Beiträge von Terry

    Im Juni wird hier ein Tibet-Terrier einziehen.

    Vorgestern beim Besuch der 4 Wochen alten Welpen, wurde die Bitte geäußert, meinen Welpen, bei gegebener Zeit, mit zu eine Ausstellung nehmen und vorstellen zu dürfen. Ich bin da offen, werde aber erst einmal Tibis Entwicklung abwarten um zu entscheiden.

    Da es mir wichtig ist, dass meine Hunde alles so früh wie möglich kennen (und notwendige Tricks entsprechend ihrer Veranlagung) lernen können, würde mich interessieren, was alles für den Ring notwendig ist, was ich in den Alltag mit einfließen lassen kann, wie ich es aufbaue.

    Mir schwebt es so ähnlich vor, als wenn ich meinen Hund auf einen Sport vorbereiten möchte. Angebote seitens des Hundes nutzen und ausbauen.

    Vor Jahrzehnten war ich mit meinem Bearded schon in einer großen Ausstellung, dann Präsentation zur Körung und mit meinen Mixen auch bei Ausstellungen. Da ich aber meine Hunde einfach so präsentiere wie sie sind (weder aufgestylt, noch extra gebadet (weil eh gepflegt), sie nicht extra hinstelle usw. wird das mit Tibi dann eine andere Herausforderung, da für die Zucht der Züchterin eine professioneller Präsentation wichtig sein könnte.

    Was wird also für eine Präsentation gebraucht, welche Videos können empfohlen werden?

    Eigentlich hatte ich gar nicht vor die Rasse zu wechseln. Jimmy war ideal. Vom Fell her: Vorm 1. Gassi gehen einmal kurz mit einem kleinen Kamm rüber, alle 1 bis 2 Wochen mal durchkämmen um evtl. Verfilzungen nicht zu übersehen. Welche es nie gab. Weder war das Junghund- noch das Erwachsenenfell je ein Problem. Obwohl er schon für meinen Geschmack sehr viel Fell hatte, war immer noch der Hund zu erkennen (auch frisch gekämmt). Auch über den Augen fiel dass Fell recht moderat.

    Vom Verhalten her sehr selbständig, aber trotzdem an mir orientiert. Souverän, gelassen, sozial gegenüber allem Lebendem um sich rum, Bellen sehr selten. Und das kann ich mir nicht wirklich auf die Fahne schreiben, dass ich der Auslöser war, da mein 1ter Hund und von nichts ne Ahnung.

    Seine Geschwister waren, wenn auch unterschiedliche Temperamente, bei Treffen ähnlich. Da Jimmy auch ein mal Papa wurde und es später Treffen mit seinem Nachwuchs gab, konnte ich da auch keine Auffälligkeiten erkennen.

    Anfang der 90iger bin ich mehreren Bearded-Besitzern begegnet, welche erstaunt über sein ausgeglichenes Wesen waren. Sie beschrieben (und das konnte ich auch sehen) ihre Hunde als nervös, schreckhaft, "sehr gesprächig", Fell schwer zu pflegen.

    Aus dem Grund hatte ich mich dann gegen die Rasse entschieden und kann die Kritiker, welche meinen es gibt keine Unterschiede zu den ersten Beardies bzw. schieben das andere Fell (nicht bei allen so üppig und auch zotteliger) auf Krankheiten oder schlechte Pflege, nicht wirklich ernst nehmen.

    Es gibt noch Arbeits-Beardies die zumindest von der Optik dem entsprechen, was ich kennen gelernt habe. Aber das wird wohl eher nichts für mich sein. Vielleicht schaue ich sie mir aber auch mal im Original an.

    Und auch diese Zucht gefällt mir sehr gut.

    Die "Worblinger Hard" Zucht tendiert(e?) auch zum Ursprung und deren Beardies sehen auch gekämmt für mich besser aus, als Hunde mit "Wallemähne".

