Beiträge von Pebbles

    Wir feiern bei meinen Eltern. Da die beiden männlichen Teilnehmer dieser Veranstaltung ausgewiesene Pyromanen sind, sind die Hunde das Geböller gewöhnt und das einzige, worum ich Sorge tragen muß ist, daß die dämlichen Border Collies nicht versuchen, Raketen zu apportieren :irre: Die Hunde haben absolut freie Auswahl, wo sie sich aufhalten möchten, sind Hunde im Haus ist auch immer mindestens ein Mensch im Haus und achtet, daß alles ok ist. Draußen dürfen sie nur in den eingezäunten Garten, FALLS doch mal Panik aufkommt. Bisher war das aber nie der Fall. Dadurch, daß der Souverän des Rudels taub ist und dadurch so gelassen durch den Abend geht, haben wir glaube ich da auch einen echten Vorteil :D

    Ganz ehrlich? Meiner Meinung nach sind nicht die Hunde, sondern viele Menschen zu sensibel geworden. Wenn ich manchmal lese, was hier z.B. als "Weltuntergang" angesehen wird, dann weiß ich auch oft nicht weiter. Wir verbarrikadieren das Leben unserer Hunde dermaßen mit menschlichen Regularien, daß die Hunde gar nicht mehr normal sein KÖNNEN. Ich habe hier schon öfter geschrieben, daß ich manchmal einfach denke, daß der ganz normale Menschenverstand vor lauter dogmatisch festgelegten Lösungen gar nicht mehr zum denken kommt. Ob es nun die Tendenz ist, daß der Hund krampfhaft nur noch hinter uns durch die Türe darf oder aber wir jedesmal vor der Fütterung einen Keks essen müssen - oder aber ob es die Tendenz ist nur noch in hochfrequentem "Feiiiin" gesäusel mit unserem Hund reden zu dürfen. Alles wird dermaßen eng gesehen, alles wird z.T. unreflektiert übernommen, schnelle Reaktionen sind oft gar nicht möglich, weil man doch eben erst noch mal im Lehrbuch nachschlagen muß.

    Wenn man sich die vielen Dogmen betrachtet, nach denen zu Leben uns viele Hundegurus gebieten, frage ich mich, ob unsere Hunde verweichlichte Püppchen sind - eben weil sie zu selbigen gemacht werden. Natürlich plädiere auch ich nicht dafür, Hunde wieder in jeder Jahreszeit an eine kurze Kette zu packen, aber manchmal einfach ein bisschen weniger Tüdelidü würde es vielleicht schon machen.

    Dazu kommt die für mich z.T. völlig unpassende Hundeauswahl. TV, Werbung, Film usw. kreieren regelmäßig die neuesten Moderassen mit schier übernatürlichen Fähigkeiten. Vom 101. Dalmatiner über das Genie von Kommissar Rex bis hin zum mütterlichen Border Collie, der auch kleine Schweine groß zieht - alles ist im Film möglich. IM FILM - und das scheint in viele Hirne einfach nicht reinzugehen. Optisch wird der Filmhund gekauft, vom Wesen her passt gar nix - und schon sind die Hunde Problemhunde.

    Ich würde den Hund an die Schleppleine packen, so daß du erstmal auch auf Entfernung Zugriff auf den Hund hast (Geschirr dran!!) Will er fressen, ein deutliches Nein, wegziehen, sobald er sich abwendet loben auch mit Leckerlie / Futter).

    SOLLTE es dann immer noch nichts bringen, würde ich mir einen wirklich kompetenten Hundetrainer suchen, der sich mit der Arbeit mit Trainingsdiscs oder Sprühhalsband auskennt. DAs wäre aber mein allerletzter Weg - denn: Nach Einsatz dieses Hilfsmittels hast du KEINE Steigerung mehr auf ihn einzuwirken. Sprich, das Halsband falsch eingesetzt und du hast entweder eine Fehlverknüpfung zu erwarten oder aber er nimmt es nicht ernst. Das solltest du absolut bedenken.

    Ich würde wirklich vorher noch dreimal das eigentliche Trainign durchdenken, Futterköder gezielt fürs Training auslegen usw. Wenn es jetzt kalt wird, hast du ja wahrscheinlich erstmal auch Ruhe vor diesen Mäusemassen und damit einiges an Trainingszeit gewonnen. Nutze die, bevor du zu solchen Maßnahmen greifst. Im absoluten Notfall würde ich in so einem Fall so ein Hilfsmittel einsetzen - denn ich habe lieber den einsatz einer Strafe als einen durch Gift usw. toten Hund, denn ein Hund, der so wahllos Mäuse frisst, wird sich auch am nächsten Giftköder gütlich tun.

    Vielleicht solltest du sogar für die Übergangszeit einen guten Maulkorb kaufen (NICHT diese Nylonschlaufen, sondern einen, in dem der Hund noch gut atmen kann!!) und den immer dann anlegen, wenn grade keine Übungszeit sondern Freilauf angesagt ist, so vermeidest du weitere Erfolge vorübergehend.

