Beiträge von Terry

    Hach ja, ich wiederhole mich da doch gern mal: Die Menschheit ist merkwürdig.
    Ok, Rassehunde weil: Da auf Gesundheit und Co geachtet werden soll (wird aber nicht nicht überall, kommt nämlich drauf an welches Design man gerade züchtet --> siehe Qualzucht). Alle andere Hunde sind natürlich Überraschungseier, denn wenn Mensch sich nicht drum kümmert, geht die (Hunde)Welt zugrunde. Weiß allerdings gar nicht wie Hunde da überhaupt überleben konnte, denn: Die Rassehundezucht ist ja in dem Stil, in dem sie heute betrieben wird, noch gar nicht so alt.

    Nö, ich brauche die Rassehundezucht nicht (Verbot würde aber nichts ändern), denn wenn nur das Kleid den Hund ausmacht (und das, was Mensch sich so auf die Fahne geschrieben hat), jo, dann kann ich das nicht ganz ernst nehmen.
    Wäre ja schließlich auch ne Variante: JEDER Hund muss vor der Vermehrung gescheckt werden ob er gesund ist und für JEDEN Hund muss es dann die sog. Ahnentafel (nachvollziehbar, also keine Phantasiegebilde wie sie außerhalb der Rassehundezucht natürlich entstehen würde) geben. Ginge nicht von heute auf morgen, war aber bei allen Rassen nicht anders (aus Mischlingen wurden Rassen und sind heute halt die angeblichen "Edelhunde"). Wird natürlich nicht klappen, denn da könnte Mensch ja nicht sein ganz persönlichen Wunsch erfüllen, denn das ist ja der Zweck und Sinn der Hundehaltung. Um Hunde geht es doch schon seeeeeehr lange nicht mehr. Ok, um Hunde ging es vielleicht noch nie :???:

    Letztendlich wünsche ich mir, dass wir irgendwann mal so weit sind, dass uns gesunde Hunde wichtig sind, egal ob Rasse oder nicht.

    Die Schlaufe soll verhindern, dass Mantel hinten nicht nach links oder rechts rutscht und dann das Hinterteil frei liegt und da wird tatsächlich die Rute durchgezogen. Bei Ashkii musste ich das tatsächlich schon nutzen, sonst hätte einer der Mäntel hinten nichts gebracht. Bei seinem Regenmantel brauche ich es nicht, da rutscht (noch?) nichts und lasse es aber vorsichtshalber dran.

    mh, dann wundere ich mich wo die ganzen Hilferufe her kommen, ganz vorn weg wenn Hunde in die Pubertät kommen. Bolzen und kugeln wird in solchen Gruppen doch erst erlernt. Ich interpretiere es so: Erst Welpen beibringen dass alles andere toll ist um ihn dann zu überreden, doch bitte schön mit dem Menschen zu arbeiten.
    Sind aber nur meine Gedanken dazu.

    Ich habs ja nicht so mit der Menschheit: Sie neigt immer dazu etwas zu Verschlimmbessern. Je mehr sie versucht etwas nach ihren Maßstäben zu formen (weil angeblich besser), gibt es nur wenige die davon profitieren, aber viele die mit den oft nicht guten Konsequenzen dann leben müssen.
    Und somit kämpft jeder so vor sich hin.

    Sinnvoll eingeteilt ist es sicherlich kein Problem. Eine gute Mischung aus ruhigen Interaktionen (da wäre ein sozialer erwachsener Hund, welcher das überwacht gut) und auch kurze Tobezeiten für mich sinnvoll. Da kann auch HH etwas lernen, allein durch beobachten.
    Welpen kugeln und bolzen dann einfach mal so durch die Gegend, dann noch das Erwarten des Umswitchen für Gehorsamsübungen überfordert doch so einige Welpen.
    Nach 48 Jahren beobachten von Hunden in meiner Umgebung inkl. Anfang der HuSchule zeigt mir jedenfalls ein anderes Bild. Das auf andere Hunde zu brettern z.B. trat in meiner Umgebung (wohlgemerkt: in meiner) erst mit Beginn der Hundeschulen inkl. Welpengruppen auf. Das kannte ich vorher nicht.

    Welpenstunden, welche sich nach den jeweiligen Welpen richten mit erwachsene Hunden als Vorbild können bestimmt eine feine Sache sein. Ich habe noch keine kennen gelernt und kenne auch niemanden (würde es mir sonst gern ansehen).

