Beiträge von Getier

    Ich finde es schon wichtig, dem Hund klarzumachen, dass Menschen nicht gebissen werden wollen.

    Das will ich meinem Hund bei der Einübung der "Beißhemmung" doch gar nicht beibringen...

    Es geht doch darum, dass der Hund ein Gefühl für die Kraft seines Kiefers entwickelt und lernt, wann es "zu viel" ist, wann er Schaden anrichtet bzw. unangenehm für uns wird. Das lernt er aber weder, in dem ich wildes Spiel mit den Händen vermeide ("nicht so hochdrehen, dass der Hund die Zähne zu Hilfe nimmt"), noch dadurch, Spiel mit dem Maul komplett zu verbieten.

    Die Welpenzeit ist schnell vorbei und die Beißhemmung sitzt auch relativ flott, bis dahin einfach mal die Zähne zusammenbeißen und sich in Geduld üben. Es ist noch keiner an Welpenkratzern gestorben. =) Da hilft eben nur Konsequenz.

    Ich würde nach einem Nassfutter suchen. Da ist die Gefahr von Futtermilben (wo die gleichen Symptome auftreten können) sehr viel geringer und es gibt viele getreidefreie Sorten, Sorten mit nur einer Proteinquelle usw.

    Vielleicht hilft das ja schon. Vielleicht verträgt der Hund auch einfach das Wolfsblut nicht... ganz ohne Allergie oder so.

    meinetwegen darf der Hund gern Schutztrieb haben, ich finde das wünschenswert, aber ein aggressives Verhalten aus dem Schutztrieb heraus ist nun mal etwas anderes als eine Beuteaggression oder der Wehrtrieb des Hundes

    Schutztrieb ja, aber bitte ohne Aggression?

    Danke, damit kann ich doch was @dragonwog

    Obwohl ich ja bezweifle, dass Jemand, der auf seinen Hund angewiesen ist, sich hinstellt und es "cool findet", wenn der Hund Probleme mit anderen Hunden oder Menschen hat. Vielleicht kenne ich auch einfach nur die falschen Terrier und Jäger. ;)

    Jagdhunde sollen nicht mit der Beute "kämpfen", zumindest hier nicht! Genau aus diesen Gründen sind Rassen wie Dogo, Saupacker etc. nicht zugelassen.

    Nur weil etwas "hier" nicht typisch ist, heißt es doch nicht, dass es das nicht gibt? :???:

    Man kann ausländische Videos finden, wie Meuten von solchen "Saujägern" auf Eber & Co gehetzt werden und diese dann langsam zerfleischen - das ist tierschutzrelevant und hat mit hiesiger Jagd nichts zu tun! Und wie und wo sollten Jagdhunde Rinder jagen?

    Ehrlich gesagt ists mir wumpe, ob das etwas mit "unserer" Jagd zu tun hat und ob, in diesem Zusammenhang, die Handlung tierschutzrelevant ist. Mir wurde "keine Ahnung" attestiert, weil ich annehme, dass ein Jagdhund sehr wohl auch Aggression braucht - hört sich nun so an, als brauchten nur deutsche Jagdhunde, die "waidgerecht" eingesetzt werden, keine Aggression. Was denn nun? :ka:

    Das Rind bezog sich übrigens auf Hütehunde, die weiter vorn ja auch diskutiert wurden.

    Sorry, du hast einfach keine Ahnung, wovon du sprichst (was Jagdhunde betrifft, bei Gebrauchshunden kann ich das nicht beurteilen...)

    Wenigstens hat mir das jetzt mal einer attestiert. |)

    Ich habe tatsächlich nicht viel mit Jagdhunden zu tun und sicherlich hast du da mehr Ahnung von. Dann lass mich doch auch einmal dran teilhaben und erkläre mir, weshalb gerade die Hunde, die im Zweifel viel mit ihrer Beute "kämpfen" müssen, eher, sagen wir, einen ungezähmteren Charakter haben? Dogo Argentino, Catahoula, Jagdterrier? Weshalb ist der Cattledog so, wie er ist und nicht die kurzhaarige Variante vom Border Collie?

    Für mich ist es nur logisch, dass ein Hund, der gegen ein riesiges Wildschwein oder Rind ankommen muss, auch Aggression einsetzt. Spätestens dann, wenn der Hund selbst angegriffen wird und es nicht mehr nur um "Beute machen" sondern um schlichtes Überleben geht.