Beiträge von Terry

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    und wie würdest du das anstellen ohne Odin fern zu halten? :???:

    Alleine austragen lasse ich die beide das nicht!


    Schreibe ja nicht das Odin nicht fern gehalten werden muss. Nur muss dies so geschehen das die Botschaft ankommt "du darfst dich so lange frei bewegen, solange du Janis in Ruhe lässt". Wie, das kommt auf viele Faktoren an.

    Ich würde blocken und Odin nur mit Körpersprache auf seinen Platz "fixieren" außer er lässt Janis in Ruhe.

    Shoppy würde eher mit Clicker arbeiten.

    Ein anderer wiederum macht vielleicht einfach eine deutliche Ansage und gut ist.

    Oder das Ganze wird gemischt. Varianten gibt es viele. Beobachte Odin und schau auf was er am besten anspricht. Ihn also z.B. wenn er zu Janis will einfach splitten, ohne Hektik nicht unfreundlich, dabei ihn in eine andere Richtung (seines Platzes vielleicht) drängen und dort ihm was zur Beschäftigung geben?

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    Steht alles oben im Text...sie werden räumlich getrennt. Ihn von ihr weghalten wenn sie davor steht ist unfair. Damit Triumphiert sie und Odin versteht die Welt nicht mehr. Also bekommen sie beide eine Auszeit in einem eigenen Raum


    :D

    Im Moment ist es so das ihr Menschen nur Statisten seit und die beiden Hunde sich kümmern sollen. Und das machen sie. Jeder so wie er dazu in der Lage ist. Das ist unfair.

    Ihr habt das Hausrecht. Keiner der Hunde. Ihr bestimmt wie sich die Hunde zu verhalten haben. Gerade wichtig für Odin. Denn der wird noch viel lernen und das geht nur wenn ihr ihm die richtigen Botschaften zukommen lasst.

    Hilfe für die Hunde wäre: zu Hause ist Ruhe angesagt. Odin hat die alte Lady nicht zu belästigen und die alte Lady hat den Youngster zu ignorieren. Dabei ist stimmliche und körpersprachliche Kommunikation nicht ausgeschlossen. Aber ohne Körperkontakt.

    Für Odin ist das eine wunderbare Möglichkeit zu lernen das er nicht mit allem Erfolg hat ;)

    Nicht Frustriert sein, freue dich das du in so einer tollen Hundeschule bist. Wenn ihr das alles schon könntet, wüsstet oder es klappen würde bräuchtest du ja nicht da hin. Oder?

    Was war das schön einfach mit meinem Barry, hach ja.

    Mit meinen zwei jungen Pappnasen muss ich mir ganz andere Dinge einfallen lassen damit diese bei Ablenkung überhaupt merken das ich da bin. Da bin ich von "non verbal" noch ein ganzes Stück weit weg. Wie auch wenn diese Nasen, wenn sie zusammen sind, mich einfach ausblenden :roll:

    Also am Ball bleiben. Die ersten Erfolge schleichen sich meist unbemerkt ein. Aufpassen das du sie nicht verpasst :lol:

    Na hört sich ja super an. Ich habe nämlich auch keine Lust mehr auf einen völlig durch geweichten Hund wenn ich nur die kleinen Pipi-Runden gehe. Bei Ashkii nutzt ja noch nicht mal das reine abrubeln. Über ihn müsste ich mich mit Fön und Bürste bei jeder noch so kleinen Runde her machen.

    Ashkii muss da allerdings noch ein wenig warten, denn die Regenanzüge von Hurta sind mir entschieden zu teuer. Brauche sie ja für einen mittel großen Hund.

    Bin dabei mich mal ein wenig um zu hören ob man sowas auch selbst nähen kann und ob es dadurch billiger wird.

    Was mir jetzt noch fehlt (oder habe ich es übersehen) sind Fotos von deinem Kleinen, mit ohne ohne Anzug :D

    Hach und einen Pudel hast du ja auch noch. Na von dem natürlich auch :D

    Na ja, die Geschichte ist ja nun schon fast abgegriffen. Sie muss immer herhalten wenn der Mensch sich in seinem "Gutsein" angegriffen fühlt.

    Solange es kein wirkliches Umdenken geht, entscheidet der Einzelne letztendlich immer nur wem er das Gute gönnt ;)

    Ich finde es ja schon Peinlich das es das Wort Tierschutz überhaupt geben muss, das man dies jetzt aber theoretisch auch schon wieder ändern müsste, und zwar in Pferde,- Hunde,- Katzen,- Kuh,- Schweine,- Hamster,- ........ schutz finde ich noch viel Peinlicher.

    Solange der Mensch Unterschiede macht, solange werden diese "Unterschiede" auch mit der Macht des Menschen leben müssen. Die Macht aus ihnen Geld zu machen, die Macht mit Tieren machen können was man will, jedem nach seiner "Geschmack".

    Mit Kühen, Schweinen, Pferden und sicherlich auch mit Schafen, Ziegen usw. usw. kann man sogar arbeiten. Clickern. Ihnen nicht nur Tricks beibringen sondern sogar in den Alltag integrieren. Also genauso zu einem Haustier machen wie den Hund.

    Natürlich ist es Wichtig erst einmal die Dinge in Angriff zu nehmen die man als Einzelner bewältigen kann. Dabei sollte aber nicht aus den Augen verloren werden das nur die Gemeinsamkeit Großes bewirken kann.

