Meine Herdwickschafe haben vor ein paar Jahren einen jungen Podenco(mix) übel verletzt.
Der Hund ist über den Zaun gesprungen und hat sich an 2 schlafende, gerade wenige Tage alte Lämmer, regelrecht angeschlichen. Ich glaube wirklich, dass er sie nicht identifizieren konnte, und deshalb so langsam auf sie zu ging. Da hat ihn die Mutter attacktiert, bei der Flucht kam er noch zwischen ein anders Lamm und dessen Mutter, die ihn auch boxte.
Ich hatte gesehen, dass der Hund auf die Weide sprang und kam angerannt, eigentlich um die Schafe zu schützen, und habe dann den Hund gerettet.
Ausgeschlagene Zähne, gebrochene Rippe, lange, tiefe Wunde auf dem Oberschenkel, riesen Bluterguss auf der Schulter....
ABER: wäre der Hund in Hetzmodus schnell auf die Schafe zugerannt, wäre alle geflüchtet.
Beiträge von Borderlunde
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Ich kenne nur Hunde, die versteckte Kekse mit hektischen Umhergerenne suchen. Manche Jagdhund(mixe) machen eine Quersuche, aber die meisten suchen planlos bei unnötig hohem Erregungslevel umher.
Bei richtiger Fährtenarbeit ist der Hund fokussiert, konzentriert, ruhig, der Hundeführer ist nicht ausgeblendet....Ist vergleichbar ob ein Bordercollie am Vieh arbeitet oder mit Treibball "alternativ" beschäftigt wird....
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Ich würde niemals Nasenarbeit a la "irgendwo versteckte Kekse suchen" machen.
Das animiert doch den Hund nur zu wildem Herumgestöber.Wenn Nasenarbeit, dann richtig gute "klassische" Fährtenarbeit, wo ich den Hund an den Anfang setze, und wo nach abarbeiten der Fährte wirklich Schluss ist.
Ist zwar deutlich mehr Aufwand als nur Kekse zu verstecken, sollte auch unter Anleitung eines guten Trainers begonnen werden, aber eine echt tolle Hundebeschäftigung, ich liebe es (und meine Hunde auch)
.Allternativ finde ich ZOS (Zielobjektsuche) auch eine super Sache.
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Da sie immer blinder wird, hilft so´n Vibrationshalsband nix.
Ich muss ihr über ein lautes Geräusch meinen Standort mitteilen. -
Ich habe eine Hündin, 12 Jahre rohgefüttert, sie hat es geliebt und wirklich alles gefressen - in Stücken, gewolft, ganze Tiere, Knochen jeglicher Art und Größe.
Dann wollte sie es nicht mehr, immer mehr verweigert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Sie frisst seitdem TroFu und Trockenknabberkrams mit Begeisterung.
Manche Hunde mögen einfach keine Rohfütterung (mehr). -
Ja, Händeklatschen ist hervorragend in geschlossenen Räumen oder zwischen Gebäuden, aber auf einer freien Wiese nur eingeschränkt brauchbar. Dieses metallische Clickern reicht da weiter.
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Meine 12j. Hündin hat PRA, das Sehen wird zunehmend schlechter, und nun lässt leider auch das Gehör nach...
Auf Spaziergängen bislang gar kein Problem, allerdings beim Freilauf auf meinen Schafwiesen (den ich ihr so gerne weiterhin gönnen möchte). Wenn sie meinen Ruf noch hört, kann sie mittlerweile des öfteren nicht mehr lokalisieren, wo ich nun bin. Bislang habe ich dann geclickert, bis sie sich orientiert und zu mir gefunden hat (kein classischen Clickertraining, es geht nur um das Geräusch).
Nun reicht die normale Clickerlautstärke nicht mehr aus,
Also brauche ich einen richtig extralauten Clicker. Jemand ne Idee wo man sowas bekommt?Pfeife oder ähnliches geht nicht, in den letzten 12 Jahren war immer klar, Pfeifkommandos sind für Borders und Hüten, damit haben kleine Hunde nix zu tun, deswegen reagiert sie da gar nicht drauf.
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Trinkt er denn auch extrem viel?
Wurde eine Blutuntersuchung gemacht?
Wie sind die Eiweißwerte?Hatte er ggf. Wasser in der Bauchhöhle?
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Wie willst du das Ratiopharm-Präparat (für Menschen) für einen Kleinhund dosieren?
Auch bei Vitamin B-Komplex-Präparaten kann extreme (!) Überdosierung ungesund sein!Vielleicht besser ein Präparat vom Tierarzt nehmen oder empfehlen lassen...
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Willst Du es subcutan spritzen?
Oder Tabletten geben?