Beiträge von Pebbles

    Hallo und herzlich Willkommen!

    Ich schließe mich Corinna an - ich habe auch gedacht, ob ihr wirklich die richtigen Informationsquellen für diese beiden Rassen hattet. In vielen Rassebeschreibungen und auch in vielen Büchern, stehen nämlich die Eigenschaften immer sehr nett "verpackt" und nur mit absolut geschultem Auge liest man wirklich heraus, was einen da erwarten kann. Weimaraner sind m. M. nach Hunde, die wirklich nur in Kennerhände gehören, möglichst auch in welche, die diese Hunde jagdlich führen. Ich kann euch verstehen, irgendwie ging / geht mein Traum immer so ein wenig in Langhaarweimi - aber das würde ich mir und dem Hund einfach nicht antun. Habt ihr mal wirklcih mit verschiedenen Besitzern dieser Rassen gesprochen? Es gibt doch sicher auch hier spezielle Rasseforen, die euch da weiter helfen könnten?

    Hätte ich die Wahl, würde ich IMMER den Welpen mit Papieren bevorzugen, es sei denn, es handelt sich um irgendein Tier aus einer Notsituation / Nothilfe. Dann wären mir die Papiere wurschtegal. Ansonsten bin ich eben der Meinung, man darf diese grenzenlose Vermehrung, die oft betrieben wird, nicht unterstützen.

    Wobei wir beim nächsten Punkt waren. In der Tat war es noch vor einigen Jahren so, daß viele Tierärzte, gerade auch der "alten Garde" empfahlen, eine Hündin solle einmal Welpen bekommen. Das waren aber auch noch die Zeiten, wo dann 5 von 6 Welpen ertränkt / gegen eine Wand geworfen wurden und eins bei der Mutter verblieb, damit diese nicht böse wird. Heute sind die Forschungen viel viel weiter und sehen das als Quatsch an. Von daher auch von mir die inständige Bitte jetzt schon - lasst es bleiben, mal eben Welpen in die Welt zu setzen. Anders wäre es natürlich, wenn ihr einen Hund mit Papieren bekämt, der in irgendeiner Weise für seine Rasse ein Gewinn sein könnte - dann allerdings auch hier wieder nur die Zucht über Papiere und Verband.

    Bei uns gibts kein Trockenfutter zum Frischzeug ;-) - also mal andersrum.

    Ich möchte nur zu bedenken geben, daß in den meisten Trockenfuttern schon viel zu viel pflanzliche Kost enthalten ist. Wenn man seinem Hund einen wirklichen Gefallen tun will, füttert man eher Obst oder Gemüse dazu, sondern vielmehr Fleisch, Fisch, Eier, Quark, Joghurt - also tierische Produkte.

    Natürlich ist gegen ne Knabbermöhre usw. auch nichts zu sagen, wenn man es nicht übertreibt und obiges im Kopf behalt.

    Bei uns gibt es übrigens auch Essensreste - auch mal gewürzte. Aber eben alles im Maßen und nicht in Massen.

    Wenn ein Hund einen Slalomfehler macht, ist es auch zu 99 % ein Führfehler oder aber, er hat den Slalom einfach noch nicht verstanden und somit ist die Ausbildung nicht gut. Durch das Korrigieren im Slalom wird das Gerät auf Dauer zum Streßgerät und der Hund wird immer öfter und immer wieder Fehler dort machen.

    Lieber das Gerät eifnach zuende arbeiten lassen (mit Fehler), überlegen, was passiert ist. Achtet z.B. mal auf eure Fußspitzen. Die sind ein Indiz dafür, ob ihr genug konzentriert ward. Zeigen diese nämlich nach vorne oder gar schon vom Slalom weg - dann habt ihr dem Hund gezeigt "hey gib Gas, ich renne dir sofort weg".

    Über dieses "Schade" oder sonstwas wird man einfach nicht weiter kommen, weil man nie wirlich sich selbst und die Situation analysiert.

    Schade? Wofür? Um dir selbst das Kommando zu geben? Ein Hund macht keine Fehler und mein größtes Bestreben ist es, den Hund nicht merken zu lassen, wenn ich einen Fehler gemacht habe, sondern in einfach weiter arbeiten zu lassen. Denn sonst frustet man die Hunde, bringt sie in Streß, da sie sich eben den Schuh anziehen. Das muß einfach nicht sein.

    Außen ist bei uns außen. Was soll easy sein?