Ich habe gut, mh, 8 Jahre gebraucht um zu verstehen, dass Ashkiis Freude keine ist, sein Rennen oft genug auch nicht, sondern Stress. Ohne ihn habe ich es zwar im ganz kleinen Rahmen auch schon früher gesehen, wenn andere Hunde etwas aus Stress gemacht haben, aber erst durch Stresskeks Ashkii habe ich es auch verstehen gelernt, auf solche Zeichen zu achten. Macht eben auch keinen Sinn alles als Freude zu beschreiben, nur weil es besser gefällt. Und zwischen Schilderungen lesen und Hunde erleben liegen oft genug Welten.
Ich kann nur aus meinen Erfahrungen schreiben, dass durch das Überangebot für Hunde (fast schon vom ersten Tage an) es leider umgeschlagen ist und Hunde oft genug tatsächlich mit ihrem Verhalten etwas anderes "sagen" als Mensch es versteht. Die Umwelt verstehen lernen hat genug Momente in denen "sinnvoller" Stress vorhanden ist und somit auch lernen können nicht ausflippen zu müssen. Das reicht für Welpen oder Hunden, die das nicht gewohnt sind und müssen nicht noch extra gepuscht werden, weil Mensch sie in ihrer vermeintlichen Freude noch unterstützen.
Hauptproblem ist natürlich: Mensch muss es erkennen können.
Beiträge von Terry
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Ne *BINGWU*, da machst du es dir zu einfach. Glaube dass die Erfahrungsberichte da eher ernst zu nehmen sind als Vermutungen, welche einfach so am PC getroffen werden.
Berlin ist Ausnahmezustand lange vor und nach Sylvester. Hier in der Kleinstadt fängt es auch immer früher an. Und wenn behauptet wird, dass das alles Übertrieben ist, warum sich darüber überhaupt ein Kopf gemacht wird, lässt dies leider vermuten, dass da die Erfahrung fehlt, wie es in Städten (Kleinstädten) zu Sylvester zugeht und wie es ist, wenn man Hunde hat, welche kurz vor einem Herzkasper sind. Nicht alles lässt sich damit erklären, dass es an den jeweiligen HH liegt.
Eins ist Ashkii mit Sicherheit nicht: Verweichlicht. Dazu hat er gar nicht das passende Frauchen
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Ashkiis "Hilfe es knallt"-Karriere fing 2009 nach unserem Umzug an. Bei einer hier stattfindenden Tradition gabs mehrere Kanonenschläge über unseren Köpfen und hat sich seit dem immer mehr ausgedehnt. War schon froh, dass er irgendwann mal die Blasmusik ausklammerte. Es kamen Gewitter und jeglicher Knall dazu, der in irgend einer Form entstehen kann (z.B. Fehlzündungen). Und Nia, welche 2012 hier eingezogen ist und keine Angst vor jeglichem Knallgeräuschen hatte, macht nun fleißig mit (Zittern, Speicheln, hektisch sein). Ich muss Situationsbedingt entscheiden wie ich das händle.
Dieses Jahr versuche ich es mit Tryptophan und dem Relaxoped (Eierlikör letztes Jahr hat nicht geholfen) Ob es etwas hilft, weiß ich spätestens, wenn es bei uns mit dem Geböller los geht.
Zusatz: Ich hatte vorher 2 Hunde, welche auf Knallgeräusche und Geböller gar nicht reagierten bzw. Balu wollte die Raketen immer fangen. Bleibe aus Prinzip also erst einmal ruhig und lasse mich jedes mal überraschen wie ich agieren muss.
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Selektion heißt Auswahl/Auslese und nichts anderes macht die Rassenhundezucht (sonst bräuchte es sie doch gar nicht). Der Mensch entscheidet welche Rüde mit welcher Hündin und richtet sich nach dem Ergebnis, was weiter fortgeführt wird und was nicht. Selektion heißt nicht die Welpen meucheln (auch wenn das in anderen Ländern noch so gemacht wird). Diese finden auch ihre Menschen. Das oberste Ziel in der Rassenhundezucht ist eigentlich Gesundheit. Das hat sich gewandelt (siehe Qualzucht).
Natürlich ist das alles Hypothetisch und wird auch so bleiben (der Politik würde ich mit Sicherheit keine Entscheidungen für Leben anvertrauen, das geht doch regelmässig in die Hose). Es sind Gedankenmodelle. Wie man allerdings auf die Idee kommt, dass alles zu meucheln ist, was nicht in die Vorstellungen der Menschen passt (mein von mir angesprochenes Grundgerüst soll nur dazu dienen, dass Qualzucht/Vermehren auf Teufel komm raus irgendwann mal Geschichte ist) ist mir schleierhaft. Meine Idee ist es sicherlich nicht.
Zucht dauert über Jahre bis es irgendwann mal so weit ist, dass wenigstens das Grundgerüst steht. Warum sich mit Händen und Füßen gewehrt wird, dass es irgendwann mal allen Hunden besser geht, da Mensch nicht einfach mehr so schalten und walten darf wie er will, ist mir ein Rätsel.