    Hätte ich den "alten Schlag" nicht kennen gelernt, würde ich wohl auch beim Beardie mir einen Züchter aus der Nähe suchen und wahrscheinlich hätte ich dann schon einen hier sitzen.

    Das war jetzt beim Tibi sehr einfach.

    Aber auch bei diesen soll es ja einen "alten Schlag" geben. Zumindest hatte die Besitzerin des Wurfes von Ashkii (Bearded-/Tibi-Mix) erzählt, dass sie da bei ihrer Hündin drauf geachtet hatte. Wenn ich mir Bilder und Videos von Tibis ansehen, würde ich das bei den erwachsenen Hunden zumindest Fellmässig auch so sehen. Leide finde ich keine Seite mit "ursprünglichen" Tibis.

    Auf dem letzten Bild leuchtet das Hummelwiesen-braun wieder wunderschön (gebe zu, ein kleines bisschen hoffe ich darauf - ist aber eher unwahrscheinlich 😂).

    Jaa, bei den Fellfarben sind sie halt echt Überraschungseier - also Überraschungseier für Geduldige, denn eigentlich weiß man ja erst nach 2-3 Jahren, welchen Farbton man "erwischt" hat. Ich bin auch schon gespannt, wie Donnie farblich wird - wobei ich nicht denke, dass er ein so intensives Braun wie Isla kriegt. Ist aber auch eh besser, wenn man sie auf den ersten Blick an der Farbe unterscheiden kann 🤣
    Wäre dann braun auch eure Wunschfarbe?

    Das ist lustig, dass es dieses „passt“ oder „passt nicht“ Gefühl gibt. 😊

    Stimmt, das gab es bei uns eigentlich auch: Sowohl Isla als auch Donnie waren erstmal quasi nur anhand der Züchter-Homepages ausgewählt, weil das unter gefühlt hundert angesehenen Homepages welche von den ganz wenigen waren, wo ich sofort das Gefühl hatte "das könnte passen" - natürlich erstmal vom Aussehen der Beardies auf den Fotos her, aber auch vor allem nach dem, wie über die Hunde und die Rasse geschrieben wurde, über welche Aktivitäten mit den Hunden berichtet wurde usw. Und bei beiden hat sich der Eindruck dann beim weiteren Kennenlernen absolut bestätigt - und ganz eindeutig war's dann, als ich beim ersten Welpenbesuch dachte "joah, die Babys sind schon echt süß, aber wenn ich die freie Wahl hätte, würde ich am liebsten die Mutter mitnehmen" 😄

    Terry Oh, schön, dann wünsche ich ganz viel Vorfreude und dann viel Spaß mit dem kleinen Tibet Terrierchen! Und drücke die Daumen, dass sich langfristig dann auch ein für euch passender Beardie-Kumpel dazu findet. Ich kann mir vorstellen, dass die Suche nochmal schwieriger ist, wenn man recht genaue Vorstellungen bzw. einen bestimmten tollen Hund vor Augen hat.
    Hab übrigens aus Neugier mal nachgeschaut, die Großeltern deines Jimmy haben unsere beiden tatsächlich auch im Stammbaum (Donnie sogar mehrfach), aber eben wirklich weit hinten. Da ist halt auch die Frage, ob sich nach so vielen Generationen die Verwandtschaft überhaupt noch bemerkbar machen könnte - auch wenn ich gut verstehe, dass man sich daran orientiert.

    Ich gehe nicht wirklich davon aus. Ist halt der einzige Ansatzpunkt und Maddy zeigt mir so ein wenig, dass vielleicht eine kleine Chance besteht noch eher in Richtung "Ur-Bearded" einen Hund zu bekommen.

    Es wird an verschiedenen Stellen im Forum immer wieder darauf hingewiesen, dass HH sich über die Zuchten informieren sollen. Ohne den Ansatz meines Jimmys (der ja noch am nächsten der Bothkennars war), wüsste ich wirklich nicht an was ich mich da orientieren könnte. Finde diesen Hinweis also letztendlich wenig hilfreich für Hundesuchende.

