Beiträge von Terry

    Irgendwann hatten es Barry und ich geschafft ein sehr gutes Team zu werden. Und so sind wir auch aufgetreten. Ein DSH, der frei und sehr schnell bei uns im Park (Berlin) unterwegs war, sah uns und kam angebrettert. Da war es das erste mal dass sich Barry und ich uns zusammen einen Hund entgegen stellten. Barry leicht am Halsband haltend und ich ein "verpiss dich", veranlasste den DSH eine Vollbremsung hinzulegen und das Weite zu suchen.
    So haben wir uns dann immer positioniert, wenn ein Hund mit merkwürdigen Absichten uns entgegen stürmte. Waren nicht viele, aber ich glaube mit zwei Gegnern überlegt es sich ein Einzelhund dann doch noch.
    Bei Ashkii und Nia funktioniert das nicht. Nia ist krank und Ashkii ist der Beschwichter vom Dienst. Wobei, im Notfall würde Nia mit zulangen, zu zweit könnten wir uns vielleicht ganz gut wehren.
    Wer angreift muss mit (angemessener) Gegenwehr bei mir rechnen, ob nun Tier oder Mensch. Und dann mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Und danach würde ich den armen Hund trösten :ugly: :D

    Edit: jesses sind da viele Post zwischen gekommen. Aber "erste Hilfe" ist immer sich im Notfall selbst helfen zu können.

    Und da ist der Fehler. Keine einzige Liste wird das verhindern, wenn keine Kontrolle stattfindet. Und zwar nicht nur Kontrolle auf Größe/Rasse, sondern vor allem auch auf Erfahrung des Hundehalters.

    Probleme über Probleme: Wer kann das, die Erfahrung der HH prüfen? Mir fallen so einige Hundetrainer ein, da kämen alle Beteiligten (Hunde, HH, Umfeld) vom Regen in die Traufe. Es gibt keine einheitlichen Ausbildungen, da das Thema "Natur/Wesen des Hundes" in vielen Bereichen überhaupt nicht einheitlich ist (meiner Meinung nach in den wenigsten Hundeschulen überhaupt ein Thema). Wie sollte es da gehen Menschen vom OA darauf hin auszubilden? Wenn ich mir Hundevideos betrachte, egal wo, und dann die Interpretationen zu Verhaltensweisen, da ist die Bandbreite fast so breit wie es Rassen gibt. Jeder hat für sich auf was er achtet. Vor allen Dingen wenn es um die vielen subtilen Signale geht, welche Hunde so "drauf" haben. Wenn Hunde deutlich zu "lesen" sind, haben sie vorher schon ein großes Repertoire an Signalen gesendet, welche viele gar nicht wahrnehmen. Jeder Hund, der es bis in die Zeitung "schafft" (aus katastrophalen Gründen) hat mit Sicherheit sich vorher einen "Wolf" geredet. Nur hat keiner zugehört, es nicht verstanden, nicht erkannt oder schlicht ignoriert.

    Mir als Laie gefällt das 2te und 3te Bild sehr gut. 4 ist auch nicht schlecht, aber irgend was stört mich.
    Beim 2ten würde ich links ein bisschen noch weg nehme, ein wenig "vertiefen mittel" (benutze ich gern bei PhotoScape). Beim 3ten nur "vertiefen". Ich mag Bilder immer gern ein wenig "kräftiger".
    So, wollte auch mal "mitspielen", bekomme selber keine vernünftigen Bilder hin und freue mich dann immer über andere Bilder :D

    Hundezucht kann nicht funktionieren. DER Hund ist ein Kunstprodukt des Menschen. Deren Wünsche, Vorstellungen sollen sich in den von ihnen kreierten Rassen manifestieren. Und Wünsche und Vorstellungen sind ja bekanntlich verschieden. So wird also munter "rum hantiert" bis jeder für sich (Einzelperson oder Gruppen) seine Vorstellung/Wunsch erfüllt hat.

    Ob gut für den Hund und vor allen Dingen gesundheitlich gut für den Hund spielt doch ganz Objektiv keine Rolle, denn: Auch da liegt es immer im Auge des Betrachters (des Einzelnen oder der Gruppe). Der/Die möchte: Einen großen, kleinen, ruhigen, aktiven, handlichen, selbständigen, gut zu kontrollieren, selbständigen, loyalen, folgsamen, schneller, höher, weiter, anschmiegsamen, sportlichen (ok, mehr fällt mir gerade nicht ein) Hund haben, weil: Er (der Mensch) Hundesport machen möchte, und/oder aber ihn überall mit hin nehmen möchte, und/oder ..... na ja, wat der Mensch halt so alles will.

