Beiträge von Terry

    Zitat


    Ich fasse Knurren aber als Drohung bzw. Warnung auf. Die Konsequenzen, die darauf folgen können sind Schnappen und Beißen. Und meine Hunde haben nun mal nicht nach mir zu schnappen oder zu beißen, folgerichtig haben sie auch nicht zu knurren.
    Liebe Grüße von Nele


    Warum knurren Hunde? Weil sie nicht Schnappen oder Beißen wollen. Sie knurren zur Deeskalation. Ein Hund der Beißen will (oder Schnappen) der macht das auch, ohne zu Warnen.

    Wenn das Verhältnis zwischen HH und Hund stimmt wird ein Hund kaum knurren müssen. Und wenn er doch mal knurrt kann es der HH sehr schnell erkennen um was es geht und dementsprechend, auch deeskalierend, handeln. Diese Hunde sind auch ganz schnell zu beeindrucken (z.B. von der Couch zu werfen).

    Einen Hund, den ich neu habe, trete ich der Situation und dem Hundetyp entsprechend entgegen. Wenn der Hund bereit ist durch Knurren zu zeigen das er Deeskalieren möchte, gehe ich mit meinen Verhalten darauf ein. Ich setze meinen Willen zwar durch, zeige aber auch gleichzeitig das mir eine Deeskalation wichtig ist. Ich habe es bis jetzt immer so lösen können, das ich zwar einen kurzen Rückzug angetreten habe, aber gleichzeitig beharrlich darauf bestanden habe, das der Hund zu mir kommt. Dann konnte ich den Gegenstand fassen und wieder durch Beharrlichkeit sie dazu bringen, los zulassen.

    Ist selten vorgekommen und hat bei den Hundetypen (eine Ridgback Hündin, Ashkii, Carlos) zu dem Erfolg geführt das ich nie mehr an geknurrt wurde.

    Hund die offensichtlich drohen weil sie etwas durchsetzen wollen (z.B. Bewegungseinschränkung des Menschen oder ernsthaftes Verteidigen einer Ressource) gehen, nach meinen Erfahrungen, sehr deutlich nach vorne. Wie da die Reaktion des Menschen aussehen könnte, hängt vom Menschen, der Situation und dem Hund ab.

    Mh, zwar nicht schön das die gesammelten Werke kaputt sind aber wenigstens frisst er sie nicht. Bei Carlos hätte ich wahrscheinlich nur noch Überreste, wenn überhaupt, gefunden :roll:

    Bei Barry hatte es auch gedauert bis er wusste das er ein Hund ist. Dann ging es erst einmal richtig los, er hatte ja viel nachzuholen. Dafür wurden dann die restlichen Jahre sehr entspannt.

    Irgendwann muss deiner ja mal "die Sau" raus lassen :D

    Ashkii hatte mit 12 Wochen eine Mittelohrentzündung (lt. Notdienst).

    Die Ohren waren entzündet, also rot aber gemerkt habe ich es an neurologischen Ausfällen: er torkelte, beim runtersetzen waren seine Vorderbeine nicht gleich vorhanden, will heißen er rollte über Brust und Kopf und fiel um.

    Dann kam noch Erbrechen durch Husten dazu und Fieber. Einen Tag nach Gabe der AB war es besser und zwei Tage später war der Spuk vorbei.

    In den Untiefen meines PCs habe ich noch so einige Fotos gefunden die ich schön finde. Hier mal ein erster Schwung:

    Der Mond bei Tag

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    und bei Nacht

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    Verschiedene Blumen

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    Mit qualitativ so guten Bildern kann ich leider nicht dienen. Habe aber ein paar Wetter-Bilder gefunden

    Berlin

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    Oberpfalz

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    Hm, einerseits möchtest du ihr die Freiheit lassen, andererseits möchtest du sie aber "zwingen" bei dir zu bleiben, wenn du spazieren gehst. Irgendwie unpassend.

    Ich würde es so machen: auf dein Grundstück und wieder streunen, wenn sie will, darf sie ja eh schon wie sie möchte. Nun lasse ihr auch die Entscheidung wann sie dich von allein begleiten möchte. Mit der Zeit wird sie vielleicht so viel Vertrauen aufbauen, das sie dich irgendwann von allein begleiten wird. Und wenn es auch am Anfang nur kurz vor das Grundstück ist. An das Haus würde ich sie erst gar nicht gewöhnen. Wenn sie draußen einen schönen und Wetter geschützten Platz hat, ist das in meinen Augen ausreichend.

    Für mich käme, wenn eine Katze oder ein Hund sich mir anschließt aber weiter frei leben darf, nur eine Kastration in Frage. Bei euch ist es üblich Hunde streunen zu lassen. Was auch kein Problem ist wenn sie dies ungestört ausleben dürfen. Aber ein Haus voller Welpen, nur weil man nicht in die "Natur" eingreifen möchte, was du ja schon in dem Moment machst wo du sie fütterst und zum TA bringst, ist nicht wirklich "Hundefreundlich".