    Beim Tibi habe ich jetzt einfach eine Zucht in meiner Nähe genommen, sie besucht, Hunde als angenehm empfunden und mich für den jetzigen Wurf entschieden. Wie ich da zwischen verschiedenen Züchtern vergleichen sollte, ohne Orientierungspunkt, ist mir schleierhaft. Da kommt mein "Bauchgefühl" zum Einsatz.

    Beim Bearded werde ich mir dann über die Jahre mal ein paar Zuchten anschauen. Fellmässig gefallen mir die meisten nicht, sind aber halt nur Bilder oder kurze Filme. Das kann im Original dann schon wieder anders aussehen.

    Jo, da hatte ich mich ein wenig fixiert drauf.

    Gibt ja ne Menge Züchter, aber oft gefällt mir das Haarkleid nicht oder gehen tatsächlich Richtung Tibi. Zumindest die Bearded Hündin hier vor Ort ist für meinen Geschmack zu klein, zu viel Fell. Irgendwie hatte Ashkii mehr vom Bearded als die Hündin (Kunststück, war ja auch ein Bearded/Tibi-Mix).

    Jetzt kann ich mir Zeit lassen zum reisen und anschauen und Tibi soll ja mit entscheiden, wen er vor die Nase bekommt.

    Ich habe mich jetzt für einen Tibet Terrier entschieden. Wenn nichts dazwischen kommt, zieht im Juni hier ein Rüde ein.

    Bin noch auf Ahnenforschung meines Beardies Jimmys (1977-1991, Vater Chico vom Michaelis-Turm / Großeltern Fant von der Elsterhöh/Davealex Tarna Grey) und bin schon über "vom Wartberg" , "of Sigelo" und "Eddy's Master's" gestolpert.

    Da mein Tibi schon auf der Welt ist und erst einmal erwachsen werden soll, habe ich noch 2-3 Jahre Zeit um bis dahin dann einen hoffentlich passenden Bearded-Züchter für uns zu finden. Bin durch Jimmy sehr verwöhnt gewesen und habe bis jetzt noch keinen Bearded getroffen, der mir gefallen würde. Außer Maddy (von den Bildern und Beschreibungen hier), welche mich sehr an Jimmy erinnert.

    Irgendwie habe ich es über die Jahre nicht geschafft ein wirklich passendes Geschirr für Ashkii zu finden. Gekauft hatte ich für ihn das erste mit der WelpenBesitzerin zusammen, als ich ihn abgeholt habe.

    Das werde ich auch so mit dem Welpi handhaben. Wenn er da ist, werden wir in unser Tierbedarfsladen hier vor Ort gehen und anprobieren. Wird wohl erst einmal ein ganz einfaches sein (falls ich ne leicht Schlepp nutzen werde) und vielleicht reicht bei ihm dann irgendwann nur Halsband, wie ich es bei den Ashkii-Vorgängern gewöhnt war (Ashkii war ein "sehr-viel-an-der-Leine-Hund").

    Habt ihr schon mal davon gehört, dass man stressbedingtes Fieber haben kann?

    Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das heute gehört habe.

    Jo, geht bei mir recht schnell. Nicht so oft, aber von jetzt auf gleich gibts schon mal über knapp 39° und nach 1 - 2 Stunden ist es wieder Geschichte. Irritiert mich heute nicht mehr. Erkrankungen wie Erkältung, Grippe usw., hatte ich glaube schon lange nicht mehr. Durch Stress bekomme ich schnell mal entsprechende Symptome, die halten aber nicht lange an (oft nur Stunden).

    Bearded Jimmy war eine "optische" Entscheidung. Frühjahr 1977(-1991) Beardie-Züchterin live während der Berliner Hundeausstellung kennen gelernt, im September-Wurf war noch ein schwarz geborener Rüde nicht vergeben, also wurde es Jimmy. Für mich war es der ideale Anfängerhund. Unkompliziert, selbständig und überall dabei.

