Hey :)
Mh, ich muss zugeben das ich es generell nicht für sonderlich gut befinde wenn mit dem Hund auf zweierlei Arten Trainiert wird, gerade bei einem solchem Thema.
Ob jetzt die eine oder die andere Methode bei eurem Hund besser funktioniert das müsst ihr beurteilen, beide sind nicht generell zu verteufeln. Aber ich denke das es nicht leicht ist den Hund auf zwei grundunterschiedliche Methoden zu trainieren, also für den Hund. Wenn er Sicherheit und wahrscheinlich Routine braucht, kann es wirklich kontraproduktiv sein wenn ihr beide so unterschiedlich an die Sache heran geht. Da wäre ich echt vorsichtig. Einigt euch besser auf eine Methode.
Beide werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sofort fruchten. So das ihr eine nach der anderen ausprobieren solltet. Aber eben schon evtl. ein paar Monate. Je nachdem wie tiefliegend das Problem ist :)
Aber es kann sehr gut sein das du, als eigentlich unbekannte Person für den Hund, es leichter hast auf ihn einzuwirken als sein Besitzer. Dich kennt er noch nicht und weiß auch nicht wie weit du gehen würdest. So kannst du evtl. besser neue Regeln aufzeigen. Wie seine Besitzer ticken wissen die meisten Hunde nur zu gut. Das wäre dann der nette beim-Trainer-funktioniert-alles-viel-besser-Effekt.
Der Ring vorne an der Brust bei einem Geschirr währe in deinem Falle dafür da das der Hund beim nachvorne brechen sofort herum gerissen wird und wieder mit dem Kopf bei dir ist und mit dem Popo zum 'Feindobjekt' steht, du also mehr Kraft hast als er :)
Das Zugstopphalsband, oder eine solche Leine, sitzt bei einem gut mitlaufendem Hund super locker. Wenn der Hund aber, wie bei dir, nachvorne geht oder aber weg zieht, zieht es sich bis zu einer bestimmten, eingestellten Stelle zu. Normalerweise sollte das so eng sein, wie die engste Stelle am Hundehals. Meist direkt hinter den Ohren gemessen. Stellt der Hund die Bewegung ein, sollte das Halsband/die Leine sich wieder sofort lockern. Meist sind die Halsbänder und Leinen auch relativ dünn, so das du gut mit Paraden arbeiten kannst (aber nicht musst). Ich seh das so, dass es in etwa so ist wie die Zügelhilfen beim Pferd :) Mann muss es halt nur können.
Wenn der Hund im Freilauf viel besser agieren kann, hast du mal überlegt dem Hund die Möglichkeit zu lassen frühzeitig einen Bogen zu laufen?
Um die generelle Leinenführigkeit zu üben, wenn ihr das den überhaupt braucht :), dafür würde ich den Hund bei Zug abdrängen. Also mit körperlicher Präsenz den Hund von vorne wieder nach hinten schieben. Und natürlich ganz viel, aber ruhig Loben wenn er toll mit läuft und es mit den Übungen nicht übertreiben.