    Mensch will Gott (wie jeder das auch für sich definiert) spielen, und tut es auch. Und somit bleibt das Objekt Hund (letztendlich der Gegenstand -auch wenn die meisten Menschen es nicht wollen/beabsichtigen) auf der Strecke.

    Gegenüber der Hundezucht (eigentlich Zucht allgemein) ist die eierlegende Wollmilchsau ein Witz.

    (und unterschwellig auch hier Einzug hält)

    das hast du vergessen zu zitieren. Würde schon längst nicht mehr hier mitlesen wenn es hier nicht wirklich viele vielschichtige brauchbare Informationen gäbe die ich "draußen" nicht bekomme. Auch wenn es hier sehr subtil ist, merke ich ja, dass sobald auch nur der hauch vorhanden ist das eine Frage nicht in die gewünschte Richtung "böser Wolf" (selbst wenn das nicht direkt hier geäußert wird) geht einem sofort "du hast ja keine Ahnung" unterstellt wird. Na ja, Memo an mich: Finger weg von der Tastatur.

    @mittendrin

    Aber ist es denn für Euch überhaupt nachvollziehbar, was man hier in seinem Kopf bewegt, wenn man durch den Wald latscht und nie gesehenes Hundeverhalten bemerkt?

    Diese Unterstellung ist genau das, was mich am meisten stört. Die Annahme, dass andere sich keine Gedanken machen nur weil sie nicht, krass ausgedrückt, "hängt ihn höher" mit brüllen, so wie es nun mal bei FB (egal in welche Richtung) bei allen Themen Fakt ist (und unterschwellig auch hier Einzug hält). Diese Mentalität führt dazu nur noch krampfhaft in eine Richtung zu denken.
    Es ist schwer dies zu beschreiben und wahrscheinlich werde ich deswegen nicht verstanden, weil ich es nicht gut genug beschreiben kann. Ich versuche alle Möglichkeiten Gedanklich durchzugehen. Ich als Weidetierhalter, ich als HH der im Wald unterwegs ist, ich als Bürger der vor die Tür tritt und mich einem Wolf gegenüber sehe. Darum kann ich mich sogar sehr gut in all die Bedenken hinein versetzten. Ich weigere mich aber strikt mich nur in eine Richtung zu bewegen. Ich ziehe es vor mir Gedanken darüber zu machen eine evtl. Mitte zu finden. Das ist nicht möglich wenn ich nur gegen und nur für Wolf bin.
    Nun mache ich mir also doch lieber allein die Gedanken und ihr habt eure Ruhe und müsst euch nicht mit Andersdenkenden herum schlagen ;)

    Du zeigst sehr schön das Problem auf: Andere nicht Ernst nehmen, nicht lesen was ich geschrieben habe, sondern nur - ich habt keine Ahnung, nur ihr seid die Hüter des heiligen Gral. Kein Wunder dass das nichts wird.

    Es ist doch wirklich, ganz böse ausgedrückt, hirnrissig zu meinen dass es eine Aufklärung wäre, möglichst viele Rissbilder zu zeigen UND dann mit einer, der FB-Mentalität bösen Kommentierung (ContraWolf und scharf schießen gegen alle anders Denkenden) andere überzeugen zu können.

    Sachlich bedeutet: die Bilder natürlich zeigen, aber mit rein sachlichen Beschreibungen warum, weshalb, weswegen. Dabei aufzeigen dass die angebotenen Hilfen viel zu wenig sind, dass Weidetiere Vorrang haben, dass überlegt werden muss wie die Population der Wölfe überdacht werden muss. Und so weiter und sofort. Es gibt für die Bevölkerung keine wirklich nachvollziehbaren Informationen, welche das ganze Dilemma aufzeigt.

    Immer den anderen schön runter machen. Das können beide Seiten hervorragend. Mein Standpunkt ist der, das ich mich von keinem Instrumentalisieren lasse und dein "anklagen" in meine Richtung zeigt mir, dass es doch gar nicht darum geht, dass eine vernünftige Aufklärung geschehen soll. Deine Aussage "du hast keine Weidetiere und bläst nicht ins gleiche Horn" und habe ich keine Ahnung, führt genau dahin, wo das Ganze in der allgemeinen Bevölkerung wahrscheinlich steht: Die Weidetierhalter sollen sich nicht so anstellen, die übertreiben.

