Beiträge von Terry

    Das meiste Fleisch stammt aus der Massentierhaltung. Weiß gar nicht warum dies bestritten wird *SunkaSapa*. Ich beziehe mich darauf, dass Menschen, welche sich dafür entscheiden keine tierischen Erzeugungen mehr konsumieren wollen, dann vorgehalten wird "Tiere nicht essen, aber dafür Pflanzen, welche auch Leiden können/könnten". Das Einzelne Quellen haben, bei denen sie mit guten Gewissen Fleisch essen können ist doch eigentlich unbestritten. Nützt aber nicht den vielen Millionen Tieren, welche tagtäglich vor sich dahinvegetieren (und keine Ende in Sicht), weil Geld immer noch wichtiger ist als Leben.

    Ich habe nicht die Möglichkeit Fleisch von Tieren zu bekommen die a) vernünftig und so Artgerecht wie möglich leben können und b) gleichzeitig auch sicher sein kann, dass die Schlachtung "ordentlich" abgelaufen ist. Es gibt hier keine Freilandhaltung in näherer Umgebung, ich kann mich betr. der Schlachtungen nicht vergewissern, muss mich also darauf verlassen, dass alles ok ist. Und das ist mir zu wenig (bin nicht mobil um mir da etwas suchen zu können), denn hübsche bunte WebSeiten können mir ja alles erzählen. Also gibt es bei mir kein Fleisch/Wurst mehr.

    Milchprodukte und Eier bin ich am "abbauen/entwöhnen" und somit gibt es hier vor Ort nicht mehr arg viel, was ich für mich mit gutem Gewissen kaufen kann. Muss also viel über Onlinekäufe gehen. Damit geht dann der "andere Zirkus" los. "alles-vegetarisch.de" z.B. ist hier um die Ecke, kann da aber nur online bestellen, wird also per Post geschickt. Irgendwie, na ja.

    @CH-Troete: ich meinte natürlich vierstelligen Bereich. Es muss schon weh tun (sollte es dann vielleicht auch richtig schreiben :pfeif: ) .

    Nun ja, eine "Massenvernichtung", nur um Käufer abzuschrecken, ist GsD aus tierschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Da muss schon im Einzelfall entschieden werden. Das Wohl des einzelnen Hundes steht für mich im Mittelpunkt und nicht Umsetzungen ohne Rücksicht auf Verluste.

    Nun ja, wenn die Buße aus der Portokasse bezahlt werden kann, vielleicht. Aber ich bin da schon im dreistelligen Bereich. Das muss so richtig weh tun.
    Wenn ich mir so ins Gedächtnis rufe was es schon für Aufschreie gab/gibt weil ein Hund aus guten Gründen aus einer Familie muss und nun sollen Hunde einfach so raus gerissen werden? Außer es wird von dem Gedanken ausgegangen, dass z.B. der Hund gerade erst in die Familie gezogen ist. Dann wäre es nicht wirklich so dramatisch. Aber wenn es erst auffällt, wenn Hund schon längere Zeit vorhanden ist? Es soll doch um das Wohl der Hunde gehe, denke ich mir so. Das wäre dann vielleicht eher immer auch eine Einzelentscheidung.
    Außerdem traue ich Menschen nicht so über den Weg, das es nicht ganz Findigen gelingen könnte, sogar da noch ein "Geschäftsmodell" zu entwickeln. Keine Ahnung wie, aber wenn es ums Geld geht, traue ich Menschen so einiges zu.

    Seit 100Millionen Jahren und nochmehr frisst das Raubtier eher ein krankes und leidendes Tier als ein Gesundes. Man mag darüber streiten ob die Raubtiere darüber philosophiert haben oder nicht und sich dann dafür entschieden haben eher die Kranken, schwachen, und leidenden zu fressen. Aber ich kann darüber nachdenken. Und lieber beende ich das Leben eines Tieres das leidet, zum Beispiel eines gestürtzten Schafs mit Querschnittslähmung, als achtlos drann vorbeizugehen und den jungen kräftigen Bock daneben zu töten. Es würde gegen alles gehen an das ich Glaube. Wenn das für dich nicht ok ist, gut dann ist das für dich nicht ok. Für mich ist es das. Irgendwie scheint da deine Meinung für mich nicht nachvollziehbar. Einerseits willst du nicht das ein Tier leidet, andererseits kannst du es nicht verstehen, wenn ich das Leid beende. Ich finde das...nett ausgedrückt... verwirrend. Aber ich denke eher das du das Leid in der Massentierhaltung auf meine Aussage projezierst, obwohl ich sogar geschrieben haben das "Massentierhaltung nicht ok" ist. Anders kann ich mir diesen Wiederspruch nicht erklären.

    Das ist doch aber nicht der Alltag. Beziehungsweise meine ich gelesen zu haben, dass nur gesunde Tiere geschlachtet werden dürfen. Wo bitte wird denn genau so gehandelt, dass es überwiegend Fleisch von verunfallten Tieren zu kaufen gibt. Natürlich geht es in erster Linie um Massentierhaltung, denn da kommt doch das meiste Fleisch her, was verzehrt wird bzw. in vieln anderen Lebensmitteln zu finden ist. Es ist sehr schwer Fleisch zu finden, wo Tiere 1. ein artgerechtes Leben (soweit wie möglich) führen konnten und 2. wo der Käufer genau weiß, wie es bei der Schlachtung zugegangen ist.

