Ich schließe mich Heike an. Die ersten 1 1/2 Jahre ca. konnte ich meinen Hund auch nicht zu Schwiegereltern mit nehmen. Sie hatte Sorge wegen ihrer Katzen, ich wußte zwar, daß Luzie den Katzen nichts tun würde, aber ich habe es aktzeptiert. Die Wochenenden, an denen ich dann bei Sven war (wir hatten auch erst eine Fernbeziehung), blieb Luzie bei meinen Eltern und es ging ihr dort sicherlich nicht schlecht. Wollte ich Luzie mit haben (z.B. um auf einem Agi-Turnier in der Nähe zu starten) schlief ich bei Freunden oder auch mal im Hotel / Pension. Ich finde da absolut nichts Schlimmes dran. Als Pebbles dann Welpe war, habe ich sie einmal mitgenommen, da haben wir gesehen, daß es doch ganz gut geht mit den Katzen und seither sind auch 2 Hunde kein Problem. Wobei ich dennoch aus Höflichkeit versuche, so wenig wie möglich mit den Hunden zu Besuch dort zu fahren. Einfach weil es Streß pur für die Katzen ist und auch Svens Vater nicht wirklich glücklich über die Action in der Bude ist. Dennoch verstehen wir uns recht gut, waren gemeinsam im Urlaub (ebenfalls in getrennten Ferienhäusern). Ich sehe das Problem nicht. Jeder ist in seinem Heim der Chef und auch bei mir gibt es regeln, wie z.B. das nicht im Haus geraucht wird. Dennoch besuchen mich die Raucher und akzeptieren meine Regeln. So wie ich mir Dinge von anderen wünsche, muß ich Wünsche der anderen auch akzeptieren. Obendrein kann man vielleicht in einem ruhigen und nicht emotionsgeladenen Gespräch einen Kompromiß finden.
Übrigens werden auch meine Mädels ausschließlich draußen gefüttert bei Schwiegereltern. Durch das Barfen macht die Fütterung Schmutz und im Schlimmsten Fall rennt mir Pebbles in einem unbeobachteten Moment mit ihrem Stück Fleisch auf den weißen Wohnzimmerteppich dort. Also ist das für mich ein guter Weg.