Beiträge von Pebbles

    Huhu!

    Bei Fußgehen z.B. kannst du auch shapen. Lauf einfach locker mit ihr los und clickere, wenn sie es besonders gut macht. Das ist überhaupt kein Problem, daß das Kommando an sich schon sitzt. Evtl. kannst du dann nach einiger Zeit umstellen und das "Fuß" so als lockeres bei dir laufen und z.B. ein "Close" oder "Heel" für richtig enges Fuß nutzen. So habe ich es auch gemacht.

    Süß - du bist wie mein Mann. Wenn der mal den Gassidienst übernimmt und das Tupfentier kackt nur morgens und macht dann keine Anstalten mehr, rennt der stundenlang nachts durch den Wald, weil er meint, sie MUSS aber doch zweimal machen. Ich hab echt nicht gedacht, daß das Thema Hundehaufen in einer Ehe mal so eine Rolle spielen würde, wie bei uns *g* (ok, er ist jetzt vorsichtig, weil sie neulich ein wenig Durchfall hatte, er grade reinkam und sie dann mußte und dann war das Unglück passiert - aber übertreiben tut er es trotzdem grade *g*)

    Echt keine Sorge, das ist völlig ok. Kann sein, daß der Hund dir am nächsten Tag dann 3 "Geschenke" präsentiert.

    Ich als Clicker-Fan bin natürlich der Meinung, daß es mit Clicker einfach ist. Einfach weil punktgenauer bestätigt wird. Wenn du eh Spaß an solchen Tricksereien hast, würde ich auf jeden Fall aufs clickern übergehen.

    Das Target baut sich bei uns grad von allein ab. Ich hab so einen Klebezettel genommen und Face reißt beim üben aus Übermut immer kleine Fitzelchen davon runter. GEnauso würde ich es aber wohl machen. Sprich, ich würde den Punkt / das Target verkleinern.

    Für mich macht Target-Training schon sehr viel Sinn. Einfach weil, ich bringe das jetzt ein einziges Mal bei und kann das dann für alles nutzen, was der Hund (in dem Fall) mit der Nase berühren soll. Verkürzt eben auf DAuer die Trainingszeit enormst.

    Also ich mache solchen Quark über ein Target. Sprich, ich bringe dem Hund bei, etwas mit der Pfote oder der Nase zu berühren, was ich dann nutzen kann. In dem Fall würde ich entweder einen Aufkleber oder aber einen Klebezettel usw. nutzen und den dann eben am Lichtschalter anbringen vorübergehend.

    Nur - seid echt vorsichtig mit solchen Spielchen. ICh hatte ja die Idee den Hunden beizubringen, auf Kommando die Tür zu schließen, damit wir nicht aufstehen müssen, wenn uns kalt ist. TOLLE Idee - und dann stand Sven mit dem Müll und ohne Schlüssel draußen, weil sie es ziemlich gut verstanden hatten...

    Für mich ist das eine Vertrauensgeschichte.

    Hunde sind generell heutzutage so gezogen worden, daß sie die Koexistenz mit den Menschen brauchen. Es wird und wurde eben so selektiert, daß immer nur die Besten auch weiter vererbt wurden. Die Besten bedeutet natürlich, die besten Jagdhunde, die besten Hütehunde usw. Aber eben auch die besten "Familienhunde". Mit Familienhund meine ich hier eine Umweltkompatibilität in der jeweiligen Zeit. Jede Zeit stellt da sicher so ihre Ansprüche. Früher wurden Wachhunde gebraucht, heute braucht man Hunde, die in großen Wohnblöcken möglichst wenig auffallen usw.

    Und genau da setzt für mich das Verhältnis Hund - Halter an. Hunde suchen Anleitung von sich aus. Viele ja ach so "dominante" Hunde schreien förmlich nach Führung, Geborgenheit, Sicherheit.

    Natürlich spielen auch immer Belohnungen und auch Strafen eine Rolle mit. Vermenschlicht ausgedrückt: Wer geht schon arbeiten, wenn er keinen Lohn erhält? Auch das ist sicher vielfältig zu sehen. Der eine braucht direkte Bestätigung in Form von Spiel, Leckerlie, WOrtbelohnung, Streicheln. Dem anderen ist es Belohnung genug, mit seinem Menschen sein und arbeiten zu dürfen. Das ist sehr individuell.