Beiträge von Terry

    Du meinst, wenn er mit der Nase direkt auf das Laminat kommt? Bei meinem Jimmy hatten wir noch Teppich, kann mich gar nicht daran erinnern, dass er sich so intensiv, genüsslich gerollt hat:???:

    Bert(?) sieht so gemütlich dabei aus. Ashkii ist wild, da kommt die Nase gar nicht so weit runter. Er rollt, schlängelt sich und strampelt dabei:D

    Nun ja, ob nun Nacken packen oder nicht: Wer mit seinem Hund irgend etwas erkämpfen muss, sollte sich wirklich mal Gedanken machen, ob da nicht insgesamt in der Kommunikation was im Argen liegt. Es geht nicht darum sich nicht durchsetzen, oder keine Grenzen zu ziehen, sondern nur um das wie. Und mit solchen Handlungen ist das nur ein in die Tasche lügen, denn der Hund bestimmt was er verstanden hat. Und das würde sich darin zeigen dass er in Zukunft nichts mehr aufnimmt. Die Handgreiflichkeit hat zwar dazu geführt, das Hund in dem Moment irgendwie reagiert, aber nicht das er verstanden hat. Und wenn ein Trainer das nicht anders auf die Kette bekommt seinen Kunden zu vermitteln, ist Trainer in dem Fall nur ein Wort, hat aber nichts mit Vermittlung zwischen Mensch und Hund zu tun.

    Ashkii hat von klein auf gelernt, dass er mir alles bringen soll, ich schaue es mir an und entscheide ob er es haben kann oder nicht. Anfangs mit seinem Spielzeug, mit Dingen die mir gehörten und es dauerte nicht lange, dass er draußen die Dinge anzeigte ("darf ich das") aber nicht aufnahm oder, wenn es doch mal der Fall war, er mir wieder gab bzw. ausspuckte auf mein Verlangen.

    Ich hatte bei zu vielen HH sehen müssen, wie aus einer einfachen Sache ein Wettkampf zwischen Hund und Besitzer entstand. Wer ist schneller, Hund oder Mensch. Und wer ist "gewalttätiger", Hund oder Mensch. Wenn Hund dann zuhackt, hats der Besitzer nicht besser verdient. Wer nicht vernünftig Kommunizieren mag, muss mit den Konsequenzen leben.

    mh, also, Arbeitshunde wurden und werden für Eigenschaften gezüchtet, die die Arbeit des Menschen erleichtern. Dazu wurden verschiedene Hunde, die diese Fähigkeiten für den Menschen zur Zufriedenheit zeigten, zusammengemischt und eine Rasse daraus gemacht. Ohne jegliche Fixierung auf irgendeine Optik. Gesund und gut händelbar mussten sie sein (gemessen an der Arbeit die sie ausführen sollen).

    Gesellschaftshunde (Begleithunde) wurden auch aus verschiedenen Hunden zusammen gemixt, bis sie, fixiert auf das Aussehen, dem entsprachen, was Mensch so vorschwebt.

    Heute werden aus Arbeitsrassen Showlinien gezüchtet (weder Fisch noch Fleisch), denn der Mensch fühlt sich berufen, den Markt befriedigen zu wollen. Die vorhandenen Begleithunderassen werden immer wieder angepasst, wie der züchtende Mensch es schön findet und dabei werden Übertypisierungen in Kauf genommen. Sie werden kleiner oder aber andere Rassen (wie z.B. Deutsche Doggen, welche ja angeblich auch eine Begleithunderasse ist) immer größer.

    Also letztendlich macht der Mensch genau das, was jetzt hier als so schlimm dargestellt wird, wenn danach gefragt wird, warum es für den Menschen nicht auch große Hunde geben könnte, die den heutigen/zukünftigen Alltag (nicht gestern, nicht damals) eher angepasst sind. Keine umgemodelten Jagdhunde, keine umgemodelten Herdengebrauchshunde, keine umgemodelten Schutz- und Wachhunde. Sondern Hunde die eine mittlere Größe haben und für die es möglich ist, ohne Anforderungen nach Auslastung (Sport, Tricksen, UO usw. usw aber dies natürlich könnten, wenn sie denn wollten, als Hund und Mensch) zufrieden mit dem Menschen leben können.

