Beiträge von Pebbles

    Wenn ich wirklich viel Platz habt, dann würde ich an der Größe echt nicht sparen.

    Wir haben einen Gefrierschrank mit 5 recht großen Fächern. Der reicht für ca. 50 kg Fleisch absolut aus - WENN es gut gepackt wird. Aber ich merke eben auch, daß größer nicht unbedingt schlechter wäre, weil große Sachen wie mal ein Rinderbein oder sowas kriege ich einfach nicht unter.

    Warum muß es denn eine Vermehrerin sein? Wisst ihr nicht, wie viele tragende Hündinnen einfach mal eben auf die Straße gesetzt werden? Oder wie viele Idioten auf die Idee kommen, die Welpen auf die Welt kommen zu lassen und "abzutöten"? Das kommt häufiger vor, als man denkt. Also nicht immer gleich so negativ denken!

    Sven ist ja auch in den ARbeitszeiten echt bald nur zum Schlafen hier und es ist immer nicht ganz einfach, ihn in die Erziehung der Mädels einzubinden.

    Face ist "sein" Hund, sprich, sie hängt sich stark an ihn und gehorcht ihm super gut. Da kann ich keinen Unterschied zu ihrem Gehorsam zu mir feststellen.

    Bei Pebbles ist das anders. Die hat so ein super süßes "Hääää???"-Gesicht, wenn er was von ihr will. Sven neigt bei ihr dann sehr schnell dazu, nachzugeben ("och die hat das nicht gehört") und ich sehe dann immer Pebbles fettes Grinsen im Gesicht, wenn sie sich umdreht und triumphierend wieder ihren Willen bekommen hat. Seit der sie ab und an im Agi trainiert ist das aber zwischen den beiden bedeutend besser geworden.

    Beim Tupfentier jetzt ist immer ganz gezieltes Herrchen-Training angesagt. Ich krümmel mich in eine Ecke und sage ihm quasi, was sie kann und was er einfach mal abfragen soll zwischendurch. Aber eigentlich sieht sie ihn bisher eher als lustigen Pausenclown. Momentan hat er Urlaub, jetzt wirds etwas besser zwischen den Beiden.

    Glaube ich gar nicht, daß es unbedingt tieferliegende Ursachen als "es macht irre Spaß und es gibt keine negative Konsequenz" dafür gibt.

    Ich habe meinem Tupfentier von Anfang an klar gemacht, dass ich kleine Monsterzähne in der Wade nicht wirklich witzig finde. Erst bin ich einfach abrupt stehen geblieben, sie hat sich dann meist an meinem Bein die Nase "eingrammt". Half ungefähr 2-3 Tage. Danach habe ich angefangen, einfach einen Schritt rückwärts zu gehen - hielt wieder 2-3 Tage. Danach habe ich mich umgedreht und sie knurrend weg gejagt - hält bis heute mit einem Aber: ab und an erwische ich sie immer noch, wie sie mit leuchtenden Augen und weit geöffneter Schnute hinter mir oder Sven her flitzt. Bisher auf Abstand - aber die Versuchung ist sooo groß. Wenn man sie dann anguckt, kommt meist ein Verlegenheits-Kratzen und sie geht Pebbles oder Face in den Hintern beißen - und DA kriegt sie dann erstmal richtig nen Einlauf, der sich absolut gewaschen hat.

    Ich hatte letztes Jahr eine Hündin in Aufzucht, bei der ich wirklich am 1. Tag der Läufigkeit auch nur dachte "was ist denn mit der jetzt los". Sie war extrem sauber, so daß ich erst gar nicht gemerkt hatte, daß es soweit ist. Erst abends fand ich die ersten Bluttropfen. Nach 2 Tagen war sie fast wieder die alte. Insgesamt kuscheliger und ruhiger blieb sie - und dummerweise hatte sie sich während der ganzen Läufigkeit in den Kopf gesetzt, sich doch irgendwie den Goldi meiner Nachbarn zu krallen. Das war echt schlimm, aber das konnte ich umgehen, indem ich da gar nicht mehr vorbei gegangen bin. Diese kreischende "notgeile" Hündin konnte ich mir da echt ersparen :D

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    Mmh, bei einem sehr sensiblen Hund wie bei einem Hütehund (was meine als Collie auch ist), würde ich persönlich keine Discs oder sonstige "Schreckmethoden" einsetzen. Sicherlich würden die auch bei meiner Hündin einen enormen Effekt erzielen, aber die "Nebenwirkungen" wären mir zu riskant.

    Ich glaube, das mit der Sensibilität von Hütehunden z.B. wird häufig einfach mißverstanden. Sensibel sein bedeutet nicht, bei einer kleinen Rüge direkt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden zu müssen. Ich höre das sooo oft "Die sind doch so sensibel - das würden die nie überstehen". Und was ist dran?

    Ich selbst bin schon der Meinung, daß meine Hunde auch extrem sensibel sind - sensibel dafür, wie weit sie gehen können und wie weit nicht und auch so sensibel, mich schnellstens zu durchschauen. Dabei will ich ihnen keinen Argwohn unterstellen, aber sie merken halt einfach schneller, was abgeht. Und genau aus dem Grunde ist für mich grade bei diesen Hunden auch eine Mords-Konsequenz mit durchaus mal einem klaren Wort vonnöten. Man darf sich nicht immer davon um den Finger wickeln lassen, wenn der ja "ach so sensible" Hütehund schlichtweg kapiert hat, daß er mit extremen Beschwichtigungsgesten super super weit kommt und uns Menschen immer wieder um den Finger wickelt.