenigstens kurz ruhig verhielten. Und dann nicht länger als 10 bis 15 Minuten.

    Das kannst du auch bei Treffen mit den Nachbarswelpen so machen, dafür brauchst du kelne Welpenschule. Voraussetzung ist natürlich, daß die Nachbarn dabei mitmachen und nicht nur die Welpen spielen lassen wollen.

    Wichtig ist, daß der junge Hund nicht in die Erwartung verfällt, daß die Anwesenheit von gleichaltrigen automatisch Halligalli bedeutet und du dann abgemeldet bist. Das kann spätestens in der Pubertät ordentlich Probleme bereiten.

    Dagmar & Cara

    Für die allermeisten Menschen, insbesondere die, die eher weniger mit Hunden zu tun haben, sind Rassen wie Schäferhund oder Boxer ohne jeden Zweifel große Hunde. Bernhardiner und Doggen sind dann riesengroße Hunde.

    Interessanterweise wird aber der Schäferhund in seinem Standard ausdrücklich als mittelgroß bezeichnet, wobei er ja sogar bis 65 cm gehen darf.

    Ich finde aber trotzdem die "gefühlte Wahrheit" zutreffender daß Schäferhunde große Hunde sind. Mittelgroß geht für mich bis deutlich unter Schäferhundgröße.


    Dagmar & Cara

    Aber die sehen irgendwie gar nicht gut aus.

    Alle Welpen wirken verunsichert. Ausweichende Blicke, zurückgelegte Ohren, beschwichtigendes Lecken. Huskywelpen sollten doch eigentlich offen, selbstbewußt und zutraulich sein. Ich frage mich, wieviel Menschenkontakt diese Junghunde bisher hatten.

    Auch bei einem Musher finde ich es nicht normal, wenn man Welpen völlig verdreckt zum Verkauf präsentiert.

    Dagmar & Cara

    Ich bin erleichtert, daß du und deine Hündin zuletzt doch von einer Ärztin betreut werdet, die euch kennt und der ihr vertrauen könnt. Ich wünsche dir viel Kraft! :streichel:

    wer bin ich Laie, der gegen den Tierarzt spricht?

    Wer du bist? Du bist die Person, die Duna liebt und kennt und die sie täglich vor Augen hat. Du bist nicht die Spezialistin für Medizin, aber die Spezialistin für dein Tier.

    Dagmar & Cara

    Wir haben bisher ein wirklich gutes Verhältnis mit ihnen, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen bis jetzt, das wollen wir nicht riskieren.

    Der Mann meinte beim Gespräch, dass es ihm egal ist, wegen ihm könnten wir gerne einen Hund holen. Einzig die Frau ist dagegen, obwohl sie laut ihrem Mann wohl die erste wäre, die sich zum Gassigehen und Aufpassen anbieten würde, hätten wir tatsächlich einen Hund…

    Das klingt doch eigentlich nicht nach unüberwindbaren Hindernissen. Da würde ich wirklich noch mal nach den ganz konkreten Befürchtungen der Frau fragen. Wenn es nicht die Sorge ist, daß der Hund Schäden in der Wohnung anrichtet, was dann? Manche Menschen, besonders ältere und auf dem Land aufgewachsene sind einfach der Meinung, daß Tiere, auch Hunde, grundsätzlich nicht in die Wohnung, sonderen nach draußen gehören. Das würde zu "die Wohnung ist zu klein" passen.

    Aber wegen solcher veralteter Vorstellungen auf euren Hund zu verzichten wäre wirklich schade.

    Wenn ihr mit euren Vermietern gut auskommt und das Verhältnis an sich harmonisch ist, habt ihr sogar ein gewisses Druckmittel an der Hand. Falls euch die Hundehaltung so wichtig ist, daß ihr deswegen einen Umzug ernsthaft in Erwägung zieht. Wer weiß, was für Mieter nach euch kommen.

    Dagmar & Cara

    Die erhaltene Miete wiegt den Ärger und die Sanierungskosten (sowie den dadurch erzwungenen Leerstand) schlicht nicht auf, wenn man mit Mietern Pech hat.

    Pech kann man aber mit allen möglichen Leuten haben, keineswegs nur mit Hundehaltern.

    Wenn die TE sich bisher als zuverlässige Mieter erwiesen haben, steht wohl kaum zu befürchten, daß sie mit der Anschaffung eines Hundes zu rücksichtslosen Rowdys mutieren.

    Ich würde nochmal das Gespräch mit den Vermietern suchen und dabei nach konkreten Befürchtungen fragen. Und dabei zeigen, daß ihr für diese (Bellen, Dreck, Abnutzung, mögliche Schäden) ebenso konkrete Lösungen habt. Daß ihr mitdenkt und vorsorgt.

    Wärt ihr eventuell bereit, eine andere, kleinere Rasse in Erwägung zu ziehen? Manchmal gründet sich eine so vage Ablehnung auch auf die Furcht vorm "großen" Hund.

    Dagmar & Cara