    Es gibt für mich gerade zwei Rassen, welche mich (immer noch) ansprechen: Der Bearded Collie und der Tibet Terrier. Beide Rassen wurden im Laufe der Zeit aber so zurecht gebogen, wie die züchtenden Menschen es für richtig erachteten. Bearded Collie mit sehr viel Fell, Tibi ebenso (zumindest die, die ich über die Jahrzehnte kennen gelernt habe). Der Bearded ist nicht mehr so, wie ich ihn 1977 kennen gelernt habe (gar nicht so lange nach der "Neuzucht" dieser Rasse, die durch die Welt-Kriege fast Geschichte war).

    Warum könnten Begleithunde nicht einfach größer gezüchtet werden? Genau das wird doch bei verschiedenen Rassen gemacht (Riesenrassen) oder aber kleiner, wenn es Mensch gerade mal so einfällt (TeaCup). Es gibt den Pudel in drei Größen, warum z.B. nicht der Papillon (der könnte mir auch gefallen, aber nicht in der Größe)? Und warum gibt es für Begleithunde keine angepassten Prüfungen für die Zuchtzulassung (zumindest ist mir da nichts bekannt), die bei Arbeitshunden verpflichtend ist um Wesen und Gesundheit so nahe wie möglich zu kommen?

    Für mich müsste es einen Stopp in der ganzen Rassenhundezucht geben. Also nicht, von heute auf morgen wird nicht mehr gezüchtet, sondern als erstes müsste die ganze Zucht von Showlinien eingestellt werden. Arbeitshunde sollten Arbeitshunde bleiben mit den Anlagen auf die sie selektiert wurden. Übertypisierungen sind strikt abzulehnen. Sei es das Haarkleid, die Größe oder aber Körperformen. Fitness muss im Vordergrund stehen. Eine Überarbeitung des Ausstellungswesens müsste her und es muss sich penibel an die vorhandenen Standards gehalten werden.

    Ich selbst richte mich nicht nach Rassen, sondern nach den jeweiligen Hundetyp der zu mir passt. Die Rasse (ob nun Rassehund oder Mischling) sind für mich zweitrangig. Nur notwendig um zu wissen auf was ich im Alltag achten muss.

    Das Bernhardiner und Deutsche Dogge (und noch andere vorgeschlagene Rassen) zu den Riesenrassen gehören, ist schon klar, oder? Also nichts mit großer Begleithund. Witzig dass diese Rassen, die gesundheitlich sehr angeschlagen sind (durch ihre "Übergröße") doch tatsächlich so ganz locker flockig als ideale Begleithunde vorgeschlagen werden. Was nützt das Wesen, wenn ich aufgrund einer Übertypisierung den Hund nicht lange um mich habe und mit Pech auch noch einen kranken.

    Gerade was die Deutsche Dogge betrifft: Angepriesen als Begleithund (obwohl keine Anfängerhunde, was sich für mich mit der Bezeichnung "geeignet als Begleithund" beißt) kann meine Deutsche Dogge haltende Freundin (auch viel mit Doggenzüchtern in direkten Kontakt) sich nur amüsieren. Ein großer Teil der Doggenrüden ist schwer händelbar. Doggen werden spät erwachsen. Was in der Welpenzeit verpasst wird, ist in der Junghundezeit, wenn es dann richtig interessant wird aufgrund der Größe, sehr schwer auszubügeln (Doggen verzeihen keine Fehler). Manche sind extrem triebig. Ihre vorhergehende Dogge war eine begeisterte Jägerin. Meine Freundin ist mit ihren Hunden zwar viel unterwegs, aber nicht so wie ich z.B. Begleithund definiere, dass ich sie überall mit hinnehmen kann.

    Ich hatte 3 ideale Begleithunde: Meinen Bearded Collie Jimmy. Nach 14 Jahren hatte sich der Bearded Collie aber so sehr verändert, dass ich diese Rasse nicht mehr ausgewählt habe. Der 2. war ein Bearded Collie-Mix. Und der 3. mein Kangal-/DSH-Mix Barry.