    Flüchtendes Wild ohne Zaun ist aber anstrengend und auch für den Wolf nicht gewiss, dass er Erfolg hat. Ist mit Wild im Gatter anders. Da lässt sich das Wild schneller stellen. Nehme ich an. Das perfekte Buffet für Wolf, "all you can eat" sozusagen. Das "bäbä" wird Wolf ja nicht beigebracht.

    Dein Hund wird doch aber vom Züchter kommen, oder? Da sollte schon ein wenig Vorarbeit geleistet sein (vielleicht kannst du, wenn du dir einen Züchter ausgesucht hast, dass auch mit ihm besprechen).
    Meinen Jimmy (BeardedCollie vom Züchter) habe ich 1977 abgeholt. Ich wohnte da noch mitten im Wald (ja, das gibt es in Berlin) und Jimmy hatte einen erwachsenen Boxer als "Onkel" und sonst noch andere erwachsene Gassihunde, alles ab DSH-Größe. Im Hundeauslauf trafen wir ab und mal andere Hunde, immer erwachsene. Mit anderen Welpen hatte er keinen Kontakt.

    Er hat mit mir Bus, U-, und S-Bahnfahren als Alltag gelernt, auch fremde Menschen in Massen eben auf diesen Touren (er war,, wenn möglich, immer mein Begleiter) und ansonsten haben wir die Einsamkeit genossen. Er hatte vom 8-9 Monat eine Phase, da ist er jedem Fremden ausgewichen. Da ich keine Erfahrung in Hundeaufzucht hatte (es gab, bis auf den Boxer, nur erwachsene große Hunde zum Gassi), habe ich ihn einfach gelassen, es nur beobachtet und ab dem 9ten Monat war er erwachsen. Souverän, autark aber eine sehr gute Bindung (und sehr gute Beziehung) zu mir. Keine Probleme mit anderen Hunden. Da konnte ich mich auf "die machen das unter sich aus" noch verlassen. Es kam in 14 Jahren nur zu einem Überfall auf Jimmy von einem angeleinten Hund, der sich los riss, und ansonsten wurde schon von Weitem ausgemacht, wer wer ist und wie sich angemessen Verhalten wird.

    Meine Gedanken sind: Ausflüge sind eh schon aufregend und Anfangs Reiz überflutend. Und da finde ich den HH als wichtigstes Element. Keine zusätzliche Ablenkung durch andere Welpen/Junghunde. Zumindest habe ich bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass in noch den Alltag erkundenden Momenten, schon mit 2 Hunden der Einzelne sich nicht auf HH und Moment konzentrieren konnte (ausgenommen erfahrene, souveräne erwachsene Hunde). Einzeln unterwegs und erkunden war ergiebiger.

    Jetzt muss ich mal dumm fragen:
    Bin ich da auch gemeint bei den ZWEI Leuten "die da so austicken"?

    Ich habe lediglich etwas richtig gestellt und zwar, dass ich meine Hunde nacheinander hatte und ich schrieb auch, dass es bei mir Grenzen gibt und ich nicht so viel Geld "nur" für einen Hund ausgeben würde, auch wenn ich es zur Verfügung habe. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit aussagen.
    Ich war m.E. nicht unfreundlich sondern bin sachlich geblieben, mir ist auch nicht bewusst, dass ich in irgendeiner Form die TE "angegangen" oder beleidigt habe.

    Also von meiner Seite aus nicht. Gerade Erfahrungsberichte aus verschiedenen Perspektiven sind meist/oft sehr hilfreich, da der Betroffene sich in Ruhe damit auseinander setzen kann.

    Juchu, es wurde mal wieder geschafft. Immer druf, denn die eigene Meinung muss von manchen mit dem Holzhammer unbedingt verteilt werden, denn es wird natürlich alles besser gewusst. Manche stehen wirklich mit beiden Beinen im Leben ..... anderer. Anders kann ich mir nicht erklären, wie anmaßen immer drauf gekloppt wird als wäre diese Meinung das Maß aller Dinge (GsD sind wenige so anmaßend). Es ist wirklich ein starkes Stück, dass User genötigt werden sich ständig rechtfertigen zu müssen.

    *Marmelade-on-Toast" euch wünsche ich ganz dolle, dass ihr es für euch und für den Hund irgendwie gebacken bekommt und Entscheidungen, egal welche, für alle Beteiligten zu einem guten Ergebnis führen.