    Zitat


    Im übrigen - auch wenn es sich oft so anhört - hat
    wohl kaum einer der hier Anwesenden nicht schon mit
    den Macken eines 6-monate alten Hundes "zu kämpfen" gehabt - es ist ja nicht so, daß alles bei jedem "nur flutscht" (vieles verklärt sich nur ;) )

    OHJA - momentan fühle ich mich tageweise auch so, als wäre das Tupfentier mein allererster Hund. Ganz besonders "witzig" ist ja auch, daß jedem Welpen / Junghund immer munter neue "Macken" einfallen, mit denen sie die Geduld auf die Probe stellen. Das Tupfentier hats z.B. grade mit "was ich nicht will, will ich nicht". Sprich, man ruft sie rein - sie kommt bis vor die Tür und bleibt DEMONSTRATIV sitzen. Genauso z.B. auch, wenn man sie anleinen will und sie will nicht. Anlocken? Pah - ich bin doch nicht doof - hüpf und weg. Greifen? Pah - du doch nicht usw.

    Also Stephan (ich hatte übrigens deine Männlichkeit schon erkannt *g*), nimm dir das, was du als "Vorwurf" liest, nicht zu sehr zu Herzen. Manchmal muß man einfach die Augen geöffnet bekommen, um seine (und MEINE) eigenen Blödheiten auszumerzen. Fehler machen wir ALLE täglich. Aber dafür haben wir die Hundis ja auch - alles andere wäre ja langweilig ;-)

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    Heyyy, der is net zu schwer, der hat nur schwere Knochen :D Also Rippen kann man fühlen und ne Taille hat er auch....hmhm


    *g* Damit meinte ich nicht "zu dick". Aber die Hündinnen von Freundinnen wogen in dem Alter jetzt im Schnitt 2 kg weniger und waren auch noch 2-3 cm kleiner. Ok - nu ist deiner ein Rüde - aber ich bin schon etwas "beruhigt". BEi uns isses nämlcih so, daß der Papa vom Tupfentier ein RIESE ist und ich schon ein wenig Sorge habe, sie hat das von ihm geerbt und ich dann irgendwie einen 60-cm-Border hier. Aber nu bin ich doch etwas beruhigter :D

    Also mit GEwicht kann ich dienen

    Aoibheann, Border Collie Hündin:

    Geburt: 250 g
    1 Woche: 594 g
    2 Wochen: 940 g
    3 Wochen: 1346 g
    4 Wochen: 2414 g
    8 Wochen: 5 kg
    9 Wochen: 5,4 kg
    11 Wochen: 6,7 kg
    13 Wochen: 8,8 kg
    15 Wochen: 9,3 kg
    16 Wochen: 10 kg
    17 Wochen: 10,3 kg
    18 Wochen: 10,4 kg
    19 Wochen: 11,0 kg
    20 Wochen: 11,2 kg
    22 Wochen: 11,6 kg - 47 cm

    Hallo Sandra!

    Wo kommst du denn her? Vielleicht hat ja jemand im Forum noch altes Zaunmaterial rumfliegen und könnte dir damit aushelfen? Man weiß ja nie, grade in so einem großem Forum geschehen oft "Wunder".

    "Beim nächsten" Mal schreiben sicher viele, weil es ja erstmal eine schriftliche Abmahnung und einen Besuch bei euch geben muß. Wenn da nicht noch mehr im Argen liegt in puncto Haltung, hast du erstmal nichts zu befürchten bzgl. der Wegnahme. Aber: Es können dir Auflagen gemacht werden wie z.B. der Besuch einer Hundeschule, Leinenpflicht usw. Erst wenn du dann dagegen verstösst, bist du die Hunde los.

    Von daher würde ICH dem vorgreifen und mich mit den Hunden in einem Hundeverein (günstiger als eine Hundeschule) für einen Erziehungskurs anmelden. Und zwar so schnell wie möglich. Damit dürftest du nicht nur die Leute beruhigen, sondern auch an den Problemen arbeiten!

    Hallo!

    Zum einen, in welchem Bundesland wohnst du? Wenn du in NRW wohnst, wirst du mit Sicherheit Probleme bekommen, da dein einer Hund als Anlagehund gilt.

    Aber auch in anderen Bundesländern wird es mit Sicherheit zu Problemen kommen. Du bist VERPFLICHTET, die Hunde zu sichern. Egal, ob sie etwas tun oder nicht. Allein auch zur Sicherung der Hunde ist eine Umzäunung unumgänglich! Oder möchtest du sie von der Straße kratzen? Oder eben du läßt die Hunde nicht mehr ohne Aufsicht raus. Was ich eh grundsätzlich tun würde, denn man weiß, besonders mit einem Anlagenhund nie, wie manche MItmenschen ticken (Giftköder usw.)

    Also sieh zu, daß du einen Zaun bekommst der absolut Ausbruchsicher ist. Wenn du dir das nicht auf einen Schlag leisten kannst, dann mache es Stück für Stück und schau eben in der Zeit, daß deine Hunde immer unter totaler Aufsicht draußen sind.

    Hunde gehören nicht freilaufend in Wohngebiete und auf Straßen. Egal, ob sie was tun oder auch nicht.