    Für mich gibt es keine Rasse, die ich als Begleithund für mich aussuchen würde. Für mich ist ein Begleithund ein Hund mit dem ich weder Hundesport machen muss oder zwingend irgend welche Tricks einüben muss, damit Hund ausgelastet ist, aber dies jederzeit angepasst an den Hundetyp machen kann. Ich muss die Möglichkeit haben ihn überall mit hinnehmen zu können. Ich brauche eigenständige, mitdenkende Hunde (wie meinen Jimmy, Balu oder Barry).

    Ashkii (Bearded-Collie-/TibetTerrier Mix) entwickelt sich jetzt als Einzelhund immer mehr zu einem Begleithund. Ihm fehlt zwar die Eigenständigkeit, aber wenn ich ihm das Meiste vorgebe, bleibt er (jetzt)trotzdem ausgeglichen. Dieser Hundetyp kommt in Zukunft nicht mehr für mich in Frage.

    Ach ja: Beim Bearded Collie ging es relativ fix um aus diesen Herdengebrauchshund einen heute (nur?) noch Begleithund zu machen. Obwohl echte, standardmäßige Beardies vom alten Typ auch heute noch arbeitstauglich wären/sind (Quelle)

    Also ich kann ja auch englisch und spanisch Übersetzungen anbieten, hab auf beiden Sprachen gearbeitet und in jeweiligen Ländern länger gelebt :pfeif:

    Zu dem Mathezeug, ich verstehe nicht wie man was logisch finden kann wo man erst noch einmal Regeln lernen muss um es machen zu können :fear: also ich darf hier das aber das nicht und dann oben so aber unten nicht etc... war immer mein Problem, null Logik! sonst könnte mans ja mit normalem Menschenverstand lösen wenns logisch wäre :ugly: die Regeln machen doch aber keinen wirklichen Sinn.

    Ich musste Leo vorher zum ersten Mal Fieber messen... seine Ohren waren total warm, Achseln auch und Nase kam mir trocken vor aber Thermometer hat Normaltemperatur gezeigt. Brütet er was aus? :tropf:

    :lachtot:mein Gedanken. Dachte ich bin allein damit. Dingen logisch auf den Grund gehen, das mache ich gern. Wenn ich dazu aber erst einmal Regeln lernen muss, dann ist das für mich auch nicht mehr logisch. Mathe für mich ein Buch mit 7 Siegeln.

    Für mich geht es gar nicht drum den Tierschutz abzuwatschen. Wie aber hier zu lesen ist: Es kommen kritische Fragen und jeder teilt dazu seine Erfahrungen mit und schon kommt mindestens einer ums Eck und erzählt was von "Tierschutzbashing". Kann auch auf jedes andere Thema hier im Forum (ob Qualzucht, Zucht usw.) umgemünzt werden.

    Habe ich bis heute noch nicht verstanden. Kritische Fragen, Stimmen sind so wichtig. Immer mit den Stimmen, welche die andere Seite (hier in dem Falle also gute Erfahrungen) beschreiben. Nur so ist es möglich mit wachen Augen durch die Gegend zu laufen und nicht jeder fixiert sich nur auf seine Meinung.

    Anstatt zu "maulen", dass hier über den Tierschutz hergezogen wird, sind sachliche Beispiele viel wichtiger (ohne bissige Bemerkungen). Da kann dann darüber diskutiert werden wie was evtl. verbessert werden kann oder aber jeder Lesende weiß dann wenigstens im Ansatz auf was er vielleicht achten könnte.

    Es wird sich insgesamt (in dem Falle Tierschutz) wenig ändern können, wenn Menschen nicht lernen miteinander umzugehen.

    mh, ich laufe immer zwischen Mensch (Hund, was auch immer) und Ashkii. So muss man erst einmal an mir vorbei. Wenn möglich halte ich Abstand. An Ashkii ist man bis jetzt nur ran gekommen, wenn ich das erlaubt habe bzw. hatte das früher Ashkii übernommen, als ich ihn noch nicht so eng führte. Hier ist es teilweise sehr eng und über den Tag verteilt Hochbetrieb.