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Also müssen muss ich erst einmal gar nichts. Außerdem wäre es fatal, wenn das nur wenige Menschen sich damit befassen und entscheiden würden und dann noch einfach mal so aus dem Ärmel schüttelnd. Da braucht es schon ein wenig mehr, vor allen Dingen wirkliche Fachleuchte.
Und wo schreibe ich was von vermischen? -
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Und wer legt fest, welche Groesse ok ist? Was ist mit Hunden die drunter/drueber sind? Alle 'entfernen'? Was ist wenn die Groessenbegrenzung fuer Einsatz A oder C nicht passt?
Langsam wird es albern. Bin ich aber von Menschen, welche unbedingt ihre Wunschvorstellung verteidigen wollen, gewohnt. Ich glaube es will gar nicht verstanden werden. Das muss eine Entscheidung von Menschen sein welche sachlich das Ganze sehen und nicht nur ihren Vorteil (z.B. Zusammenarbeit von TÄten, Menschen, welche auf Arbeitshunde angewiesen sind usw., usf.). Hunde welche diese Anforderungen nicht entsprechen dürfen nicht zur Zucht zugelassen werden. Ganz einfach. Eigentlich.
Was bedeutet Gesundheit? Reicht HD/ED oder darf man jeden Hund auf jede bekannte (und testbare) Erkrankung testen? Was wird an Verpaarungen erlaubt? Nur freie Hunde oder auch Traeger? Oder macht man es wie frueher? Wer wirklich arbeiten/Leistung erbringen kann, der kann nicht krank sein (es gab ganz lange die Meinung dass ein Hund der die Palisade z.B. im franz. Ring schafft, keine HD haben kann).
So wie in der Rassehundezucht jetzt schon. Gilt aber eben für alle Hunde.
Und was ist mit Hunden die gesund sind und toll arbeiten und ein super Wesen haben aber 0,5 cm unter/ueber der Groessengrenze liegen? Die duerfen dann nicht in die Zucht? Egal wie gesund sie sind? Egal wie gut sie arbeiten? Egal wir wertvoll sie waeren um ggf. neues Blut zu bringen? Und dann schimpft man ueber die aktuelle Zucht? Ernsthaft? Joa...passt
Kannst du eigentlich auch mal sachlich bleiben? Habe ich irgend eine Größe geschrieben? Das entscheiden Fachleute, immer die Gesundheit eines Hundes im Blick. Da könnte dann die Größe unter, k.A., 30 cm eben nicht mehr zur Zucht zugelassen sein oder über 85 cm.Und natuerlich! Zucht kostet niemalsnienicht Geld und ausnahmslos jeder Zuechter verdient sich eine goldene Nase

Leider hast du nicht verstanden, was ich mit Zucht meine. Für ALLE Hunde (also ALLE, ob sich das RASSE schimpft oder nicht) hat es erst einmal Geld zu kosten. Jeder der Hunde züchtet (also nochmal: Ob es sich nun Rasse schimpft oder Mischling) hat Nachweise über die Gesundheit zu erbringen bevor er züchten darf. Welche, das müssen Menschen entscheiden, die wirklich Ahnung von der Materie haben (Genetik usw.). Nix mehr mit Vermehrung auf Teufel komm raus, nichts mehr mit einen Hund für ein Appel und Ei zu verkaufen. weil: Er ist ja nur ein Mischling.Ich finds ja ganz interessant, dass man gerne wieder ne Selektion auf z.B. Arbeitseigenschaften will. Diese Selektion ist zum Teil knallhart und wird in einigen Laendern auch noch so gemacht! Die Schattenseite ist: Alles was nicht taugt, wird getoetet. Ausser es findet sich ein Dummer, der dafuer Geld zahlt (und man kann es verantworten). Hurra, hurra! Was nicht taugt, bedeutet uebrigens auch 'was nicht von alleine lebensfaehig ist'. Da wird nix gepaeppelt! Friss oder stirb!
Boh, langsam wirst du theatralisch. Muss dir ja sehr am Herzen liegen zwischen Rassen und Mischlingen zu unterscheiden. Der eine ist mehr Wert als der andere. Was willst du denn eigentlich. Natürlich wird auch in der Rassezucht (bei Arbeitshunden) nach Arbeitseigenschaften selektiert. Oder willst du mir erzählen dass zu 100% jeder Hund in der Zucht bei Arbeitshunden vorhersehbar ist und es keine Hunde gibt, die dem gewünschten Ideal nicht entsprechen? Und das ein Mali (oder DSH oder....) eben immer sich verhält wie Mensch das festgeschrieben hat ?J
Und schön, dass hier auch kräftig nach TS Hunden getreten wurde, obwohl es nicht Thema war.
Das passiert immer, wenn die eigenen Interessen bis auf die Zähne verteidigt werden müssen.