    Außerdem stelle ich mir vor das du dann vielleicht auch noch die Welpen öfter vor deiner Gartentür hast, da diese sicherlich auch streunen dürfen und dann auch noch sich vermehren dürfen. Oje, mein Kopfkino hat da ein ganz doofen Film laufen :roll:

    Überlege dir das zum Wohle des Hundes am besten noch einmal ;)

    Barry war ein sehr verträglicher Hund als ich ihn übernommen habe. Na, ja eher Ignorant. Er hatte gelernt das, wenn er nicht auffällt, ihm wohl auch keine negativen Konsequenzen blühen.

    Das änderte sich nach einer Weile :D Er merkte erstens das er ein Hund ist, tatsächlich auch knurren und bellen kann und vor allen Dingen das er stark ist.

    Schon am zweiten Tag nach der Übernahme wurde er in unsere Hundegruppe integriert. In dieser Hundegruppe, jede Woche und zwischen 9 und 25 Hunden gab es nie Probleme. Dort passte er sich einfach an.

    Aber bei Einzelbegegnungen fing er bald an zu pöbeln bzw. zu verhauen. Auslöser war das nicht verstehen eines Eurasiers. Er setzte sein Spielegesicht auf und forderte zum Toben. Keine Reaktion des Anderen. Der stand einfach nur steif da. Weitere Versuche brachten nichts, also ging ich mit Barry weiter. Leider habe ich die Fragezeichen über seinem Kopf übersehen und er wendet plötzlich, schoss zu dem Hund zurück und vermöbelte ihn.

    Ab da waren ihm Hunde mit Ringelschwanz ein Dorn im Auge, aber auch Goldis, welche gern steif dastanden aber schreiend auf dem Rücken lagen, wenn Barry über sie ging. Er merkte also sofort wenn ein Hund auf "dicken Macker" machte und nichts dahinter steckte. Andere Hunde ignorierte er bzw. verhielt sich respektvoll.

    War natürlich keine Freude mit ihm Spazieren zu gehen da ich nie wusste welchen Hund er nun würdig fand zu verprügeln. Und an der Leine machte es eh Spaß.

    Nach vielen UO-Versuchen gab ich es dann langsam auf (die UO) und nutze etwas was ich durch Zufall beobachtete: er nahm es Persönlich wenn ich ihn hinter mich schickte. Das nutze ich dann im Freilauf und schickte ihn jedesmal hinter mich wenn uns Hunde begegneten. So konnte ich einfach weiter gehen, Barry folgte mir und nahm, wenn die Hunde wollten, Kontakt zu ihnen auf oder lief einfach weiter. Dies half bei Begegnungen denen ich nicht ausweichen konnte.

    Ansonsten vermied ich den Kontakt zu fremden Hunden (Kontakt zu bekannten hatte er genug) und ging mit ihm Abseits um mich mit ihm zu beschäftigen. Kam es dann doch dazu das ein Hund zu uns lief habe ich mich umgedreht und bin gegangen. Meist reichte dann ein Anschnauzen von Barry und der andere Hund verzog sich wieder.

    An der Leine habe ich ihn bald am Halsband festgehalten, damit er keinen Spielraum mehr hat. So konnte ich ihn sicher an anderen Hunden vorbei bekommen und ihn gleichzeitig abblocken, ohne auf die Nase zu fallen. Dabei habe ich weder den entgegen kommenden Hund noch den Besitzer angeschaut. Ansonsten bin ich ausgewichen und habe Barry durch einen Laut und wenn nötig einen Rempler verboten Rabatz zu machen.

    Nach und nach hat sich unser Zusammenleben verändert (das Problem mit anderen Hunde war ja einfach nur ein kleines Alltagsproblem) und Barry wurde bei Hundebegegnungen immer gelassener. Bis er dann erst an der Leine zeigte das er Verstanden hat und dann auch ohne Leine.

    Michaliegerad
    :gut: die Realität lässt grüßen. Und glaube bei solchen Nachbarn hilft wirklich nur noch dein Geschriebenes.

    Und betr. Vorurteil: also wenn es sich bis jetzt noch nicht herumgesprochen hat das die Zähne eines Hundes nicht nur Verzierung sind, dann weiß ich auch nicht. Wenn ich meine Kinder zu Freunden mit Hund gelassen hätte (es hatte bloß keiner einen, nur wir) dann ist mir als Mutter das Risiko bewusst. Und dann kümmere ich mich um die Sicherheit meiner Kinder. Und über Unfälle habe ich mich noch nicht aufgeregt.

    Halt stimmt, nicht. Im Kindergarten einmal. Da sind die Erzieherinnen aber ihrer Mitteilungspflicht nicht nachgekommen.

    Ich freue mich das mich wohl welche verstanden haben.

    Jeder für sich muss sich die Frage stellen: geht es nur um meine Wünsche, geht es mir um den Hund und dann erst um meine Wünsche oder, das wäre für mich das Ideal, geht es im Vordergrund um den Hund und kann ich das mit meinen Wünschen vereinbaren. Und somit mache ich mich auf die Suche nach einem Hund nach meinen Wünschen, schaue ob ich diesen finde und wenn nicht mache ich Kompromisse und suche einen Hund der vorhanden ist und zu mir passt oder aber ich verzichte.

    Die Masse zu befriedigen erinnert mich stark an den Kauf eines Autos. Denn es geht nicht um den Hund, es geht allein um den Wunsch des Kunden. Und ist der Wunsch nicht auf den Markt wird dieser versucht mit allen Mitteln zu schaffen.