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    Was das Beurteilen von Beispielsfällen angeht: Bei Dingsdas Beispiel mit dem leinepöbelnden Hund könnte ich so nicht sagen, wie ich handeln würde. Denn für mich käme es wie oben schon geschrieben auf die Ursache des Verhaltens an. Ist der Hund angstaggressiv, würde ich völlig anders reagieren, als bei einem Jungschnösel, der sich grad gerne keifen hört.

    Irgendwie erkenne ich das man sich das Ganze sehr gern verkompliziert. Aber immerhin gehst du auf mein Post ein, Dank dir dafür :lol:

    Es geht um einen ganz einfachen Hund, nichts besonderes. Kein Raufer, kein Pöbler, sehr gut abrufbar. Warum er jetzt den anderen Hund nicht mehr so dolle findet ist beschrieben. Jeder soll sich vorstellen das er der HH ist und der Boxer sein Hund ist.

    Mein Vorgehen
    Konfrontation am Fahrstuhl abblocken meines Hundes (also dem Boxer) und darauf achten das sie sich nicht erwischen; bei Begegnung an der Leine müsste mein Boxer sich zurücknehmen. Das erreiche ich dadurch das ich nicht ausweiche aber Abstand halte und ihm durch blocken zeige das ich eine Auseinandersetzung nicht wünsche. Nofalls würde es noch einen verbalen Anschiß "ey" geben. Oder auch ein rempeln meinerseits falls Boxerchen der Meinung ist sich durchsetzen zu wollen. Dann weiter laufen.

    Bei der ersten Begegnung an der Leine, bei der mein Boxer sich von allein dazu entschließt den Schäfermix in Ruhe zu lassen, teile ich es ihm mit, wenn wir aus der Situation heraus sind (verbal).

    Bei Treffen im Freilauf (beide Hunde) entweder zügiges Weitergehen oder splitten, also durchlaufen zwischen den sich fixierenden Hunden. Dann allerdings der Versuch den Schäfermix früher zu sehen und meinen Boxer durch Körpereinwirkung (weg drängeln, blocken) von mir dazu bewegen bei mir zu bleiben und einfach mit weiter zu gehen.

    Sobald mein Boxer sich dazu entscheidet von allein bei mir zu bleiben, den anderen Hund zu ignorieren teile ich ihm verbal mit das er ein klasse Bursche ist.

    Mein Verhalten wird also solange wiederholt (blocken, drängeln, rempeln, verbal falten) solange Boxer sein Verhalten nicht einstellt.

    Habe mich falsch ausgedrückt: es geht mir nicht darum was man den HH mit Boxer empfehlen würde, sondern jeder soll einfach davon ausgehen das er der HH ist, mit dem Hund, mit dem Umfeld, mit der Situation. Und dann einfach mal frei von der Leber weg wie er da heran gehen würde :D

    Würde mich schon interessieren wie unterschiedlich das aussieht.

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    Pauschalempfehlungen für eine bestimmte fiktive Situation finde ich immer schwierig.

    Es geht nicht um Empfehlungen. Es geht nur darum wie das Ganze jeder angehen würde. Das ist nicht schwierig.

    Und ich bin der Meinung das man vielleicht endlich mal sehen würde das

    1. alle Meinungen gar nicht so weit auseinander liegen und

    2. das es auf die Persönlichkeit der Person ankommt.

    Keiner kann mit einem Ergebnis punkten.

    Das Zusammenleben mit Hund (und mit jedem anderen Lebewesen) kann man nicht auf Methoden (und Lerntheorien) reduzieren. Da gehört eine Menge anderes dazu. Und das ist aus allen Posts hier ersichtlich, denn keiner hat Recht oder Unrecht.

    Vielleicht sollte wir das Wort Hundehalter in Hundemanager ändern :???: :D

    Und dann bemerke ich gerade dass das Herumgeeiere auch in dieser Diskussion fleissig weiter geht :D

    Mal einen einfachen fiktiven Fall:
    HH geht mit seinem Hund, sagen wir mal es ist ein Boxer (spielt aber keine Rolle), die letzte Runde. Hund ist abrufbar, orientiert sich am HH, kann also ohne Leine laufen. Im Dunkeln sieht der HH einen anderen Hund (sagen wir mal es ist ein Schäfermix) auf seinen zu stürmen und zu meinen er sei der Größte überhaupt (Körper- und Lautsprache) ist.

    Dies wird kurz und knapp vom Boxer unterbunden. Der Schäfermix tritt die Flucht an.

    Der Ort, an dem man sich jetzt öfter mal treffen wird sind ein Hochhaus mit Fahrstuhl, viele Autos, stark befahrene Straße, großer Parkplatz und natürlich viele andere Häuser.

    Der Schäfermix läuft aus Prinzip an der Leine (außer Nachts) und immer vorne. Auch wenn aus dem Fahrstuhl ausgestiegen wird, mit dem der HH mit Boxer auch fahren muss. Die Folgezeit sieht so aus, das der Boxer einen Hieper auf den Schäfermix entwickelt hat, da dieser Machoverhalten an den Tag legt aber, wie der Abend gezeigt hat, nur eine große Klappe hat und nichts dahinter steht. Möchte ihm also gerne doch mal zeigen wo der Hammer hängt.

    Ob man sich begegnet kann nicht vorher gesehen werden. Wie Häuser, Fahrstühle und Straßen es oft an sich haben, ist es nicht immer möglich sich gleich zu entdecken. Rücksprache mit dem Schäfermix-Halter nicht möglich da dieser dazu nicht bereit ist.

    Wie wäre nun die Vorgehensweise der User hier. Mit Grenzen/ohne Grenzen, mit Meiden/ohne Meiden, mit Lecker/ohne Lecker, mit Management/ohne Management und natürlich alles was es sonst noch so gibt?