Beiträge von Terry

    Das Andere ist: Es hat seinen Grund warum Wölfe sich auf Nutztiere spezialisieren. Wurde hier schon oft genug alles erklärt, erspare ich mir. Das allein mit Fleischvorräten zu vergleichen entsprichtwiderspricht jeglichem Tierschutzgedanke. Da habe ich dann das Gefühl, dass Menschen sich wieder an die Obergrenze der Wertigkeit hangeln, weil sie meinen, dass Nutztiere kein Recht haben außerhalb von Leiden zu leben. Ob durch den Mensch oder andere Tiere, ist egal. Die Gegebenheiten sind nun einmal so, dass es nicht um einzelne, als Beute und komplette Verwertung gerissen Tiere für Wölfe geht, sondern um ein Schaden an Leib und Leben von sehr vielen, oft wehrlosen Tieren, welche, bedingt durch die Gegebenheiten, noch nicht einmal von Wölfen voll verwertet werden können.

    öhm, da habe ich daneben gegriffen |)

    Niemand siedelt hier Wölfe an, die kommen von ganz alleine. Und der Lebensraum in Deutschland erhält bequem ein paar Tausend Wölfe.
    Klar vergreifen die sich an Nutztieren...aber wir können nicht auf exotische Länder schimpfen, die ihre Beutegreifer ausrotten udn daheim genau das gleiche tun.
    Bisher sind Wolfsrisse auch noch nichtmal im Promillebereich der deutschen Nutztierhaltung angekommen. Und wollen wir dem Wolf am Ende nichtmal ein tausendstel unserer Fleischvorräte gönnen?
    Tja...so sind die Detuschen...

    Darum haben wir doch das Problem: Am "harmlosesten" stufen Menschen es ein, welche mit der Materie nicht direkt etwas zu tun haben (vor Ort, während/nach der Angriffe mit allem was dazu gehört). Da lässt es sich leicht reden und solche Menschen (Politik, wo da auch immer) entscheiden. Das macht doch schon keinen Sinn in "harmlosen" Dingen, wie bestimmt so mancher Mitarbeiter ein Lied singen kann, wenn Vorgesetzte etwas umgesetzt haben wollen, bei denen sie nur oberflächlich und nicht direkt etwas mit zu tun haben. In welcher Branche auch immer. Die Mitarbeiter müssen es ausbaden, müssen sich mit oft berechtigten Forderungen/Kritiken herumschlagen. Ein Stück hineinversetzen in die Lage anderer, selbst wenn man selbst nicht betroffen, wäre schon hilfreich.

    Das Andere ist: Es hat seinen Grund warum Wölfe sich auf Nutztiere spezialisieren. Wurde hier schon oft genug alles erklärt, erspare ich mir. Das allein mit Fleischvorräten zu vergleichen entspricht jeglichem Tierschutzgedanke. Da habe ich dann das Gefühl, dass Menschen sich wieder an die Obergrenze der Wertigkeit hangeln, weil sie meinen, dass Nutztiere kein Recht haben außerhalb von Leiden zu leben. Ob durch den Mensch oder andere Tiere, ist egal. Die Gegebenheiten sind nun einmal so, dass es nicht um einzelne, als Beute und komplette Verwertung gerissen Tiere für Wölfe geht, sondern um ein Schaden an Leib und Leben von sehr vielen, oft wehrlosen Tieren, welche, bedingt durch die Gegebenheiten, noch nicht einmal von Wölfen voll verwertet werden können.

    Warum wird ein Problem erst verstanden, wenn es einen selbst betrifft? Den eigenen Hund, vielleicht man selbst oder einen anderen Menschen?

    Ich bin Pro Wolf und Pro Nutztierhalter und ihren Tieren. Was fehlt ist Ehrlichkeit und die Zusammenarbeit, da nur die eigene Überzeugung geltend gemacht wird (meine damit nicht hier im Forum, sondern im realen Leben die Menschen, die die einzigen sind, welche etwas ändern können. Ja, ich weiß ätzend, aber es sind nun mal diejenigen, die die Gesetze in der Hand haben).

    Bevor das noch mehr Leute falsch auffassen - mir geht es nicht um entschuldigen o.Ä.
    Ich bin schlichtweg der Ansicht das die Leute sich schützen sollen dürfen, meinetwegen auch mit Gummigeschossen :ka:

    Bevor ich mich ein wenig intensiver mit Abwehrmaßnahmen beschäftigt habe, dachte ich auch, dass das eine gute Idee ist und ein paar blaue Flecke, was solls. Aber so wie es aussieht, und darauf beziehe ich mich, da du auf Post 109 geantwortet hast, sind diese Geschosse leider nicht so harmlos.

    Die Wölfe verhalten sich nur normal, mit dem was sie machen. Das der Mensch gepennt hat und nicht früh genug sich damit befasst hat (Schutz der Nutztiere und mit der maximalen Populationsgröße nicht auf Wolke 7 sitzt), müssen die gerissen, durch Panik geschädigten Tiere und die Menschen, welche mit ihnen arbeiten, ausbaden. Und auch schon so mancher Wolf.

