Beiträge von Terry

    Was nützt das theoretische Wissen, wenn in der Praxis der HH dafür nicht geeignet ist? Dann ist der HH dumm, weil er es nicht rafft. Das ihn das aber überhaupt (noch) keinen Nutzen bringt, weil er noch nicht mal wirklich weiß wen er als Hund da überhaupt vor sich hat, zeigen viele Themen in Foren.
    2000 bin ich mit dem Wissen in Berührung gekommen und mir ist so gut wie keiner untergekommen, dem das mit seinem Hund geholfen hätte (ausgenommen im Hundesport oder Tricks beibringen). Verkopft, Verkrampft, nicht mehr authentisch wird versucht dieses theoretische Wissen umzusetzen. Nicht weil der HH scharf darauf ist, sondern weil ihm suggeriert wird, dass es das Allheilmittel ist.
    Es geht um einfache HH, welche einfach nur mit ihrem Hund zusammen leben möchten. Von Pontius zu Pilatus rennen und dann eben bei Herrn Philipper/oderwenauchimmer landen. Sie landen genau deswegen dort, weil die Hundeszene oft genug zu sehr verkopft ist. Das hat mich 3 kostbare Jahre mit Barry gekostet und 6 Jahre mit Ashkii.

    Das Wissen bildet aber die Grundlage. Jenes fehlt so vielen, auch und besonders hier im Forum.

    Das stellt sich aber meiner Meinung nach nur deswegen so dar, weil Wissen so hoch gehandelt wird. Ich kenne so einige HH welche sich mit der Thematik der Wissenschaft Hund noch nie beschäftigt haben und der Umgang mit ihren Hunden kann so manchen vor Neid erblassen lassen. Die siehst du aber weder in Foren noch in HuSchulen.

    Menschen welche in Foren unterwegs sind und HuSchulen/oderwasauchimmer besuchen sind um Wissen bemüht. Aber genau diese "Institutionen" tragen oft (zu oft?) zu dem Dilemma, welches es heute mit Hunden so gibt, einen Teil bei. Frage 5 "Fachleute" (welche dich mit theoretischem Wissen überschütten können) und du bekommst mindestens 6 verschiedene Antworten. Der HH kann dann sehen wo er bleibt und entscheidet sich dann halt für irgendwas (oft nur nicht für den Hund). Und somit wird das Produkt Hund für viele sehr profitabel. Auf sog. "Gurus" zu schimpfen hilft HH dann nicht wirklich.

    Letztendlich geht es doch darum, dass HH als erstes etwas über ihren Hund lernen. Und lernen bedeutet nicht Wissen zu haben. Sondern auf Grundlage des eigenen Hundes beobachten zu lernen, sich Gedanken zu machen um dann Menschen zu finden (ideal wären da dann HuSchulen/oderwasauchimmer) welche dann in einem Austausch vorhandenes Wissen dem HH nahe bringen können ohne daraus ein Studium über Hunde zu machen.

    Nur zu dem was ich las:

    er sprach über Führung und Führung= Sicherheit. Ist meine Meinung. Ein Hund ist kein Demokrat und fühlt sich in der Rolle auch nicht wohl, sondern nur uner guter Führung. Bedeutet, ich sage meinem Hund, dass in dieser Situation sitzen für ihn das beste ist, denn ich trage für sein Wohl Verantwortung und entscheide auch). nach dem xten mal kennt er die Situation und setzt sich in dieser. das ist doch simpel und keine Wissenschaft. Den Hund entscheiden zu lassen ist meiner Meinung nach unfair. Ein Hund fühlt sich nicht wohl bei freier Wahl, er brauch Führung um sich wohl und eben sicher sagt Phillip selbst zu fühlen.

    Genau diese Einstellung veranlasste mich einen großen Bogen um die Hundeszene zu machen, welche solche Ansichten vertritt. Und diese Ansichten führen dazu, dass Menschen sich dann auf Menschen wie Herrn Philipper (gib auch andere welche davon profitieren/profitiert haben) einlassen.
    Dort wird suggeriert, dass der Hund ernst genommen wird, als Persönlichkeit geachtet wird (was letztendlich nicht der Fall ist).

