Beiträge von Getier

    Nein, sicherlich nicht. Ich finde, das ist eine sehr persönliche Sache und ich möchte da niemanden auf die Füße treten. Mich interessiert das Thema im Allgemeinen, aber deshalb werde ich nicht unverschämt.

    Wie auch immer und warum auch immer - es scheint ja Leute zu geben, die sich um ein Tier kümmern wollen, um ein Kind aber nicht. Das reicht doch schon als Erklärung.

    :lol: klar, reicht das als Erklärung. Mich interessiert aber, wie es dazu kommt. Hobby-Psychologe und so...

    Ich kenne solche HH nicht.

    Ich schon. :lepra: Vielleicht kommt daher das gesteigerte Interesse an dieser "Besonderheit".

    Hallo,

    ich bin auch vor kurzem umgezogen und auch bei mir hat der Hund, der sonst problemlos stundenlang alleine bleibt gefiept und kurz gebellt.

    Ich habe oft die Türen hinter mir geschlossen, so dass der Hund immer kurz allein in einem Raum war. Dann habe ich auch mal nen Film geguckt, ohne dass der Hund dabei war, dann habe ich mal die Wohnung kurz verlassen, usw. - quasi wie bei einem Welpen. Ich habe nie auf ein Fiepen reagiert und gewartet, bis der Hund ruhig ist, bevor ich wieder zu ihm gehe. Das Thema bei uns nach 2 Tagen gegessen. =)

    Vielleicht fängst du auch erstmal damit an, die Türen zu schließen.

    Hunde sind doch keine Kinder, und auch wenn man, aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder haben will, kann man doch trotzdem Hunde oder andere Haustiere haben wollen.

    Die Frage ist, wieso man dann seine Hunde wie Kinder behandelt. Und ja, ich glaube, ab einem gewissen Punkt ist das für den Hund nicht mehr schön - Hunde mit Schühchen, Hunde mit Kleiderschränken, Hunde die keine Grenzen und Regeln kennen, usw.

    Natürlich dürfen "Kinderlose" Haustiere halten!

    Warum man sich grundsätzlich gegen Kinder entscheidet oder warum man sich gegen Kinder entscheidet und dann die Hunde als "Fell-Kinder" bezeichnet?
    Ersteres finde ich sehr einfach zu erklären, zweiteres verstehe ich auch nicht. ;)

    Nicht, warum man sich grundsätzlich gegen Kinder entscheidet. Warum man sich bewusst gegen Kinder entscheidet, dann aber seine "Elternqualitäten" auf seine Haustiere projiziert. Das verstehe ich nicht und in extremer Form finde ich das auch "nicht normal" und weder für den Hund, noch für den Menschen auf lange Sicht schön.

    Kann eben nicht jeder mit Kindern. Will nicht jeder Kinder.
    Viel mehr Arbeit, viel mehr Konfliktpotenzial, viel mehr Druck von allen Seiten in Sachen Perfektionismus.
    Ich versteh jeden der keine Kinder will. Bei manchen ist es schade, bei manchen ist es gut.

    Angst vor Verantwortung also? Deshalb kaufe ich mir lieber Haustiere, als ein Kind zu kriegen? :ugly: Wer keine Kinder will, aus welchen Gründen auch immer, okay. Aber wenn man "nicht will" muss auch kein Haustier diese Lücke füllen, oder?

    Es ist ja nicht immer eine Frage der Entscheidung!

    Ich meine ausschließlich "bewusstes entscheiden". Ob ich jemals Kinder bekommen werde, keine Ahnung. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber wenn ich Kinder möchte und "kann", dann werde ich Kinder bekommen und meine Mutterinstinkte nicht auf meine Hunde schieben. Ich verstehe halt nicht, wieso man Haustiere seiner eigenen Art vorzieht.

    Ich liebe meine Hunde, sie gehören zur Famile, aber sie sind auch "nur" meine Hunde. Ein Hund kann einem unheimlich viel Kraft geben (und rauben), auch in schwierigen Lebenssituationen. Leider ruht der Mensch sich gern aus, wenn es ihm einigermaßen besser geht und neue, menschliche "Kontakte" rücken so weiter in die Ferne.

    Ich denke, es ist ungesund wenn man sein Glück von einem Haustier abhängig macht. Seltsam finde ich auch Pärchen, die lieber fünf Hunde betüddeln (und teilweise selbst von "felligen Kindern" sprechen) als ein menschliches Kind großzuziehen ... ich akzeptiere das, frage mich aber, warum man sich dafür entscheidet. :)

    Beschreibt Linda ihre Situation und fragt nach Tipps und Tricks und Erfahrungswerten - dann kommen die selbigen auch.
    In dem Moment wo bekannt ist "Ah, das ist Linda" wird die riesige Moralpredigt gehalten, es wird persönlich und beleidigend.

    Was ja auch logisch ist. In einem Forum hat man bei einem Neuuser nur eine begrenzte Auswahl an Informationen. Aufgrund dieser Informationen antwortet man dann.

    Linda ist aber bekannt und die User haben einen Haufen Postings von ihr gelesen. Klar, fällt dann die Antwort auch anders aus...