    Weiß nicht was Menschen durch den Kopf geht, welche nie an die Zukunft denken.
    Da war der Ansatz: Der erste Gedanke, dass Wölfe sich ansiedeln dürfen. Das ist jetzt wie viel Jahre her? 20, 30? Nun sollen es auf Teufel komm raus die Halter von Nutztieren wuppen, mal ganz schnell und nebenbei und überhaupt und von den Hunden wird etwas verlangt, was sie gar nicht leisten können. Sie sollen beschützen, aber bitte so dass sie keinen belästigen. Sie sollen harmlos sein, aber bitte Wölfe so beeindrucken, dass diese nicht mehr wieder kommen. Sie sollen unsichtbar sein, sie sollen......... . Jo, Menschen finden immer etwas was andere sollen.

    Noch mehr verwirrt es mich, dass durch viele Themen hier im Forum klar sein müsste, dass die Ausbildung von Arbeitshunden Zeit beansprucht. Das die HH sich da sehr intensiv rein hängen müssen. Das dies nur geht, wenn dies auch mit der inneren Einstellung geschieht. Mit einem Wissen über das Verhalten von Hunden und von Arbeitshunden im speziellen. Und nun sollen Herdenschutzhundrasse plötzlich mal ganz schnell und nebenbei ihren Job machen und Menschen, welche mit Hunden eher nichts am Hut haben gleich noch mit. Und geht dann was in die Hose, weil alles nicht gut aufgebaut wurde, dann ist das Geschrei groß.

    Dann hat das arme Wolfi halt Pech.
    Sorry, aber bevor ich mich hier verbarrikadiere wie im Mittelalter und mich um meine Tiere Sorgen muss gibt´s halt ne Lektion. Die sind clever , gescheit vergrämen sollte mWn soweit helfen das sie menschliche Nähe eher meiden was wiederum mit weniger Abschüssen einher gehen dürfte.

    äh, nein. Keine Handlung ist mit einer anderen zu entschuldigen. Dann lieber Entnahme (wenn es wirklich gut durchdacht gemacht wird, was ich bezweifele) und dann ist Ruhe. Aber jedes durch Menschen absichtlich hervorgerufenes Krepieren eines jeden Tieres ist ein NoGo.

    Oh ja, in meinen Vorstellungen ist es schön und romantisch und überhaupt, was stellen die Nutztierhalter sich so an?
    Das wars denn aber auch schon, denn die Realität sieht anders aus: Einfach mal Gedankenspiele starten dass man selber Nutztierhalter ist. Als Grundlage das Thema Echte Wölfe und blöde Fragendurcharbeiten. Dann wird ganz schnell ersichtlich, dass da so viel Dinge vorhanden sind, die die meisten Nichtviehhalter (und damit natürlich auch ich) überhaupt nicht wissen und letztendlich das Gedankenspiele dann eine andere Sicht der Dinge bringt: Hier in DE müssen Wege gefunden werden, die nicht das Opfern einer Tierart birgt. Im Moment sind es Nutztiere und werden in Zukunft wohl auch vermehrt HSH werden.

    Für mich ist die ganze Situation irgendwie nicht lösbar. Egal von welcher Seite ich mich genähert habe. Eine große Rolle spielt die Politik die nicht aus dem Knick kommt und alles auf die Nutztierhalter abwälzt. Dazu kommt dann die Bevölkerung, welche aus beiden Richtungen, nach meinem Geschmack, nicht sachlich aufgeklärt werden (Wölfe sind scheu, die wollen ja auch fressen und überhaupt oder aber das Ganze Gegenteil) und somit dann natürlich immer wieder die gleichen Fragen auftauchen. Und die Bevölkerung möchte ihre Freiheit nicht aufgeben und verlangt es aber von anderen. Dann steigt, GsD der Wunsch nach artgerechter Tierhaltung inkl. Weidehaltung. Das Alles passt nicht zusammen.

    Ich würde das Wolfsthema ja irgendwo anpinnen damit ist in Verbindung mit den Begriffen Wölfen und Herdenschutz gleich ins Auge springt. Da ist schon von allen Seiten viel zu lesen. Für, Wider, warum nicht so, warum ist das besser usw. usf.