    Letztendlich ist es wurscht ob Hund steht, sitzt, liegt, solange er verstehen kann, dass seine Aktionen (sein Umfeld zu belästigen) nicht gewünscht werden und er die Chance bekommt dies mit erarbeiten zu können (also nicht nur die Ausführungen von Kommandos=Dressur). Wie das dann individuell aussieht (erreicht werden kann) hängt vom Hund ab. Dazu braucht es keine Philipper, keinen weiß ich wen, da braucht es die Beobachtung und das Verstehen des eigenen Hundes. Das ist das was HH lernen müssen. Die Wahrnehmung wie der eigene Hund "gestrickt" ist, warum er was macht, was ihn dazu veranlasst. Erst auf dieser Grundlage kann mit dem Hund erst der Alltag erarbeitet werden.

    Hilflosigkeit und das immerwährende Rückversichern weil Hund nicht gelernt hat mit seinem Umfeld umgehen zu können, führt dann zu sog. "nicht erwünschtem Verhalten" bzw. zu solch einem überzogenen Verhalten wie es der Hund von Herrn Philipper zeigt.

    Das Überstülpen von Methoden und die reine Fixierung darauf schadet mehr als das es hilft.

    Was das Entscheiden lassen betrifft: Es gibt genug Hunde die dazu fähig sind, wenn sie eine angepasste Führung bekommen. Sie brauchen das sogar in einem individuellen Rahmen (mein Jimmy, Barry und jetzt meine Nia. Balu und Ashkii brauchten und brauchen immer Vorgaben (keine Kommandos)).

    Menschen bestehen aus Emotionen und der Alltag bedeutet nun mal werten. Wäre schön wenn das geändert werden könnte in so einigen Bereichen, wird aber nicht passieren. Gehört zum Menschen. Und genau da muss ich ihn, den HH, auch abholen, beim individuellen Verstehen. Eine reine "Versachlichung" wird nicht zum Ziel führen (Ausnahme ist die Dressur), da sich HH oft nicht verstanden fühlen. Zu viele habe ich schon kennen gelernt welche damit einfach nicht klar kommen und dann natürlich auf vollmundige Versprechungen hereinfallen.

    Mit viel Mühe können Menschen dazu gebracht werden etwas zu erkennen ohne sie mit der wissenschaftlichen Grundlage vertraut machen zu wollen (die nicht so einfach ist was seitenlange Themen beweisen wenn es z.B. um den Begriff Konditionierung geht). Mein Gefühl (oder eher Erfahrung) ist es, dass es die Verfechter der wissenschaftlichen Theorien natürlich einfach finden, weil sie es eben gern vertreten. Wenn es so einfach wäre, gäbe es nicht die Probleme so wie sie oft vorhanden sind. Da unterscheiden sich die als "Guru" bezeichneten nicht viel von der "Hundeszene". Letztendlich wird der HH als "wasauchimmer" bezeichnet wenn er es nicht versteht.

    Einerseits bin ich auch dafür einheitliche Definitionen zu benutzen. Habe aber gemerkt, dass dies, statt die Sache zu vereinfachen, das Ganze nur noch komplizierter macht.
    Probleme mit einem Verhalten hat ja eher der, der das Verhalten "vorgesetzt" bekommt, als derjenige, welcher das Verhalten zeigt. Da es immer eine emotionale Reaktion ist und in dem Moment, in dem das Verhalten gezeigt wird, für den Zeigenden normal ist. Erst das Umfeld macht daraus "schlecht/gut", "angemessen/unangemessen".

    Einfacher ist es durch das Wissen um Verhalten und deren Veränderungsmöglichkeiten eher nicht geworden, da von jedem HH verlangt wird, das er jetzt auch noch studieren muss.

    Erstens geht es doch hier aber um Menschen welche "mutmaßlich" auf Gurus hereinfallen. Das liegt auch zu einem großen Teil daran, das so manche, nach meinem Empfinden sehr viele, es wissenschaftlich erklären wollen. Das ist einem HH nun mal so gut wie schnuppe. Er lebt mit seinem Alltag und wird natürlich auch Begriffe aus dem Alltag verwenden wenn er etwas erklärt oder erklärt haben möchte.