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Genau, der Schuldige ist wieder gefunden: Der Endkunde. Den kann man nicht kontrollieren, also sind alle fein raus und es darf weiter produziert werden. Die Dummen sind die Hunde, die müssen damit leben was Mensch sich einfallen lässt. An das Lebewesen Hund (nicht Rasse, nicht Mischling, sondern einfach nur Hund), und zwar nicht nur an den eigenen (die einzige Kontrolle die man hat), wird nicht gedacht. Ist das wirklich so egal?
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Es braucht erst einmal ein sehr gutes Grundgerüst, das für alle Hunde gilt.
Eine Limit in der Größe nach oben oder unten ---> was für den Hund gesund ist. Limit bei der Schnauzenlänge (weder zu kurz, noch zu lang) ---> was für den Hund gesund ist. Und so weiter und so fort. Da gibt es einiges, was einfach weder unter noch überschritten werden darf.
Gesundheitliche Untersuchungen und Nachweise müssen Pflicht werden.Dazwischen darf sich dann "ausgetobt" werden, solange die Gesundheit im Vordergrund steht. Jeder Züchter muss bestimmten Vorgaben folgen, ob sich das dann Rasse schimpft oder nicht. Es muss für jeden erst einmal Geld kosten. Mit Zucht darf es nicht möglich sein eine goldene Nase zu verdienen. Damit wäre dann die Vermehrung von kranken Hunden Geschichte. Qualzucht wäre dann Geschichte.
Ich würde mal sagen: Wenn Mensch will, dann ist alles möglich.
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Ich bin gegen Rassehundezucht. Die kann meinethalben gern verboten werden. Hätte aber nichts gegen Hundezucht, wo der Hund (und seine Unversehrtheit) im Vordergrund steht und professionelle Vermehrung ohne Sinn und Verstand vielleicht ausgemerzt werden kann.
Meine Hunde sind mir mehr oder weniger durch Zufall über den Weg gelaufen.
Keiner der Hunde hat meinen Wunschvorstellungen entsprochen.Jimmy war mein erster eigener Hund und obwohl ich da schon 6 Jahre mit verschiedenen erwachsenen Gassihunden unterwegs war, habe ich als Anfänger nach einer geeigneten Rasse gesucht. In Büchern nichts gefunden. Also bei einer CACIB-Ausstellung geschaut und da sind mir die Hunde einer Bearded Züchterin angenehm ins Auge gestochen. Also eher Zufall. Die Beardies der Züchterin hatten mir vom Wesen gefallen, die Züchterin hatte beim nächsten Wurf einen Rüden (schwarz geboren) und das wurde meiner. Und mein Herzenshund.
Barry war von der Optik überhaupt nicht mein "Beuteschema" und ist mein Seelenhund geworden. Balu, Ashkii und Nia sind nun bei mir gelandet und wir passten/ passen nicht wirklich zueinander. Machten/machen aber das Beste draus.
Es wird ja nun hoffentlich nicht behauptet, dass das mit einem Rassehund nicht passiert wäre, also das nicht passen und damit teilweise nicht harmonisch miteinander Leben.
Genauer hinzuschauen, das habe ich über die Jahre gelernt. Rasse spielt da überhaupt keine Rolle. Typ, Charakter, das Wesen ist das, was einen Hund ausmacht.
Ach ja und meine Wunschkreation wäre: Groß (ab 70 cm aufwärts), Bärenhaft, Dreifarbig, ruhig, ausgeglichen, eine gute Portion Eigensinn, kooperativ, souverän, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Fell (also Pflegeleicht), wachsam aber nicht übergriffig

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Klar ist die Hundehaltung ein persönlicher Wunsch, aber es muss das Design sein, dann muss Hund natürlich so und so sein und überhaupt, erinnert mich alles immer an Autokauf (oder Fernseher oder was auch immer). Also nicht die Haltung sondern der Hund als Produkt (was anderes ist er einfach nicht).
Die Zucht hat doch angefangen damit, dass sie für bestimmte Arbeiten gezüchtet wurden. Da war das Aussehen nicht im Vordergrund.Aber nö: Er soll sein: Groß, Klein, Einfarbig, Mehrfarbig, Kurzhaarig, gar kein Fell, muss leicht zu händeln sein, muss griffig sein, soll gar nicht griffig sein, soll aktiv sein, soll nicht aktiv sein, soll freundlich sein, soll nicht zu freundlich sein ........... jesses, was Mensch so alles will. Lebewesen werden zurecht gestutzt, sozusagen geknetet bis man seine Vorstellung so hat. Klappt natürlich nicht so ganz, denn innerhalb der Rassen hat Mensch natürlich auch so seine Vorstellung also wird dann da noch ein wenig "geknetet" und hier passt es nicht so ganz und da........ .
Und ich wiederhole mich: Ziel sollten gesunde Hundesein sein, egal ob Rasse oder nicht.