    Ich werfe gar nichts durcheinander. Mir ist das Problem sehr wohl bewusst und da ist auch der Ansatz: Solange das nur ein Gegeneinander ist, wird das Ganze nichts. Die Leittragenden sind die Weidetiere und die Wölfe.

    Das Problem ist das jeder vor sich hin wurschtelt. Jeder seine Seite vehement verteidigt. Die ContraWolfSeite wie z.B. "Wolf-nein Danke" ist nicht informativ, sie schreckt nur durch "Bild"-Manieren ab. Also ein Schuss in den Ofen und schadet mehr als das sie nützt. Ist doch kein Wunder dass die ProWolf-Denkenden die ContraWolf-Denkenden teilweise nicht Ernst nehmen.

    Und damit meine ich nicht den Einzelnen, sondern diejenigen, welche sachlich aufgeklärt werden müssten: Die Bevölkerung. Und zwar erst recht die, die weder Weidetierhalter sind noch je einen Wolf begegnet sind. Denn wo werden die suchen: im INet und sich dann das raus suchen was ihnen gefällt > für oder gegen Wolf sein.

    Würde ich in diesem Thema nicht mitlesen, wäre mir gar nicht so bewusst wie schwierig das Thema Wolf ist. Zu sehr wird in den Medien einseitig, sporadisch und nicht flächendeckend aufgeklärt (in beide Richtungen).

    Das Thema Wolf wird seit Jahren hoch und runter durchdekliniert, aber so lange den großen sogenannten Naturschutzvereinen Deutungshoheit eingeräumt wird, die mit ihren Broschüren und Programmen in Städten, Kitas und Schulen und in millionenschweren Wolfsberatungsprojekten die öffentliche Meinung formen dürfen, in einzelnen Ländern schon am Verbandsklagerecht gearbeitet wird und ein Großteil der Stadtbevölkerung lieber am Vorurteil dummer Bauern festhält, anstatt das Thema ein wenig differenziert zu betrachten, so lange haben die Weidetierhalter schlechte Karten, selbst wenn sie sich zusammenschließen. Wir sehen doch, wer welche Posten besetzt.

    Zusammenschließen der Weidetierhalter: Das ist doch der Punkt. Genau dass sollte nicht passieren da es wieder "nur" eine Seite ist. Daran scheitert doch das Ganze. Ich, der auf keiner Seite steht, kann nicht erkennen, dass ich in den täglichen Nachrichten dahingehend informiert werde, was denn nun wirklich Sache ist.
    Was ist denn passiert als die Kampfhundesache begann. Eine Seite sammelte "Beweise" dass sie doch gar nicht so schlimm sind, die andere Seite sammelte Beweise (reißerische Bilder) wie gefährlich sie doch sind. Und der Bürger muss nun sehen was er daraus "bastelt".
    Genauso ist es mit den Wölfen. Einerseits könnte man wirklich meinen, nachdem was hier teilweise so beschrieben wird (interpretiert wird), dass man an jeder Ecke wo sich Wölfe angesiedelt haben, permanent Angst um sein Leben (oder zumindest um das seiner Hunde) haben müsste. Andererseits wird abgewunken, dass das doch alles nur halb so wild ist und die andere Seite überreagiert.
    Ich kann, zur Zeit, beide Seiten verstehen. Hilft nur weder den Weidetieren noch den Wölfen.

    Es ist doch albern erst jemanden rufen zu müssen. Das meine ich mit Zusammenarbeit: Nicht nur die Sicherungsmaßnahmen müssen unterstützt werden (also die Weidetierhalter auch geschult) werden, sondern vor Ort die Menschen, welche im Umfeld leben müssen einbezogen werden um sofort bei Sichtung Wolf agieren zu können (und zu dürfen). Das meinte ich mit "Treibjagd". Das geschlossenes Auftreten. Das Vertreiben von Wölfen durch Einzelpersonen (vielleicht auch 2 oder 3) ist doch nicht wirkungsvoll. Und das Flächendeckend, so das Wölfe lieber einen großen Bogen um Besiedlungen/Weiden machen. Gleichzeitig erhöht das meiner Meinung nach auch das Sicherheitsgefühl der Menschen, da sie lernen wie sie agieren können und auch zu etwas drastischer Maßnahmen im Notfall greifen dürfen (außer scharf schießen, da traue ich Menschen zu viel Missbrauch zu).