    Das würde mir ja schon reichen. Das ich ans Ziel kommt, egal wie schnell (zu Fuß mit Nia gar nicht mehr wirklich möglich). Sehe mich da aber auf halber Länge hängen, Hunde hinten drin, dann vielleicht nach hinten kippend oder rollend. Oder frustriert den Wagen stehend lassend (habe da eifriges Kopfkino).
    Ne, so schlimm wirds schon nicht werden und ich müsste mir ja nicht sie steilsten Strecken suchen. Eine Idee die eine Chance hat von mir umgesetzt zu werden, da Auto anschaffen nicht drin ist :applaus:

    Ui, so ein Leichtkfz könnte mich interessieren. Habe aber bedenken, dass ich ihn die Steigungen hier schieben müsste? Zum Einkauf, mehr Mobilität mit Nia wäre das sonst optimal. Wahrscheinlich hätten mich dann so gut wie alle Autofahrer irgendwann auf dem Kieker mit max. 45 km/h :D

    Ja natürlich ist es eine Änderung im Kleinen. Deswegen ist es auch so wichtig. dass das Bewusstsein immer mehr verändert wird. Darum mache ich es ja auch nicht anders. Aber ich finde es einfach eine Frechheit überall immer wieder zu lesen, dass das ja nur alles so ist, weil der Konsument es unbedingt so will. Und das stimmt so nicht. Ich freue mich, wenn Firmen endlich mal ein Stopp machen und z.B. Plastiktüten ganz einstellen (ein Discounter zieht das ja durch). Und in einer Diskussionsrunde wird dann von einem Hersteller (Plastik) dann eben zwar gesagt, jo ist alles nicht so dolle, aber so schlimm ist es auch nicht, und wir machen ja schon. Und in dieser Zeit werden Plastiktüten produziert und produziert und die Plastikberge wachsen an. Und wenn ich dann über Artikel stolpere, in denen andere Länder von unserem Wohlstandsmüll vielleicht noch leben müssen, unter teilweise unmöglichen Zuständen, lasse ich mir als Kunde nicht gern den schwarzen Peter zuschieben. In erster Linie mache ich es für mich, da ich daran nicht (mehr) teilhaben möchte. Hat dies einen positiven Effekt, umso besser. Aber ernsthaft etwas geändert werden muss an ganz anderer Stelle, und da hat die Lobby (egal welche) das Sagen.

    @Anju&co
    so geht es mir auch. Und es ärgert mich, dass alles den Kunden in "die Schuhe geschoben" wird, er dafür verantwortlich zu sein hat. Der Kunde soll die Arbeit machen, die an anderer Stelle geleistet werden müsste. Denn bis es durch das Verhalten von Kunden sich verändern kann, ist schon so viel vernichtet, so vielen geschadet (ob Mensch oder Tier), dass meine Veränderung des Konsumverhalten wirklich nur für mich ist. Dass ich, wenn ich das Verhalten von wemauchimmer verurteile, nicht ein Teil dessen bin bzw. so wenig wie möglich.

    Meine Regel lautet: Andere (ob Mensch oder Tier) werden nicht belästigt und die Hunde haben weder sich noch andere zu schaden.

    Wie der Weg dahin aussieht ist so unterschiedlich wie jeder Hund (Situation .....). Ashkii hat seine Grenzen genauso wie Nia, Barry usw. . Je nach Typ (z.B. Ashkii kann und will keine Entscheidungen Treffen, Nia braucht diese). Danach richtige ich mein Vorgehen. Ich weiß (jetzt), dass Ashkii, wenn er erst einmal in seine Welt eingetaucht ist, nicht mehr beeinflussbar ist. Außer durch eine Leine. Dagegen kämpfe ich nicht mehr an, indem ich versuche durch allerhand "Methoden" dies zu verändern. Nia hat wieder andere "Macken". Letztendlich bin ich derjenige, welcher in der Menschenwelt zu guter Letzt die endgültige Entscheidungsgewalt habe. In der Hundewelt vertraue ich da auf meine Hunde, wenn ich sehe, dass sie das souverän bzw. angemessen können. Ich beweisen was ich kann (gebe mir jedenfalls Mühe) und die Hunde was sie können.

    Starre Regeln führen meiner Meinung nach dazu, dass genau das passiert, was nicht gewünscht wird: Das übertreten der Regeln. Oft weil sie nicht angepasst sind, oft weil sie gar nicht verstanden werden, oft weil sie gar nicht wirklich erlernt werden konnten. Oder was meine Lieblingshundetypen so gut können: Das musst du mir jetzt mal ganz genau erklären und dann schauen wir mal.

    Aber Achtung: Dies betrifft den Alltag, also die Erziehung und im Notfall mache ich keine Gefangenen (wenn es um Leib und Leben geht). Nein, platt mache ich sie nicht, aber erst handele ich und dann überlege ich mir was ich da versaubeutelt habe. Da das Leben nicht wirklich kontrollierbar ist (oder eben sehr eingeschränkt), muss ich es manchmal einfach als "dumm gelaufen" abhaken und auf zu neuen Taten.

    In einer Ausbildung, welche ein bestimmtes Ziel enthalten, muss ein ganz anderer Aufbau erfolgen, weil von der Unterordnung sehr viel abhängen kann. Die Resultate, also das, was in der Unterordnung gelernt wird, kann dann im Alltag mit einfließen. Aber das muss dann schon so gut aufgebaut werden, dass es durch Fehler im Alltag nicht zu Rückschlägen führt und das Ganze dann eher ein Krampf als Ausbildung ist.

    Wenn ich als Regel "ich werde nicht gebissen" einführen müsste, dann würde etwas sehr schief laufen in meiner Sicht auf Hunde.