Für mich ist das eine Vertrauensgeschichte.
Hunde sind generell heutzutage so gezogen worden, daß sie die Koexistenz mit den Menschen brauchen. Es wird und wurde eben so selektiert, daß immer nur die Besten auch weiter vererbt wurden. Die Besten bedeutet natürlich, die besten Jagdhunde, die besten Hütehunde usw. Aber eben auch die besten "Familienhunde". Mit Familienhund meine ich hier eine Umweltkompatibilität in der jeweiligen Zeit. Jede Zeit stellt da sicher so ihre Ansprüche. Früher wurden Wachhunde gebraucht, heute braucht man Hunde, die in großen Wohnblöcken möglichst wenig auffallen usw.
Und genau da setzt für mich das Verhältnis Hund - Halter an. Hunde suchen Anleitung von sich aus. Viele ja ach so "dominante" Hunde schreien förmlich nach Führung, Geborgenheit, Sicherheit.
Natürlich spielen auch immer Belohnungen und auch Strafen eine Rolle mit. Vermenschlicht ausgedrückt: Wer geht schon arbeiten, wenn er keinen Lohn erhält? Auch das ist sicher vielfältig zu sehen. Der eine braucht direkte Bestätigung in Form von Spiel, Leckerlie, WOrtbelohnung, Streicheln. Dem anderen ist es Belohnung genug, mit seinem Menschen sein und arbeiten zu dürfen. Das ist sehr individuell.