Ich habe bei Pebbles dabei super viele Fehler gemacht. Pebbles ist damals mit gut 5 Monaten böse zusammengebissen worden, nach Regeneration kam die Kastration - wieder mit SChonung. DAnach bekam sie Wachstumsprobleme, weil sie einfach zu fett geworden war durch die Schonung und zu viel vertüddeln meinerseits. In der ganzen Zeit hatte ich hier eine Art "Border in Käfighaltung" und damit die sich halbwegs beschäftigen konnte, dachte ich "Spielzeug rein". Über Suchspiele, Fährten, Clickern, Intelligenzspiele usw. habe ich damals leider nicht nachgedacht. Dadurch mutierte Pebbles zu einem absoluten Balljunkie. Allein dadurch, daß wir ihr den immer mal vorsichtig zu rollten usw.
Dann kam Face. FAce war insgesamt bekloppt wie blöde (Schattenhüten, Flecken Hüten, Übersprungshandlungen usw.) aber Spielzeug? Überflüssig, bzw. grad gut genug, um es Pebbles zu klauen und zu verstecken. Daraus entwickelte sich auch für Pebbles ein ganz anderes Spielverhalten. Spielzeug ist immer noch prima, aber mittlerweile liegt sie nicht mehr stundenlang rum und starrt ein Spielzeug an, bis zufällig mal jemand dran stößt und es sich bewegt oder sowas.
Heute hat Pebbles ein normales Spielverhalten. Sie liebt es, Spielzeug geworfen zu bekommen und besonders bei fremdem Besuch wird getestet, ob man nicht doch mal... Sie akzeptiert aber ein Pausenwort und dann ist auch Schluß und sie entspannt. So finde ich spielen absolut ok. Sie muß sich spielen jetzt "verdienen". Ballwerfen z.B. gibt es nur im Agi-Training. Zum discdoggen muß sie eben vorher auch immer gewissen Gehorsam zeigen usw. usw. Das funktioniert.
Face spielt mittlerweile sehr gern, meist allein mit sich. Ballwerfen ist auch prima, aber zurückholen kann ich den dann doch bitte selbst. Sie versteckt immer noch sehr gern Dinge. Spielzeug ist lustg - aber Nebensache und so finde ich spielen klasse.
Aoibheann spielt auch recht viel mit Spieltauen z.B. oder mal mit Plastikflaschen, die mit Leckerlies befüllt sind usw. Beutespiele machen wir gar nicht mit ihr bisher.
Es ist einfach so, daß ein Border, egal ob er nun an Schafen arbeiten soll oder nicht, durch einen Teil seines Urinstinktes dazu verleitet wird, völlig bekloppt zu werden in Bezug auf Spielzeug. Man muß da SEHR dosiert mit umgehen. Und ganz ehrlich? Als Schäfer, der gerade z.B. eine Herde umtreiben muß und man nicht weiterkommt, weil der Hund grade mit den nebenan Fußball spielenden Kindern rumturnt? Das geht gleich dreimal nicht.