Beiträge von Terry

    du kennst deinen Schwiegerpapa, wir nicht. Wenn denn alles deinen Erwartungen entspricht und du gut damit klar kommst, wo ist das Problem.

    Du wolltest Meinungen, hier sind sie.

    Ich bin seit 34 Jahren mit Hunden zusammen (27 Jahre eigene Hunde) und ich habe erst vor 1,5 Jahren wirklich begriffen das unser Verhältnis zu Hunden wirklich sehr zu wünschen übrig lässt und angefangen Hunde zu verstehen (na ja, bin immer noch dabei zu lernen).

    Ich kann ein Buch wirklich sehr empfehlen (habe es heute gerade "eingesogen") > "Das Alpha-Syndrom von Anders Hallgren".

    Sehr verständlich und vor allen Dingen nicht nur behauptend sondern erklärend.

    mh, nicht böse sein, sind aber meine Gedanken dazu:

    hol ich mir einen Hund ins Haus (Hof), soll dieser in meine Gemeinschaft aufgenommen werden. Er lernt mich zu respektieren (hat nichts mit Kommandos zu tun) und sieht mich als Führung an.

    Auf dem Reiterhof ist er täglich mit vielen Menschen zusammen, die wirkliche Bezugsperson, die die Führungsrolle übernehmen muss, hat wohl nicht wirkliches Interesse (wie sieht das mit den schon vorhandenen Hund(en) aus?) bzw. nicht die Zeit. Nun bekommt er eine Beschäftigung von einer weiteren Person, die auch nicht ständig präsent ist (also auch keine Führung).

    Dann ein Mix aus Hovi und DSH. Beide Rassen brauchen erst Recht eine klare Führung. Wirkliche Probleme (wenn falsche Führung) tauchen beim Hovi ab ca. 18 Monaten auf. Da wird er auch im Kopf so langsam erwachsen.

    Erziehung mal eben einem Anderen überlassen und dann meinen er "funktioniert" so jetzt auch auf dem Hof zeigt wenig Verständniss für die Natur des Hundes und könnte für alle Beteiligte ziemlich frustrierend werden.

    Betr. Allergie: hast Du eine und hoffst diese in den Griff zu bekommen? Ansonsten einen Test machen und evtl. Leo abholen.

    wird mein Hund von anderen Hunde belästigt (Barry ist kastriert) darf er natürlich die anderen Hunde kurz wegschnappen bzw. verwarnen. Lassen sie ihn aber nicht in Ruhe gehe ich dazwischen und erwarte Ruhe von den anderen Hunden (und natürlich auch von meinem).

    Dies allerdings nicht durch anfassen sondern nur durch splitten (ich laufe durch die Hunde durch).
    Am Anfang nahm Barry an ich komme zur Unterstützung. Dies wurde aber durch mein fixieren und Richtungsverweis unterbunden. Jetzt schließt er sich mir sofort an und wir gehen weiter oder aber oft ignorieren die Hunde sich dann plötzlich und ich kann mich mit den Besitzern unterhalten.

    Barry hat dadurch gelernt viel relaxter damit umzugehen und andere Hunde auch zu ignorieren, da er weiß das ich mich darum kümmere.

    mein Barry hab ich über die SOS-Hundehilfe hier in Berlin. Angeblich soll er mit einem Bruder aus Polen gekauft worden sein. Ob diser Bruder allerdings noch lebt und wo er wohnt? Vielleicht in Hamburg?

    Wäre schon interessant. Kannst ja vielleicht doch mal fragen (Barry ist im April 99 geboren).

    So Ende des OT.

    hallo Bea,

    als erstes mal das Wort "Dominanz" aus dem Wortschatz streichen.

    Deinem Hund fehlt deine klare Führungsrolle. Das verunsichert sie und da sie damit nicht umgehen kann, artet dies aus.

    Damit dein Hund deine Führung akzeptieren kann braucht sie deine Anleitung: du entscheidest wann sie und mit welchem Hund sie Kontakt aufnehmen darf. Benimmt sie sich nicht bei der Kontaktaufnahme, wird diese von dir unterbrochen.

    Bei allen wichtigen Dingen (da hat jeder seine eigene Ansicht) musst du die Entscheidung übernehmen (also agieren und nicht reagieren). Vorausschauend sein, den Hund kein Fehlverhalten ausführen lassen.

    jep Nele, der Verein wird dir auf Dauer nichts bringen.
    Bei uns musste immer erst nachgefragt werden ob die Hunde spielen dürfen. Das wurde von uns Trainern insoweit kontrolliert, daß immer einer von uns mit anwesende war/ist um sofort eingreifen zu können bzw. um es zu solchen Konstellationen erst gar nicht kommen zu lassen.

    Fakt ist: entweder mein Hund respektiert mich oder nicht. Respektiert er mich ist es wurscht wo er läuft, wann er frisst und und und.

    Respektiert er mich nicht ist es auch wurscht wo er läuft usw. Er wird mich eh nicht für voll nehmen, sondern nur etwas ausführen weil ihm sonst etwas Unangenehmes passiert oder weil ihm per Leckerli es ihm eingeredet wird.

    Wie der Weg dahin ist, hängt von vielen Faktoren ab: Stärken und Schwächen des Besitzer und des Hundes, wo sind die Grenzen (der Umsetzung bei beiden), Umwelt und die jeweilige Situation die nie vorhersehbar ist.

    Mich wundert doch immer wieder wie in gestellten Situationen gearbeitet wird (HuPlatz), wie man krampfhaft Konfrontationen sucht.

    Barry hat seit den letzten 1,5 Jahren nur durch das Alltäglich gelernt mich als Führung zu akzeptieren.

    Voraussetzung ist es seinen Hund zu verstehen.

    Hundeflüsterer und solche Meinungen, die sich auf den Alphawolf beziehen (diese Leute haben noch nie einen wildlebende Wolfsgruppe beobachtet) in den Müll und sich mit der Literatur der Menschen befassen die vor Ort Beobachtungen absolvieren und wirklich Ahnung haben.

    Meine Buchempfehlung: Günther Bloch "Der Wolf im Hundepelz" und "Timberwolf Yukon & Co". Gibt auch noch Andere (Coopinger, Mech, Radinger) welche ihre Informationen an freilebenden Wölfen gesammelt haben.

    Und trotz allem: Verhaltensweisen von Wölfen können nicht 1 : 1 auf den Hund umgelegt werden. Es hilft aber sehr manche Verhaltensweisen von Hunden verstehen zu lernen.

    spielt der andere Hundebesitzer nicht mit geht es wahrscheinlich nur über Anwalt. Ob die Zusatzkosten sich lohnen? Möglichst nochmals in Ruhe mit dem Besitzer reden.

    Was ich nicht verstehe: wenn der andere Besitzer schon sagt sein Hund ist schräg drauf und hört nicht, geht mein Hund nicht mit in den Freilauf. Die Trainer müssen den Freilauf erlauben und müssen wissen welche Hunde eher nicht dabei sind, bzw. nur unter Absicherung (Schlepp, Maulkorb).