Ich richte mich lieber nach den Werten von Meyer-Zentek. NDF ist gerade in Bezug auf Welpenernährung nicht wirklich das, was ich als fundiert ansehe.
Beiträge von Pebbles
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Der Bedarf bei Welpen/Junghunden liegt bei 200mg/kg.
Nein, stimmt nicht ganz. Der Bedarf errechnet sich nach dem momentanen GEwicht, dem Alter und dem geschätzten Endgewicht. Diese Komponenten muß man wissen um den Bedarf errechnen zu können.
Du kannst dir im http://www.barfshop.de die Welpen-Barf-Broschüre bestellen, dort ist eine genaue Tabelle drin, wo du rechnen kannst.
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Ganz einfach: Nimm dir einen Handfeger und ein Kehrblech, feg die volle Zecke auf das Kehrblech und weg damit ins Klo - also mit der Zecke - nicht mit dem Kehrblech

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Lupo ist jetzt auf den Tag genau 10 Monate alt, 12kg schwer und gehört doch zu den eher aktiveren Hunden. Ich hatte mir überlegt, dann mit 3% anzufangen oder haltet ihr das noch für zu wenig? Ich bin mir nicht so sicher, weil er ja noch nicht ausgwachsen ist.
Da er noch im Wachstum ist, würde ich mit 4 % erstmal auf jeden Fall anfangen.
ZitatAusgehend von den 3% würde er dann eine Tagesration von 360g verteilt auf zwei Mahlzeiten bekommen. Davon dann 250g Fleisch/RFK und 110g Gemüse/Obst. Ist das Verhältnis OK? Wäre jetzt 70/30.
Auch hier, ein Hund im Wachstum sollte einen höheren Prozentanteil an Fleisch bekommen, also würde ich auf 80 / 20 gehen.
ZitatWieviel verschiedene Gemüse bzw. Obstsorten verwendet ihr denn immer
für einen "Brei"? Kann man auch Obst mit Gemüse kombinieren?Zu Beginn solltest du erstmal nur mit einer Sorte Fleisch und einer Sorte Gemüse anfangen und schauen, was er verträgt. Da er ja eh Durchfallkandidat ist, würde ich vom ersten Tag an für ihn ein Futtertagebuch führen, wo du dann nachvollziehen kannst, wie er was verträgt. Wenn er ca. 1 Woche die erste Sorte Fleisch (z.B. Rindermuskel) und Gemüse (z.B. Möhren) gut verträgt, kannst du nach und nach anfangen, die Sorten zu erweitern.
Ich habe meist so 2 bis 4 Sorten Obst und Gemüse gemischt, je nachdem, was ich grad so kriegen kann. Die Gartenfrüchte kannst du ruhig verwenden. Hauptsächlich gibt es bei uns grünen Salat, Eisbergsalat, Möhren, Zucchini, Gurken, Äpfel, Birnen und jetzt eben Erdbeeren, Himbeeren.
Und an die Calciumversorgung solltest du noch denken, da er ja noch im Wachstum ist. Da her er auch andere Bedürfnisse als ein erwachsener Hund.
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Wenn man die Box oder Kennel oder wie immer man das nennen will, vernünftig einführt ist das überhaupt kein Problem und auch kein wegsperren. Allerdings halte ich diese Stoffdinger dafür nicht für sonderlich geeignet für den Anfang - die sind schneller hinüber als man A sagen kann.
Die Box sollte natürlich ausreichend groß sein, wenn Zeiträume von einigen Stunden überbrückt werden sollen. Als reine Schlafhöhle empfielt sich eher eine kleiner Box (Höhlencharakter ist mehr vorhanden), zum Alleinsein aber dann doch eher ein großer Gitterkäfig o.ä. wo der Hund auch mal 2-3 Schritte gehen kann.
Ich sehe dabei auch die Gefahren für den Hund. Denn wenn ich denke, Face hätte ohne Box am Anfang allein bleiben sollen
Das ging überhaupt nicht und war auch später noch ein großes Abenteuer. Die ist überall raufgeklettert usw. und dabei z.B. einmal eine Porzellanfigur vom Schrank (2 m) geholt und zerdeppert. Ich war heilfroh, daß sich keiner der Hunde die Pfoten dran aufgeschnitten hatte!Gewöhnung an die Box sieht bei uns so aus: Fütterung in der geschlossenen Box, wenn Napf leer, Hund raus. Wenn das gut klappt, einfach die Wartezeit ein wenig verlängern. Häufig habe ich das gerade bei den Pflegewelpen gehabt, daß die dann einfach umgeplumpst sind und gepennt haben. So war die Boxengewöhnung mit geschlossener Tür binnen weniger Tage erledigt. Leckerchen, Kausachen, Kong usw. gabs immer nur in den Boxen am Anfang.
