Beiträge von dagmarjung

    Was ich ungewöhnlich finde: Daß dein Terrrier dieses Aufreiten erst im Alter von 4 Jahren entwickelt. Bei einem Jungpubertierer im ersten Rausch der Hormone wäre das Verhalten nicht so ungewöhnlich, bei einem Hund von 4 Jahren aber schon.

    Wenn ein erwachsener Hund sein Verhalten ohne äußeren Anlaß ändert, ist erstmal ein gründlicher Check beim Tierarzt angesagt. Prostata? Irgendwelche Vorgänge im Körper, die zu Hypersexualität führen?

    Vielleicht sind es ja doch nur die läufigen Hündinnen in der Umgebung, aber die waren ja in früheren Jahren auch schon da.

    Ich würde aber Pipilecken konsequent unterbinden bze gar nicht erst zulassen, damit der Hund sich nicht immer wieder reinsteigert.

    Dagmar & Cara

    Hab gedacht feste Futter Zeiten seien besser?!

    Wenn der Hund schlank bleibt bei dieser Art der Fütterung, kann man den Napf auch ständig stehen lassen. Da ist nichts besser oder schlechter.

    Es funktioniert halt nicht bei jedem Hund, weil viele dann die ganze Tagesration auf einmal wegputzen würden.

    Was nicht kaputt ist, muß man nicht reparieren! ;)

    Dagmar & Cara

    Und Shelties sind sowieso für ihren klettenartigen Fokus auf ihre Besitzer bekannt! :roll:

    Eine Sheltiezüchterin sagte erzählte mir, bei ihr in der Familie wüßte man immer, wer gerade auf der Toilette sitzt - der betreffende Sheltie sitzt nämlich davor!

    ... die sind da schon ein bißchen extrem... :D

    Dagmar & Cara

    Deine/Eure Liste klingt nach einem Labrador oder Golden Retriever. Ohren hin oder her, daran entscheidet sich nicht, ob eine Beziehung glücklich ist oder nicht.

    Dein Wunsch nach einem abwehrbereiten Hund beißt sich allerdings mit euren übrigen Vorstellungen. In welcher Situation genau soll der Hund deine Frau und dein Kind eigentlich beschützen und gegen wen? Wie oft im Alltag ist eine solche Situation wirklich gegeben und was bedeutet ein verteidigungsbereiter Hund für den gesamten Alltag mit Hund?

    Es ist nämlich nicht so, daß ein Hund von selbst weiß, wer wirklich gefährlich ist und wer nicht. Seine Kriterien sind ganz andere als deine. Abwehrbereitschaft richtet sich in 99,99 Fällen gegen Fremdhunde (Viel Spaß mit einem ausrastenden Hund am Kinderwagen, der jeden entgegenkommenden Fiffi schreddern will) oder gegen völlig harmlose Menschen (spielende Kinder, die zu nahe kommen, liebe Omis, die dutzidutzi in den Kinderwagen machen usw).

    Mit einem mißtrauischen, abwehrbereiten Hund ist kein entspannter Spaziergang möglich, bei dem der Hund einfach nur dabei ist. 100% Konzentration auf den Hund ist erforderlich, um immer alles vor ihm zu sehen, was ihn triggern könnte. Das machst du aber nicht mit einem Kleinkind an der Hand oder im Wagen!

    Mit anderen Worten: mit Familie fährst du um Welten besser, wenn dein Hund ein freundliches Wesen hat und der Welt im allgemeinen, anderen Hunden und Menschen gegenüber prinzipiell wohlgesonnen ist.

    Der Gedanke an einen Hund, der mich mit seinem Leben verteidigt, ist romantisch, ein solcher Hund ist aber im Alltag mit Kindern viel mehr Belastung als Gewinn. Den letzlich mußt du einen solchen Hund ständig vor allem beschützen, was ihn zum Auslösen bringen könnte.

    Wenn du eine gewisse abschreckende Wirkung haben willst, nimm einen schwarzen Labrador. Viele Menschen haben Respekt vor großen schwarzen Hunden. Wen du ihm dann noch Bellen auf Befehl beibringst, hast du schon eine echte Schutzwirkung ohne das Risiko, daß der Hund wirklich jemanden beißt.

    Dagmar & Cara

    Klingt irgendwie seltsam also ich hole mir einen Hund der von Natur aus sexuellen Trieb hat aber ich verweigere es ihm sein Leben lang bis er stirbt

    In der Natur ist das ganz normal für Wölfe, aber ebenso für verwilderte Hunde, daß die allermeisten Rüden niemals im Leben ein Weibchen begatten dürfen.

