Beiträge von Borderlunde

    Ich kenne solche Wunden beim Schafscheren. Minimal in eine Hautfalte geschnitten und plötzlich sieht es furchtbar groß aus, blutet aber gar nicht oder minimalst. Ich mache dann Antibiotikaspray drauf. Normalerweise ist die Wunde am nächsten Tag schön trocken und zu.

    Das du sie ggf. an einen Schäfer abgeben würdest, davon war ja zuerst nicht die Rede.
    Dafür müßte aber erstmal ihre Rasse/die Mischung geklärt werden, damit sie auch ihrer Veranlagung gemäß eingesetzt werden würde.


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    Es gibt doch viele, die mit ihren Hunde Probetrainings machen, um zu schauen, ob sie sich zum Hüten eignen.
    Warum ist das bei mir ein Problem?

    Ich bin generell gegen Hüte-Hundebespassung, egal ob Border oder Altdeutscher oder was auch immer

    Zitat

    ob sie das braucht, sie soll ja ein Hund werden, der das tun darf, wofür er gemacht ist.

    Frag dann mal die Schafe, was die davon halten....

    Im Ernst, du erwähnst mit keiner Silbe, dass du irgendwie selber Freude an Schafhaltung hast. Für´s Hüten mußt du aber selber ganz, ganz viel über Schafe lernen, es ist nicht damit getan, den Hund regelmäßig um die Schafe brezeln zu lassen.
    Hüten, nur um den Hund "glücklich" zu machen, lehne ich ab.

    Mit Lissi meinst Du einen Dtsch. Schäferhund?
    Wie zeigt sich ihr "Hüteverhalten" denn?
    Der Schäferhund gehört zu den Herdengebrauchshunden, d.h. er ist der Hund der Wanderschäfer mit mehreren 100 Schafen. An einer kleinen 10er oder 20er Gruppe Schafe kann man mit diesen Hunden (zumeist) nicht arbeiten.
    Hast Du denn so 200-800 Schafe? Warum willst du mit ihr hüten? Was stellst du dir darunter vor?

    Schau mal hier:
    Startseite - AAH-Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde
    Unter Terminen, bzw, den einzelnen Landesgruppen findest du Hüteprüfungen. Schau dir dort vor Ort mal an, was ein Herdengebrauchshund kann, macht und tun sollte.

    Ich habe hobbymäßig Schafe, beweide Naturschutzgebiete, Streuobstwiesen etc. , mache Herdbuchzucht, produziere Biolammfleisch, was regional vermarktet wird, die Wege zum Schlachter liegen bei 20 Minuten.
    Ich darf weder Ställe auf den Flächen bauen, noch hohe Festzäune errichten.

    Ich habe zumeist 3 Herden im Sommer, ein wolfssicherer E-Zaun mit allem drum und dran würde mich ca. 8.000€ kosten.
    Da es aber keine wirklich wolfsichere Zäune gibt (bislang sind alle vorgeschlagenen Modelle von Wölfen schon übersprungen oder untergraben worden), müßte ich mir noch 6 Herdenschutzhunde (jede Herde mindestens 2, und gute Züchter gibt es nicht an jeder Ecke) anschaffen, auch mal locker 6.000€. Dazu 3 alte Pferdeanhänger als Witterungsschutz, mindestens 500,-€ Stück (müssen auch noch fahrbereit sein, da des öfteren Weidewechsel). Dann noch die üblichen Kosten der Hundehaltung....

    Bis vor kurzem waren wir noch die tollen Landschaftspflege, die Erhalter von Magerrasenflächen, Orchideenwiesen, Eidechsenvorkommen, Mooren etc.
    Es hieß, ohne extensive Weidebewirtschaftung sähe es in Sachen Naturschutz ganz, ganz übel aus.
    Und jetzt sind wir plötzlich nur als geldgeile Wolfshasser abgestempelt.

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    Wir bekamen zeitgleich von Vet Concept Sana Pferd Trockenfutter ,,verordnet", womit wir eine Ausschlussdiät durchführen sollten. Wir dachte, dass er das Futter verträgt. Seitdem wir Apoquel abgesetzt haben ist die Symptomatik trotz Ausschlussdiät genau wie im letzten Jahr.

    Falls es auch eine Allergie auf Pferdefleisch ist, würde ich niemals gleich rohes oder gekochtes Pferdefleisch füttern. Die allermeisten Futtermittelallergiker vertragen vertragen dieses weder roh, noch gekocht noch als TroFu.
    Die wenigen, die es dann plötzlich roh doch vertragen, hatten zumeist andere Allergien (auf Milben im Futter, auf andere Zusatzstoffe etc.).
    Ja, es gibt einige wenige Hunde, die plötzlich das roh vertragen haben, was vorher als TroFu gar nicht ging. Die werden dann in der BARF-Szene hoch gefeiert, aber so oft kommt es nicht vor...
    Ich bin selber überzeugte Rohfütterin, einer meiner Hunde bekommt jedoch ein hypoallergenes Futter (Hills z/d, dessen Zusammensetzung bei Hardcore-Barfern zu akuter Schnappatmung führt...), ist aber das einzigste Futter was sie verträgt.

    Ich habe 5 Hunde, und das Megaglück sie mit zur Arbeit nehmen zu können. Die beiden Kleinen (die Lundehunde) sind mit im Büro, die 3 Bordercollies in einem Zwinger mit großzügigen Auslauf, Rotlichtlampen über den Liegeplätzen etc., direkt hinterm Büro.
    In der Frühstücks- und der Mittagspause gibt es eine Gassirunde im angrenzenden Wald. Sollte einer der Bordercollies krank sein, kann er ohne Probleme auch mit ins Büro.
    Im Büro haben noch einer der Chefs und 2 Kollegen ihre Hunde dabei.
    Als Dank für soviel Entgegenkommen habe ich mit Überstunden oder "Sondereinsätzen" auch an Wochenenden kein Problem (wobei wir sowieso eine super Betriebsklima im Büro haben).