Beiträge von Pebbles

    Weißt du denn, was für Milben der Hund hat? Nicht alle Milben sind von Haut zu Haut übertragbar und somit wäre bei einigen überhaupt kein Risiko da!

    Ansonsten finde ich Frontline eher ungeeignet - das wirkt z. T. nicht mal mehr gegen Zecken, weils einfach "veraltet" ist. Stronghold ist ein gutes Mittel bei Milbenbefall (gibts auch in Pipetten). Allerdings mußt du damit vorsichtig sein, falls du einen britischen Hütehund oder Mix hast, weil Stronghold MDR1-relevant ist.

    Huhu!

    Es gibt von Liane Kaiser und Angelika Schweizer ein Bucht "einfach taub... Verständigung, Problematik, Faszination" Das kann ich dir uneingeschränkt empfehlen, es hat mir sehr geholfen.

    Obendrein gibts noch von Barry Eaton ein Büchlein "Hörst du mich...?" - das fand ich persönlich jetzt nicht soooo den Hit.

    So - Grunderziehung sollte so ablaufen, daß du den Hund für JEDEN Blick, den er dir zu wirfst belohnst. Es ist enorm wichtig, daß dein Hund Blickkontakt hält bzw. auch von sich aus sucht. Obendrein kannst du das über ein Vibrationshalsband auch einführen, daß der Hund, wenn du die Vibration auslöst, zu dir schaut. Muß man halt wissen, ob man das machen möchte, ich komme bisher noch prima ohne zurecht.

    Als nächstes brauchst du noch zwei Sichtzeichen - eines für gut, eines für schlecht. Wir haben Daumen hoch und anlächeln für "Prima" und mit erhobenem Zeigefinger wedeln für Nein.

    Sobald der Hund das verstanden hat, ist jede andere Erziehung meiner Meinung nach genauso schwer oder leicht wie bei einem hörenden Hund auch.

    Frei laufen lassen ist überhaupt kein Problem. Pebbles trägt in fremdem Gebiet eine Glocke am Geschirr als Orientierungshilfe für mich, daß ich höre, wo sie sich rumtreibt. Gerade in größeren Hundegruppen oder wenn man im Wald unterwegs ist, finde ich das arg praktisch. Sie läuft ganz normal frei, orientiert sich mittlerweile aber so gut, daß ich mich kaum umdrehe und sie steht wieder hinter mir.

    Was noch wichtig ist, ist ein sehr ausladendes Zeichen fürs "Herkommen". Sieht etwas albern aus, wenn man wild winkend in der Pampa steht, aber das muß wirklich sehr weit sichtbar sein. Ein einfaches an die Hose klopfen bringts halt nicht.

    Tierheimhund haben KEINEN an der Klatsche!!

    Ich finde diesen Ausdruck einfach nur schrecklich... Diese Hunde sind Opfer der Kreaturen geworden, die wirklich eins an der Klatsche haben - nämlich des Menschen!

    Was können die armen Tiere dazu? Es mag sicher immer mal wieder verhaltensgestörte Hunde in Tierheimen geben (die auch durch den Menschen dazu gemacht wurden!), aber das ist die Ausnahme.

    Huhu!

    Ich denke, mit dem Platz, auf den sie gehen muß, seid ihr absolut auf dem richtigen Weg. Es dauert halt seine Zeit. Übt immer mal wieder auch ohne Klingeln, daß sie auf den Platz muß und erst auf euer Ok mit einer tollen Belohnung wieder runter darf. Da mußt du einfach durch und konsequent weiter üben, dann wirds mit der Zeit. Wichtig finde ich noch, daß der Platz wirklich fernab der Tür ist und wirklich auf einem strategisch absolut unwichtigen Platz. Z. B. im Bad. Dort könntest du auch für den Übergang erstmal die Türe zu machen und sie wirklich erst dann wieder raus lassen, wenn sie die Klappe hält. So ersparst du dir, wenn du allein bist den Stress, hin und her rennen zu müssen, der sie ja auch weiter hochputscht. Seid ihr zu zweit würde das ja entfallen.

    Vergiss das auf den Rücken legen - was soll das bringen? Der Hund versteht NULL, was ihr da von ihr wollt, fühlt sich einfach nur noch auch von euch bedroht und wird da sogar mit Pech eher knurren. Auch das Sprühhalsband vergiss ganz schnell, gibs einfach mal in die Suche ein, dann wirst du lesen, warum.

    Auch der Weg im Park ist meiner Meinung nach der richtige. Sie ist unsicher, du hilfst ihr, indem du sie erstmal freundlich aus der Situation heraus nimmst. Ich würde nur das Zeitintervall verkürzen und sie los laufen lassen, sobald sie ruhig ist, nicht erst noch längere Zeit durch das Platz "bestrafen".

    Nur Geduld, das wird schon!

    VDH-Züchter werden kontrolliert. Klar KANN in Einzelfällen auch ein Hund aus so einer Zucht schwere ED bekommen, aber i. d. R. wird selektiert und so über Beobachtung der Ahnenreihen das Risiko möglichst klein gehalten.

    Dazu muß sich ein Züchter aber sehr mit der Abstammung und Vererbung seiner Hunde beschäftigen, Grundkenntnisse in Genetik haben. Es muß gewährleistet sein, daß die Zuchthunde geröngt werden und auch diese Bilder werden in einer offiziellen Stelle ausgewertet, also nicht vom "Dorftierarzt" mal draufgeschaut, sondern nur von Spezialisten.

    KRANK kann ein Hund immer werden, aber die genetischen Dispositionen werden bei einer vernünftigen Zucht einfach möglichst niedrig gehalten. Garantie wird dir niemand geben. Ich garantiere dir aber, daß du in einer "Mal so schnell"-Zucht viel eher einen kranken oder verhaltensgestörten Hund erhalten wirst.

    Achso - klar ist der Preis erstmal hoch - aber der Hund MUSS ja nicht zwangsläufig nächste Woche einziehen, sondern man kann ja drauf hinsparen - so meinte ich das. Und wenn das nicht möglich ist, dann sollte man wirklich überdenken. Und zwar weil ein Hund eben im Leben enorme Kosten verursacht / verursachen kann.