Beiträge von Pebbles

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    wenn er kläfft schimpfe ich ihn, bis er still ist


    Genau falsch. Damit "bellst" du quasi noch mit und bestätigst ihn.

    Zitat

    weil er ständig hinter ihr herläuft. abends auf die couch bei ihren füßen.


    Damit würde ich erstmal so auf blauen Dunst vermuten, daß er wirklich stinkig ist, weil er die Kontrolle über seine untergebenen verliert, wenn ihr weg seid.

    1. sollte der Hund euch nicht überall hin folgen dürfen. Übt das konsequent, daß er auf seinem Platz zu liegen hat, solange ihr das wollt. Am Anfang kann man das prima über z. B. einen Kauknochen oder gefüllten Kong als Ablenkung, dann langsam die Zeiten steigern. Er hat dort zu bleiben und darf nicht überall hinterher
    2. Fliegt der Hund vom Sofa. Auch hier hat er Kontrolle und Überblick, den ein Hund mit so einem Problem nicht haben darf.
    3. Entscheidet ihr, wann der Hund fressen darf. Er hat z. B. Sitz zu machen, bis er auf ein Auflösekommando von euch das Futter nehmen darf. Nicht eher.

    Wie gesagt - die Kastration könnt ihr euch schenken. Sucht euch lieber einen Hundetrainer, der euch mal beobachtet und euch situationsbedingt zeigt, was ihr alles falsch macht, denn ich habe den Eindruck, daß das eine Menge ist.

    Und daraus resultiert eben dieses nicht Allein sein WOLLEN.

    Du glaubst jetzt aber nicht ernsthaft, daß Bommeln was mit dem Alleinsein zu tun haben oder??

    Es gibt zwei Gründe, warum ein Hund nicht allein sein will

    1. Er hat Panik
    2. Er ist stinkig, weil ihm die Kontrolle über seinen Menschen verloren geht.

    Alleinsein muß man üben und zwar konsequent täglich, angefangen von mini Zeitabständen (z. B. nur den Raum verlassen und direkt weider rein) bis hin zu größeren Zeiteinheiten.

    Eine Box KANN, muß aber nicht helfen. Ich finde die Box zum Training prima, weil gerade unsichere Hunde dort einen Rückzugsort finden. Bei einem Hund, der schlichtweg stinkig ist, daß seine Menschen ohne ihn das Heim verlassen, kann die Box genauso gut gar nix bringen gegen das Bellen.

    Da du aber schreibst, daß euer Hund eh beim kleinsten Geräusch anschlägt, denke ich einfach, bei euch läuft grundlegend was falsch und dein Hund fühlt sich verantwortlich. Wie reagierst du, wenn er kläfft?

    Gott sei Dank ist Pebbles jetzt runter von diesem "Tripp". Ansonsten hätte ich dir das gern mal vorgemacht, wie das bei nem Border ausschaut.

    Glotzen bis zum tot umfallen, nur den Ball anstieren, nix anderes mehr im Kopf, wer sich zwischen Ball und Hund befindet hat schlichtweg Pech und wird niedergemäht, Hund ist kaum noch ansprechbar bis gar nicht mehr. Sobald ein Ball auch nur in Sichtweite ist, wird abgeschaltet.

    Ich lese das jetzt erst. Man kann ja wirklich nur froh sein, daß das ganze für den Menschen ohne Blessuren abgegangen ist. Über die seelischen Narben des Hundes mag ich jetzt erstmal gar nicht nicht nachdenken. :bindagegen:

    Da schließe ich mich Corinna an. Ich habe den Fehler auch damals gemacht in dem Alter von Pebbles und bin froh, daß wir heute da gute Fortschritte gemacht haben und sie nicht mehr völlig bekloppt in Richtung Ball ist.

    Grußendorf hat bisher (GsD) nur die Augenuntersuchungen an meinen Weibsen gemacht, den Rest konnte meine TÄ selbst erledigen (Die Klinik ist ca. 25 km von mir weg). Aber sie überweist auch in schwereren Fällen, wo Erfahrung und mehr Ausstattung nötig ist, direkt zu Grußendorf. Die Klinik hat hier im Umkreis einen sehr guten Ruf. Ist zwar nicht grade billig, aber überall hört man "Der Grußendorf konnte uns helfen". Von daher bin ich sicher, daß wenn euch wo jemand helfen kann - dann dort!

    Hallo!

    Wenn der Hund seit 2 Wochen wirklich NICHTS gefressen hat (sprich also auch fremde Futterquellen auszuschließen sind und sie nicht mit Leckerlies zugedröhnt wird), wäre es sicher mal an der Zeit, einen Tierarzt dazu zu befragen...