Meinen Terrier halte ich für sehr intelligent. Meine Schäferhündin ist auch intelligent, aber anders. ![]()
Der Terrier kann Konflikte und Risiken in wenigen Sekunden erkennen und beseitigen, hat verschiedene Möglichkeiten der Problemlösung parat und probiert aus und tut nichts, was sich nicht für ihn lohnt und vergisst auch so schnell nicht. Ein leicht manipulative Ader schreibe ich ihm auch zu. Seine Auffassungsgabe ist durchschnittlich, würde ich behaupten.
Die Hündin lernt unheimlich schnell neues, wirklich. Bewegunsabläufe, wie reagiert wer bei welcher Aktion, Kommandos und Tricks natürlich. Aber sie steht sich selbst im Weg, sie will unbedingt, wenn sie es nicht sofort schafft, keift sie rum und wird sauer. Der Frust ist dann riesig, sie will es zwar immer noch haben... aber auf die Idee, etwas anderes auszuprobieren kommt sie nicht. ![]()
Ich habe mal mit beiden Hunden an einer alten Halle kleine Suchen gemacht, dabei habe ich einmal die Dummys hoch auf eine Treppe (so eine ausserhalb, die "am Haus entlang" geht) gelegt. Der Terrier hat erkannt, dass er dort oben nicht dran kommt und ist die Treppe hochgestapft, Madame hüpfte keifend vor der Treppe auf und ab.
Dafür lässt sie sich dann gut helfen, der Terrier nimmt Hilfe schlecht an.
Aber dumm sind sie nicht. Dumm war der kleine verdackelte Pudelmix, den ich in Pflege hatte. Der wusste auch nach drei Wochen noch nicht, wie eine Tür aufgeht und dass man durch Glasscheiben nicht durchlaufen kann. Dafür war er ein absolut liebenswürdiges Schaf. ![]()