Beiträge von Getier

    Meinen Terrier halte ich für sehr intelligent. Meine Schäferhündin ist auch intelligent, aber anders. :p

    Der Terrier kann Konflikte und Risiken in wenigen Sekunden erkennen und beseitigen, hat verschiedene Möglichkeiten der Problemlösung parat und probiert aus und tut nichts, was sich nicht für ihn lohnt und vergisst auch so schnell nicht. Ein leicht manipulative Ader schreibe ich ihm auch zu. Seine Auffassungsgabe ist durchschnittlich, würde ich behaupten.

    Die Hündin lernt unheimlich schnell neues, wirklich. Bewegunsabläufe, wie reagiert wer bei welcher Aktion, Kommandos und Tricks natürlich. Aber sie steht sich selbst im Weg, sie will unbedingt, wenn sie es nicht sofort schafft, keift sie rum und wird sauer. Der Frust ist dann riesig, sie will es zwar immer noch haben... aber auf die Idee, etwas anderes auszuprobieren kommt sie nicht. |)

    Ich habe mal mit beiden Hunden an einer alten Halle kleine Suchen gemacht, dabei habe ich einmal die Dummys hoch auf eine Treppe (so eine ausserhalb, die "am Haus entlang" geht) gelegt. Der Terrier hat erkannt, dass er dort oben nicht dran kommt und ist die Treppe hochgestapft, Madame hüpfte keifend vor der Treppe auf und ab. :pfeif: Dafür lässt sie sich dann gut helfen, der Terrier nimmt Hilfe schlecht an.

    Aber dumm sind sie nicht. Dumm war der kleine verdackelte Pudelmix, den ich in Pflege hatte. Der wusste auch nach drei Wochen noch nicht, wie eine Tür aufgeht und dass man durch Glasscheiben nicht durchlaufen kann. Dafür war er ein absolut liebenswürdiges Schaf. :herzen1:

    Wir gehen mittlerweile 3-4 raus in die Natur für 10-15 Minuten. Spielen kann sie nach jedem schlafen für eine kurze Zeit mit meinem ersthund. Nein überdrehen tut sie nur wenn sie zu lange wach war und Schlaf braucht.

    3-4x 10 bis 15 Minuten nur an der Leine Pipi machen, finde ich für einen jungen Hund wenig. Du solltest ihn nicht dazu überreden aufzudrehen, aber ein bisschen länger in der Natur rumwuseln schadet sicherlich nicht!

    Wovon soll der Hund auch müde sein, wenn er nur in der Wohnung ist? Nimm doch einfach mal den Hund und setz dich mit ihm in den Wald oder auf die Wiese, ruhig auch mal ne halbe Stunde. Spiel mir ihr, lass sie buddeln, Grasbüschel totschütteln, mit anderen Hunden spielen, die Welt anschauen. Du merkst doch, wann die Energie nachlässt (oder es dem Hund zu viel wird). Dann geht's eben wieder rein.

    Du solltest mehr auf dein Bauchgefühl hören und weniger auf die Empfehlungen von anderen Leuten. Das hilft oft schon sehr viel weiter. =)

    20-22 Stunden finde ich schon sehr sehr hochgegriffen, so lange schläft kein Hund und auch kein Welpe. Ich kenne es so, dass man von einem Ruhebedürfnis (Ruhe, nicht Schlaf!) von ca. 16-20 Stunden ausgeht - aber auch das variiert ja je nach Aktivität (Beschäftigung für den Hund), Alter, Umfeld, usw.

    Wie lange geht ihr denn raus? Wie viel kann sie sich bewegen, wie viel spielen? Dreht sie denn ständig auf oder schnackt über oder ist sie einfach nur wach?

    In diesem Sinne alles Gute und vielleicht tut es ja auch eine längere Pause

    Das habe ich auch gedacht!

    Es ist immer gut, wenn man sich von dem trennt, was einem schadet - aber vielleicht kann man sich nach einer Pause mit neuer Energie, mit einer veränderten Einstellung zu der Welt im Netz und mehr innerer Ruhe wieder auf die Leute einlassen, mit denen man ein gemeinsames Hobby teilt und sicher auch schöne Stunden verbracht hat.

    Na ja, das Problem an der Geschichte ist, dass Hunde eines Arbeitsbereiches sich auch äußerlich stark ähneln. Man findet keinen Hund in Schäferhund-Optik und Retriever-Charakter. Aber viele verschiedene Schäderhunde mit ähnlichen Charakterzügen...

    Aber: Man liebt seinen Hund doch nicht, weil er so hübsch ist, sondern wegen seines Charakters. Der bestimmt doch das Zusammenleben.