    Ich finde, es ist einfacher als Carnivor oder Omnivor zu leben als darauf zu achten wo überall Tiere verarbeitet wurden. Weil mir der Umgang mit Tieren "auf den Senkel geht" und ich da keinen Anteil mehr haben will, fällt mir das extrem auf. Bin ich früher einkaufen gegangen und habe einfach das gekauft was mir schmeckt, könnte heute meinethalben dreiviertel des Angebotes vom Discounter gestrichen werden (eher mehr), weil ich das nicht mehr kaufen will (Produkte in denen Tiere verarbeitet werden deren Herkunft nicht bekannt ist oder aber weil Fair Traid eher Wunsch als Wirklichkeit ist).

    Solange Leid (egal ob von Tieren oder Menschen) billig ist und dazu noch gesetzlich erlaubt ist, wird sich nichts wirklich ändern. Es werden aus wirtschaftlichen Gründen immer Hintertürchen gesucht und gefunden. Nur bekommen wir Kunden vieles eher nicht mit.

    Das müssten dann Einzelfallentscheidungen werden. Vor allen Dingen braucht es dann eine allgemein anerkannte Definition, ab welchem Grad der Beeinträchtigung es für den Hund besser ist nicht mehr zu leben. Ist für mich der schwierigste Punkt.

    Aus tierärztlicher Sicht (Fachwissen) gibt es doch Anhaltspunkte, ab wann es für Hunde (Katzen usw.) nicht mehr möglich ist, ohne gesundheitliche Einschränkung leben zu können.

    Dort ist dann der Ansatz, egal welche Rasse/Mischling . Dies wird dann als Maßstab genommen und die Zucht (ob VDH, Vermehrer oder wasauchimmer) und/oder Einfuhr wird verboten.

    Angeschaffte Tiere nach dem Verbot ziehen eine hohe Geldbuße nach sich. Aber warum sollten die Hunde eingezogen werden (bekämen ja auch im neuen Zuhause z.B. nicht wirklich besser Luft)? Nur verkauft werden dürfen sie nicht (um z.B. die Geldbuße wieder hereinzuholen).

    Ashkii ist auch ein Schreihals. Der käme nie auf die Idee zu Knurren oder zu beißen . Er schreit so vor sich hin. Ist schon besser geworden. Heute nur noch bei wirklicher Aktion vom TA und wenn es wohl tatsächlich weh tut, ganz sicher bin ich mir allerdings nicht. Vor ca. 2 Jahren brauchte die Krallenschere nur die Kralle berühren, dann schrie er schon los. Ob ihm das Krallen schneiden wirklich irgendwann schon ein mal weh getan tat, weiß ich gar nicht, da er ja immer Alarm macht.

    @CH-Troete

    Wenn es ironisch gemeint war, ist es wirklich kaum zu erkennen.

    Ich war gestern zu einer Fortbildung für Hundeleute und Trainer. Da begannen sich in der Pause welche über das Thema Wolf zu unterhalten. Krass wie wenig die Realität selbst bei Hundetrainern - zumindest bei diesen - bekannt ist! Die hatten überhaupt keine Ahnung zu wie vielen Rissen es bei Nutzvieh in den letzten Wochen gekommen ist, sind der Meinung es wurde noch nie ein Hund in Deutschland angegriffen und überhaupt sei alles ganz easy. Ich habe zuerst überlegt was zu sagen, aber die waren sich so einig, ich habe einfach die Schnauze gehalten ... Ich wäre sonst eh als Wolfshasser abgestempelt worden.

    Eigentlich doch nachvollziehbar. Sehr viele Berichte sind doch seltener in großen, überregionalen Zeitungen, zu lesen. Da muss es schon sehr extrem sein, das da mal was zu lesen ist. Oder? Ich jedenfalls bekomme das Ausmaß nur hier mit, wo viele gesammelten "Werke" an Berichten zusammen kommen. Würde ich dieses Thema nicht verfolgen, würde ich mich auch wundern und meinen "stellt euch nicht so an". Erst das "hinter die Kulissen schauen können", zeigt mir ein ganz anderes Bild.
    Zusammenarbeit im großen Stil beider Parteien (für und gegen den Wolf) wären für alle von Vorteil. Im kleinen Rahmen wird dies gemacht. Aber ersichtlich nur für die Betroffenen und das mehr oder weniger direkte Umfeld. Informationen, welche allen Bürger in ganz Deutschland einen sachlichen, realen Einblick gewähren, fällt mir nicht wirklich ein. Ich stolpere eher über "Böser Wolf" oder "Guter, scheuer Wolf".

    Reichts jetzt langsam mal?

    Einerseits "keiner muss sich Rechtfertigen" aber andererseits von allen Seiten einkloppen. Geht doch gar nicht mehr um Veg...., sondern nur noch "wie kann man gemeinsam einen fertig machen". Auch wenn ich nicht der Meinung von BINGWU insgesamt zustimme, habe ich langsam das Gefühl, dass es nur noch um die Person an und für sich geht und nicht mehr um den Inhalt. Einer "kräht" los "du darfst das und das nicht äußern" und schon gehts los. Jeder weiß, dass etwas im Sande verläuft, wenn nicht darauf reagiert wird, nur will das wohl keiner wirklich. Es wird irgendwie schon darauf gewartet und da dann auch genau geschaut, was BINGWU schreibt, damit dann gemeinschaftlich drauf gehauen werden kann. Egal in welchem Thema.

    Boh, wird nicht mehr angezeigt, wenn neue Beiträge geschrieben werden, während man schreibt? Passt jetzt natürlich nicht zu den letzten Post, die ich nicht sehen konnte während des Schreibens.