    In einem Rudel gibt es nämlich normalerweise nur ein Weibchen, aber mehrere Rüden. Nur der ranghöchste darf sich mit der Alphawölfin oder -Hündin paaren. Der Alpharüde sorgt dafür, daß niemand anders an seine Dame rankommt. Alle übrigen dürfen höchstens mal am Pipi schnüffeln, das war's dann aber mit dem Sexualleben für sie.

    Sind sie dadurch gequälte Kreaturen? Nein, sie kommen mit dem Leben prima klar.

    Daher tun wir unseren Haushunden auch nichts Schlimmes an, wenn sie sich nicht paaren dürfen. Mit Frust umgehen lernen ist auch für Hunde eine wichtige Lebenserfahrung.

    Dagmar & Cara

    Ein guter Trainer wird deinen neuen Ansatz begrüßen. Du zeigst damit, daß du aktiv mitdenkst und daß du deinem Hund lesen kannst. Du störst ja auch niemanden in der Gruppe.

    Das ist anders als in einer Abteilungsreitstunde, wo ein Reiter, der sich ausklinkt, den anderen im Weg steht.

    Wenn das nicht akzeptiert wird, dann ist es tatsächlich Zeit, sich nach einem anderen Angebot umzusehen.

    Dagmar & Cara

    Labradore sind typischerweise freundlich aber distanzlos und aufdringlich. Schäferhunde sind scharfe Wächter. Ein Mischling aus beiden könnte also erst "freudig" auf fremde Menschen zulaufen und sie dann mit den Zähnen vertreiben wollen, weil sie ihm zu plötzlich nah sind. Viel Spaß damit! Oder er könnte wirklich die goldene Mitte sein. Alles ist möglich, wie beim Griff in die Lostrommel. Beim Welpen kann man noch nicht absehen, wohin er sich entwickelt. Man muß mit allem rechnen.

    Also heißt das wenn ich einen Hund kaufe soll ich Ihn kastrieren weil ich kein Züchter bin?

    Als Hundehalter kann und muß! man verhindern, daß ein Rüde auf alles draufspringt. Die Zaubermittel heißen Erziehung und Leine.

    Ebenso verhindere ich , daß meine Hündin in der Läufigkeit Kontakt zu Rüden hat.

    Dagmar & Cara

    Du bist nicht mehr in der Schule, wo man zumindest so tun mußte, als würde man was tun, sonst gab's Ärger. Ich glaube, man verfällt in einer Unterrichtssituation automatisch leicht in solche alten Muster.

    Du nimmst jetzt aber eine Dienstleistung in Anspruch, die du bezahlst. Du bist erwachsen und bestimmst selbst, was du tust. Indem du selbstständig zum richtigen Zeitpunkt Pausen einlegst, nutzt du die Lehrstunde in bestmöglicher Weise.

    Dagmar & Cara

    Was magst du am Schäferhund? Was magst du am Labrador? Warum soll es nicht eine dieser beiden Rassen sein?

    Und dann müßte man noch schauen, ob sie beide gleichermaßen in dein Leben und deine Wohnsituation passen.

    Beide Rassen sind so unerschiedlich im Wesen, daß der Mix auf jeden Fall eine Wundertüte werden wird. Es ist nämlich keineswegs so, daß die gegensätzlichen Eigenschaften der Eltern beim Mischling in der goldenen Mitte zusammenfinden. Es gibt dann vielmehr die gesamte Breite der Extreme.

    Dagmar & Cara

    Sprich auf jeden Fall die Trainer gleich am Anfang der Stunde an. Sie sollen ja nicht denken, du hättest kein Interesse oder so, wenn du dich zwischendurch zurückziehst. Das könnte sonst irritierend für sie sein.

    Das "Abteilungsreiten" in der Basisgruppe war auch in meinem Verein oft viel zu lang für die Hunde, trotz der Gassipause. Erst in der eigentlichen Sportgruppe (Obedience) habe ich gesehen, wie kurz gute HF mit ihren ebenfalls guten Hunden eigentlich trainieren. Ganz kurz, hochkonzentriert und knackig! Und immer mit einer Übung aufhören, wenn's am schönsten ist und der Hund noch richtig Bock drauf hat.

    20 x wiederholen geht gar nicht, da verliert auch der motivierteste Hund die Lust.

    Dagmar & Cara