Beiträge von Pebbles

    Oh - schwere Entscheidung würde ich sagen. Es hört sich so an, als würde generell im Bänder- und Sehnenapparat deines Hundes etwas im Argen liegen. Was ich tun würde wäre, einen Spezialisten für Gelenksachen aufsuchen und eine Zweitmeinung einholen. Ich meine, 10 Jahre ist für einen Hund ja noch nicht unbedingt Greisenalter. Finde ich jetzt schwer, das so abzuwägen. Ich würde wirklich zum Spezialisten, mal fragen, warum sie so viel Probleme hat, ob er da eine Ursache ausmachen kann. Auch bedenken, was wenn OP und dann geht im anderen Knie der Meniskus durch? Sowas würde ich mal abchecken, bevor ich mich entscheide.

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    oder sollte ich gerade deswegen mehr ausdauer zeigen und es erst recht versuchen?


    Nein, ich würde es dann bleiben lassen. Ich schätze mal, daß es auch was mit ihrer Unsicherheit zu tun hat. Dann lieber weiter üben, auf ihrem Platz liegen zu bleiben.

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    hab auch schon überlegt, ob ich jedem besucher ein leckerli zustecke wenn er reinkommt, und wenn sie dann vom platz aufstehen darf, bekommt sie von mir was und vom besuch.


    Ich würde jetzt fürchten, daß du dir damit selbst Probleme machst, weil natürlich der Anreiz für sie, aufzustehen, noch größer wird. Vielleicht würde ich es dann eher so machen, daß der Besuch sie auf ihrem Platz begrüßen geht und ihr etwas zusteckt. Wenn überhaupt. Damit immer weiter die positive Verknüpfung mit ihrem Liegeplatz bestehen bleibt.

    Kann es sein, daß deine Maus gerade im Fellwechsel ist? Das ist nämlich bei uns der Fall. Obendrein tut ein häufiges schwimmen und im Wasser rumplantschen ihr Übriges und die Haut ist arg trocken.

    Ich gebe jetzt täglich Ägyptisches Schwarzkümmelöl zusätzlich zu dem anderen Öl über das Futter und binnen ca. 1 1/2 Wochen konnte ich eine Besserung jetzt feststellen.

    Bei uns wars echt ne Never-Ending-Story. Übernommen hatten wir den Hund aus dem TH mit einer Mords Ohrmilben-Geschichte- die Ohren waren pechschwarz und völlig unbehandelt. Ich denke, da mit ging der ganze Mist dann los. Als sie ca. 1 Jahr war, hat sie sich binnen ca. 30 Minuten den ganzen Rücken aufgeknabbert bis aufs Blut. Demodex. War dann schwierig zu behandeln, weil der Rücken eben schon offen war und wir das erst abheilen lassen mußten. Wochenlang Trichter und Socken und Antihistamine, damit sie vor Jucken nicht eingeht. Dann Behanldung mit "Ectodex" über Monate. Das ist so ein Zeugs, was man auf die Haut tupfen muß. Giftig und stinkt ekelhaft. Man mußte das Zeug anmischen und dann mit einem Schwamm auf dem Hund verteilen, der Hund mußte dann trocknen. Das Zeug riecht wie frisch gestrichene Heizung und mußte man das im Haus machen, bekamen wir alle irre Kopfweh. Diese Demodex-Milben kamen aber immer wieder, irgendwie haben wir das nie ganz in den Griff bekommen. Dann ein Jahr später hatte sie auch noch einen Herbstgrasmilbenbefall - diesmal also Bauch kaputt, juckig und wieder Behandlung.

    War echt so eine Never-Ending-Story. Zwischendrin immer wieder Ohrmilben, dann noch eine Infektion mit Pelzmilben (oder so ähnlich).

    Heute denke ich, daß sie massive Probleme mit ihrem ganzen Immunsystem hat und würde das ganze anders angehen (Behandlung des Immunsystems durch einen THP).

    Allerdings hatten wir immer Glück, wir hatten (außer bei den Herbstgrasmilben) nie selbst Probleme, aber die gingen eben auch nicht vom Hund auf uns, sondern von den Feldern usw. wo sie das her hatte.

    Ja - ich kenne das auch.

    Luzie trug immer ein Kettenhalsband mit ihren ganzen Hundemarken und "bimmelte" fürchterlich beim laufen. Gott wie lange habe ich sie durch die Wohnung laufen gehört, ihre Nähe förmlich gespührt. Noch heute, wenn ich ihr Halsband in der Hand habe, jagd dieses Geräusch mir Schauer über den Rücken, als stünde sie neben mir.

    Ich denke einfach, es ist ein stückweit Anteil des Trauerprozesses. Unsere Hunde sind eben in unseren Herzen eingeschlossen und machen dort diese Geräusche, Halluzinationen oder wie immer man es nennen will.

    Huhu!

    Schau dich hier mal um. Neulich gabs einen Beitrag, in dem alle mal so erzählten wie sie leben mit ihren Hunden. Und Tenor ist: Es kommt absolut nicht auf die Wohnung an, sondern einfach darauf, wie du den Hund beschäftigst, ihm Auslauf gewährst usw.

    Mein Cousin hatte einen Entlebucher und ich fand den Hund sehr symphatisch. Nett, verspielt, nicht zu agil, aber dennoch keinen Schlaftablette. Alles in allem war es ein pflegeleichter netter Hund.

    Auch das kommt auf die Milbenart an - vielleicht hattet ihr ja nur Herbstgrasmilben - die sind eben leicht zu behandeln.

    Was wenns nicht hilft? Einmal Chemie, zweimal Chemie, dann nochmal? Ne - dann lieber doch gleich etwas, was hilft.

    Ich verlasse mich aber nicht auf Internetseiten, wenn der Hersteller klar sagt "nicht gegen Milben". Und glaube mir, ich habe Milbenerfahrung satt! Obendrein warum sollte man mit einem Mittel was vielleicht helfen KÖNNTE begnügen, wenn es welche gibt, die definitiv wirken? Es gibt so viele verschiedene Milbenarten, mag ja sein, daß es mal gegen eine hilft - aber garantier nit gegen z. B. Demodex.