Beiträge von Kamille

    Darf ich fragen, warum der Hund nicht haaren darf? Wenn eine Allergie dahintersteckt ist es ja schon eine ernste Sache. Meine Riesenschnauzerin haart zwar nicht im üblichen Sinne, weil sie regelmäßig getrimmt wird (4x im Jahr), aber wenn sie sich kratzt oder auch, wenn es mal Zeit wird mit dem Trimmen, fliegen schon die Haare durch die Bude.

    Das Rauhaar ist ja auch vielen Rassen angezüchtet worden, um sie noch widerstandfähiger gegen äußere Einflüsse zu machen, was u.U. auch Rückschlüsse auf die Wesensdisposition zulässt.

    Deswegen würde ich mich eher bei den ruhigeren Begleithunden umsehen. Denn auch Zwergschnauzer können sich zu ziemlichen Kläffern entwickeln, wenn man sie lässt. Affenpinschern, die zur selben FCI-Gruppe gehören, sagt man nach (ich habe selbst noch nie einen in Natura gesehen), dass sie wirklich eine ganz starke Persönlichkeit haben - auch da ist ohne Konsequenz nicht mit "erzieht sich von alleine" zu rechnen - wer will schon einen Terroristen auf dem Sofa haben :ugly: .

    Deswegen plädiere ich immer noch für ein Pudelchen. Wie wäre es denn mit einem Tier, dass bereits etwas älter ist und die Grunderziehung schon hinter sich hat? (Obwohl: guterzogene Pudel, die abgegeben werden sollen, wachsen wohl nicht auf Bäumen, oder?)

    Ja, auch mir ist es wichtig, dass ich im Notfall auch kräftemäßig meinen Hund halten kann. Das klappt auch, wenn die Randbedingungen stimmen (richtiges Schuhwerk, kein Glatteis).

    Was nicht funktioniert: Ich kann Bertha nicht tragen. Als sie sich vor ca. zwei Jahren einmal die Pfote auf einer Wiese verrenkt hatte, war ich heilfroh, dass sich das wieder zurechtgetreten hat; denn ich hätte sie nie die Strecke zum Auto tragen können. Bei einem zukünftigen Hund würde ich also auch diesen Aspekt mit berücksichtigen, zudem wir ja alle nicht jünger werden...

    Es kommt vor allem (!) drauf an, wie die Schulleitung dazu steht und ob sie bereit ist, sich vor einen zustellen, wenn es Gegenwind gibt. Wenn ich sehe, wie viel Fluktuation bei uns im Kollegium ist...

    danke für den Hinweis, Rafile, ja klar, ich dachte, das wäre bereits von der TE abgeklärt! Guter Hinweis! :smile:

    Hallo,

    mich würde einfach einmal interessieren,

    1. was ein "Schulhund" in eurer Planung so alles leisten sollte. Nur "da-sein" und Ruhe geben? Sich streicheln lassen? Mit (fremden) Kindern arbeiten? Wie ist die Zusammenstellung der Klasse (Inklusion, hoher Ausländeranteil mit Vorbehalten gegen Hunde etc.), Tricks üben? In welchem Alter sind die Kinder? Wie stehen die Lehrer-Kollegen zum Partner Hund? Für wie viele Stunden pro Tag müsste der Hund diese Arbeit leisten?

    2. Was in eurer Wohnsituation absolute No-Go' sind: z.B. Wachen (Bellen, wenn jemand Fremdes in die Wohnung, auf den Hof kommt) oder ähnliches.

    3. Wofür IHR euch den Hund wünscht, also als Familienmitglied. Und auch: die Ausbildung benötigt viel Zeit: Man kann keinem Welpen 6 Unterrichtstunden mit Halligalli zumuten.

    Doch mutet man einem kleinen Hund mit knapp 9-10 Wochen nicht ein bisschen viel zu, wenn man dann auch noch beifuß oder "er muss immer neben mir laufen" zumutet.

    Die Alternative zu "Hund darf alles machen, was er will" und "Läuft vorweg an der Leine" lautet NICHT Bei-Fuß-Gehen! Ich empfehle mehr Kommunikation mit dem Hund, gemeinsames Speil und Erkunden - und zwar in kleinen verarbeitbaren Häppchen, weil dies die Beziehung stärkt und Du mit der Zeit immer besser darin werden wirst, Deinen Hund und seine körpersprachlichen Signale zu lesen.

    Hallo Kabriko,

    für meine Hundebetreuung zahle ich im Abo 19 EUR pro Tag. Ein privates Angebot, dass ich nutzen kann, kostet mich zwischen 10 und 15 EUR. Für mich zählt allerdings, dass das Vertrauensverhältnis stimmt, dass ich mich eben 100%ig verlassen kann, und meine Bertha so behandelt wird, wie ich es selbst tun würde. Da wäre ich u.U. auch bereit, mehr zu zahlen.