Erlebnis mit meinem Bearded:
Jimmy war freundlich bis neutral zu Menschen, höflich mit Artgenossen, offen gegenüber anderen Tieren. Wir waren viel mit Bahn und Bus (Berlin) unterwegs.
Wenn ich mich recht entsinne war es irgendwann um 1982-1984, dass ich einen der ersten Hundeschulkurse besuchte, der auf einem Schäferhundplatz stattfand, einfach um mir das "Neue" mal anzuschauen. Anwesend auch einige DSH-Besitzer, deren Hunde nur in den Boxen sein durften. Sie amüsierten sich über die Familienhunde und machten in Unterhaltungen klar, was für gefährliche Hunde sie hatten.
Als sie dann an den Punkt kamen, an denen sie behaupteten dass unsere "verweichlichten" Hunde nie und nimmer an den Beißarm gehen würde, habe ich mich mit Jimmy darauf eingelassen. Ich glaube Jimmy war im 7ten Himmel. Zergeln kannte er, nun konnte er richtig zubeißen. Ließ auch nicht los, die Gerte interessierte ihn nicht die Bohne. Soweit, so interessant.
Eine Woche später bin ich mit Jimmy in der U-Bahn unterwegs, ein junger Mann schräg gegenüber. Plötzlich steht Jimmy auf, geht langsam auf den Mann zu und knurrt ihn aus tiefster Seele an. Ein Hund, der sich für Fremde nie interessierte, bei Ansprache sich anfassen ließ, bedrohte einen Menschen. Nach einem Anschiss war das dann Geschichte.
Kann es da wirklich einen Zusammenhang gegeben haben?
Zumindest war bei mir erst einmal abgespeichert: Hund Beißarm, Hund überträgt das auf den Alltag.