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Pebbles:eigentlich waren wir nie unsicher mit den Umgang mit
Merlin.Aber der TA hat meinen Mann verunsichert.Mich nicht.
Er hat echt Schauergeschichten erzählt.
Vielleicht ist er mit Hunden auch einfach überfordert,er hat eine
Grosstierpraxis.LG
PetraAhja. So eine Geschichte kenne ich auch. Bevor wir den TA (mit der durchaus schnappenden Luzie) wechselten, waren wir auch in einer Praxis, in der eher Großvieh betreut wurde. Es war zwar eine Ärztin speziell für die Kleintierpraxis angestellt, aber die war halt auch nicht immer da und oft hatten ich das Pech, wenn was war, war der Herr Doktor da -und der hatte ANGST vor Hunden. Teilweise mußte ich dort unverrichteter Dinge wieder weg, weil der Hund Angst vorm TA und umgekehrt hatte und im Endeffekt alles völlig aus dem Ruder lief.
Bleibt eurer Linie treu, wenn ihr sonst keine Probleme mit dem Hund habt, dann heißt es jetzt uach nicht, daß ihr welche bekommen.
Ja, so ein Beißunfall ist schlimm, gerade für den Gebissenen, das kann ich absolut nachvollziehen, daß man da erstmal kritischer ist. Aber ich sehs so - ich hab meinem Zahnarzt als Kind mal vor Angst / Schmerz usw. den Daumen blutig gebissen. Und dennoch bin ich nicht wirklich bösartig veranlagt

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Ja, es ist möglich. Ok, bei Face wurde ja bei der Kastra obendrein noch Pfusch betrieben, aber sie ist auch mit 2,5 Jahren inkontinent geworden. War für uns auch erstmal ein Schlag, aber man kann damit besser leben, als man am Anfang denkt.
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Ich finde das sehr schwer zu beurteilen, was da genau abgegangen ist, wenn man nicht dabei war.
Was mich erschreckt ist, daß der TA euch wegen eines Vorfalls quasi rausgeworfen hat
Ganz ehrlich, sowohl Luzie damals als auch Pebbles haben beide bei Schmerzeinwirkung schon geschnappt (sowohl nach dem TA als auch nach mir). Dennoch hat meine TÄ Ruhe bewahrt und sogar drauf bestanden, daß wir möglichst ohne MK arbeiten, da die Hunde dann immer noch entspannter seien und sich so evtl. an die Situationen gewöhnen, was bei Luzie eben auch der Fall war. Nur wenn wir an Pebbles Ohr müssen, geht der MK drauf, den sie aber auch hier im Leben immer mal zu Übungszwecken trägt.Für mich bedeutet TA Ausnahmesituation und damit auch ein in gewissem Masse entschuldbares Beißen.
Wenn ihr so unsicher seid, dann lasst euch doch einfach mal einen Tag oder so im Umgang mit eurem Hund beobachten von Fachleuten. Die werden euch sicher mehr dazu sagen können.
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Ich würde auch sagen, informier dich bitte vorher noch mal genau über das Thema "Hundehaltung und die Folgen". Es gibt da sehr viele gute Bücher. Ebenso solltest du dich wirklich über das Thema Listenhunde informieren und was an Verpflichtungen dann auf dich zukommt.
Allein lassen so lange ist auf keinen Fall drin. Vollzeit arbeiten und einen Hund halten ist immer nicht so einfach. Da braucht es schon einen sehr guten Hundesitter oder andere gute Möglichkeiten. Machbar ist es, aber es ist ein Aufwand, den man nicht unterschätzen sollte!
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Ich auch nicht, aber gerade jetzt als ich Face ganz neu Slalom-technisch aufgebaut habe, ist sie pro Training im Schnitt 10 Mal den Slalom gelaufen in verschiedenen Kurzssequenzen. Wobei mittlerweile würde Face sich sicher freuen, wenn sie den 5 mal hintereinander weg machen darf *g*