    Die veränderte Rasse Bearded-Collie sprach mich nach Jimmy nicht mehr an, also wurde es

    1992 (-2002) Bearded- (oder Tibi-?)-Mix Balu. Eine Kopfentscheidung. Aus dem Ups-Wurf meiner Schwägerin. Jo, warum nicht. Er war ein toller Hund, aber wurde nie "mein" Hund. Wir passten nicht zusammen.

    2002(-2010) Kangal-Mix Barry (geb. 1999). Er wurde mein absoluter Traumhund. Eine reine Bauchentscheidung. Gefunden auf der Webseite einer Tierschutzorga. Ein "überall dabei" Hund. Optisch für mich uninteressant, mit Herdenschutzhunden keine Erfahrung. Aber: Er musste es sein.

    2008(-2021) Bearded-Tibi-Mix Ashkii. Eine Kopfentscheidung. Er brachte mir sehr viel bei, wurde aber erst die letzten 2 Jahre als Einzelhund ein "überall dabei" Hund. Wir konnten unseren Frieden miteinander schließen, passten immer noch nicht wirklich zusammen, aber arrangierten uns besser.

    2012(-2019, geb. 2008) Bernersennen-DSH-Collie-Mix Nia. Eine Kopf-/Bauchentscheidung. Optisch, im Internet entdeckt, gefiel sie mir gut (ich schwärm(t)e für mehrfarbige Hunde), persönlich dann kennen gelernt und auch "der Bauch" stimmte zu.

    Ein kurzes "Gastspiel" hatte Carlos (Pyrenäenberghund-Collie(?)-Mix), geb. 2009, eingezogen 2010; 2012 dann "seine" Menschen gefunden. Ashkii und Carlos harmonierten so gar nicht, wurden immer nervöser und für Ashkii war schwer ein neues Zuhause zu finden. Beide blühten nach Carlos Auszug auf, Carlos wurde der souveräne, in sich ruhende Herdenschutzhund, der er eigentlich war.

    Hier wird letztendlich ein Hund über die "Bauchentscheidung" einziehen. Es gibt so einige Rassen (Mixe), die mir optisch und/oder von der Größe her gefallen, ziehen mich aber nicht an. Auch wenn ich mich zur Zeit mit Bearded-Zuchstätten befasse, wird nicht die Vernunft entscheiden, sondern wie gut Hund und ich zusammen passen. Wird es ein Bearded ist es gut, wird es eine andere Rasse (oder Mix), ist es auch gut.

    Mein Hauptgrund Vorräte anzulegen: Ich möchte erst einmal nicht auf die Straße (vor allen Dingen nicht, wenn ich wieder in Berlin leben werde). Und damit meine ich jetzt nicht vereinzelte, kurze Blackouts.

    Auch wenn ich erst einmal jedem Menschen einen Vertrauensvorschuss gebe, gilt das nicht für Menschen die in Masse auftreten, wenn es Landesweit zu einer wirklichen kritischen, ernsten Lage kommt.

    Wenn (vereinzelte) Menschen schon bereit sind bei Sonderangeboten zur Hysterie zu neigen, (sich prügeln, beschimpfen weil sie um ein paar Pfennig günstigeres Waschmittelangebot -limitierten Vorrat Supermarkt- haben möchten, und das vor 40 Jahren), wozu neigen dann diese Menschentypen, wenn sie in subjektive Existenzängste verfallen, da sie nicht vorgesorgt haben?

    Ich nehme an, dass Vorratshaltung Anfangs dem entgegen wirken kann, da dadurch weniger Menschen auf der Straße sind (zwecks Grundversorgung) und dadurch Dynamik minimiert werden kann.

    Wie sieht es bei Konserven (Büchse, Glas) betr. zu tiefe Temperaturen aus? Könnte ich z.B. im Winter einen Balkon nutzen? Im Haus meiner Cousine hatte die Küche ja meist um die 4°, das war kein Problem. Was ist aber bei unter 0°?