    Zweitens ist es ein Unterschied ob ich sage das Verhalten ist negativ oder aber ich empfinde es als negativ. Erste Version gibt wirklich keinen Sinn, zweite Version ist die Beschreibung eine Empfindung und macht dann natürlich Sinn.

    Edit: bezieht sich auf Post 266, wollte mir das Zitieren sparen, macht aber nicht wirklich Sinn, weil so viel dazu gekommen ist.

    Ich würde es begrüßen, wenn HH nicht mit wissenschaftlichen Grundlagen "zugetextet" werden sondern Alltags tauglich individuell Mensch-/Hundegespanne betrachtet und begleitet werden würden, weit weg von Dressur und der "Verpflichtung" studieren zu müssen um mit ihrem Hund leben zu können. Das treibt HH dann zu Menschen welche blumige Versprechungen machen aber letztendlich nicht anderes machen, als was die "Hundeszene" eh anbietet.

    mh, "Was gerade passiert, steht in Verbindung mit dem, was vorher passiert, und wird beeinflussen, was folgt. Verhaltensweisen sind die Konsequenzen aus anderen Handlungen". -Feddersen-Petersen-

    Wäre doch aber dann eine Reaktion. Handlungen (und damit die Art und Weise des Verhaltens) sind Reaktionen auf alles was passiert. Fällt mir so dazu ein.

    Egal in welchen Situationen: Es sind massig Faktoren vorhanden, so dass immer nur gesagt werden kann was man gemacht hat oder max. was man evtl. machen würde, was dann in Situationen völlig anders aussehen kann.

    Mancher Mensch reagiert einfach mit angreifen, manch anderer lieber mit weglaufen, der andere erstarrt, der andere wiederum kann eine Situation tatsächlich blitzschnell richtig einschätzen und dementsprechend agieren.

    Das ist doch das, was einem Angst macht. Unbekannte Situation, dann noch gefährlich. Aufgewachsen in einer "Sicherheitsblase" wird dann letztendlich nur noch instinktiv irgendwas gemacht. Ob richtig oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Hinterher ist man dann immer schlauer. Der verletzte Rentner wird sich vielleicht auch fragen was ihn da geritten hat.

    Ich bin mir nicht sicher welche "Verhaltensmaßregeln" wirklich sinnvoll sind. Gerade weil das Leben und somit das was passiert von vielen Faktoren abhängig ist und nicht wirklich vorausgesagt werden kann, wäre es besser sich nicht zu sehr zu versteifen um zu erklären wie Wolf, Bär, Dino oder was weiß ich was demnächst hier rum rennen soll angeblich agieren, sondern in dem Falle eher wirklich wissenschaftlich aufzuzeigen wie die Tiere leben, wie sie jagen, wie sie sich verteidigen, was sie fressen um dann Tipps geben zu können, was alles sein könnte, wenn man solch einem Tier begegnet.

    Ist sehr aufwendig, denn jedes Tier reagiert anders, so wie Menschen auch. Im Prinzip müsste Mensch sein Gegenüber lesen können um sich angemessen verhalten zu können. Da wir aber noch Lichtjahre davon entfernt sind dies überhaupt bei Hunden zu können, wird das wohl eher nichts und der Presse steht somit immer genug Material zur Verfügung.

    Na ja, ihn angreifen würde jedenfalls nicht zu meiner Reaktion gehören. Der Bär ist größer, stärker und hat ein Waffenarsenal bei sich. Vielleicht wäre sich ein "Unsichtbar machen" meine Reaktionen (Luft anhalten, sich langsam weg bewegend undwasweißichnoch) und zusehen grösst möglichen Abstand zu gewinnen.

    Zumindest käme ich noch nicht mal auf die Idee einen mir drohenden Hund anzugreifen. Sondern eher Abstand zu nehmen und zu signalisieren, dass ich keine Gefahr bin.

    Ein angegriffenes Tier hat auch ein Recht sich zu wehren.

    Wie fühlt sich Hund? Rutscht es irgendwie, so dass es sie stören würde? Wenn Molly sich wohl fühlt und damit Regen trotzen kann, ist es für sie wohl der richtige Mantel. Nach meinem Geschmack, also von der Optik her (also nicht so sehr nach Maßeinheit), wäre er mir zu "groß". Zumindest sitzt aber der Halskragen jetzt gut.