Beiträge von Terry

    na klar haben Tiere ein Bewustsein. Wie dieses allerdings aussieht, werden wir mit Sicherheit nie herausfinden.

    Gewissen? Dazu muss ein Wissen von Recht und Unrecht vorhanden sein. Es gibt so einige Menschen die kein Gewissen haben, weil sie die Handlung nicht als Unrecht ansehen oder vielleicht sogar gar kein Unrechtsbewustsein haben. Ist also auch bei Menschen oft eine Sache des Blickwinkels.

    Tiere unterscheiden nicht zwischen Recht und Unrecht, Falsch oder Richtig so wie wir es interpretieren (darum bin ich auch der Meinung das man sie nicht strafen kann). Sie werden wiederholen was Positiv ist und vermeiden was Negativ ist.

    Das Gefühl der Trauer (das Gefühl der Leere) haben Tiere sicherlich auch und wird vielleicht von Tierart zu Tierart unterschiedlich sein. Der Mensch wird es intensiver wahrnemen, da er die Möglichkeit hat sich mit der Vergangenheit und der Zukunft zu beschäftigen (und auch hier gehen Menschen unterschiedlich mit um).

    Betr. Treue, Trauer, Verantwortung, Zusammengehörigkeit und Freude hat Günther Bloch 3 Beispiele in seinem Buch "Timberwolf Yukon & Co" angeführt:

    1. Wölfin wird von einem Auto totgefahren. Sie hat drei ca. 2 Wochen alte Welpen. Wochen vorher hatte die Tochter (oder evtl. Schwester) das Rudel verlassen. 2 Tage nach dem Unfall ist diese Hündin zu den Welpen zurückgekehrt, hat Milch produziert und die Welpen großgezogen. Gleichzeitig hat sie auch die Verantwortung für die anderen Rudelmitglieder übernommen. Warum ist sie zurückgekommen? Die anderen Rudelmitglieder (3 ca. 1-2 Jahre junge Wölfe) waren wohl noch zu jung um Verantwortung zu übernehmen.

    2. Jungwolf Yukon (er hatte ein inniges Verhältnis zur Mutter) wurde auch bei einem Autounfall schwer verletzt. Bloch und Team hatten nicht mehr mit seinem Auftauchen gerechnet. Aber er tauchte wieder auf, nachdem ihm seine Familie mit Futter versorgt, Gesellschaft geleistet hat und er dadurch wieder gesund werden konnte. Also starke Familienbande? Liebe? Nur Instinkt sicherlich nicht.

    Und 3. Leitwölfin Betty, sehr enges soziales Verhalten zu Partner Stoney wurde tot aufgefunden (ob "Jagdunfall" konnte nicht geklärt werden, sie war aber sehr abgemagert). 14 Tage später fand man auch Stoney tot auf. Er lag leicht verletzt zusammengerollt in einer Mulde nur wenige Kilometer von Bettys Todesort entfernt. Eine Todesursache konnte nicht festgestellt werden. Er war gesund und kräftig. Vielleicht doch am "gebrochenen Herzen" gestorben?

    Gefühle und Emotionen haben wir Menschen sicherlich nicht erfunden , nur dessen Begriffe.

    ich meine ich bin ja sehr dafür das man sich vorher den Kopf macht bevor man sich einen Hund anschafft. Aber ich glaub man kann es auch übertreiben, denn dann müsste hier jeder zu dem Entschluß kommen, sich keinen Hund zuzulegen.

    Die Gassiwege sind hier nicht in freier "Natur" sondern hier ist alles irgendwie "Privat".

    Wir sind hier umgeben von: Grünflächen, Laternen, natürlich Hausmauern, Zäunen, die Sträucher gehören immer zu irgendeiner Wohngesellschaft.
    Kein Ordnungsamt oder keine Polizei hat sich hier je darüber aufgeregt, daß Hunde irgendwo hinpullern. Anderer Output muss halt entsorgt werden.

    Barry darf nicht an Autos, Fahrräder, Motorräder, Mopeds, andere rumstehende Gegenstände (Mülltonnen) puschern. Meist konzentriert sich Barry auf die Bäume, aber wenn ein Laternenpfahl im Wege steht, was solls.

    na logisch das da was nicht stimmt. Wird sich aber kein Veterinäramt dafür interessieren das ein Welpe ein Meideverhalten zeigt.
    Hundi ist gesund, keine sichtbare Vernachlässigung. Da hätte auch der Tierschutz ein Problem. Wobei eben nicht wirklich erkennbar ist woher sein Verhalten so plötzlich kommt.
    Ein Gespräch mit dem Besitzer und vielleicht doch besser vermitteln.

    nun, da dort viel Publikumsverkehr ist (gehe jetzt einfach mal davon aus, da Pferdehof, oder wirbel ich gerade was durcheinander?) kann alles Mögliche passiert sein. Ist aber auch wirklich schwer für den Kleinen wenn er so viele unterschiedliche Signale bekommt.
    Da braucht es nicht immer körperliche Gewalt um solche Reaktionen zu bekommen. Evtl. Überforderung (zuviel Fremde?). Das Beste wäre ein Zuhause mit klarer Richtungsweisung und Geduld bei der Erziehung.

    Zitat

    Aaaaber wehe, es ist eine andere Person dabei. Da achtet man nicht so auf den Hund, weil man mit Schnattern beschäftigt ist - und wupps läuft er wieder voran und in die Leine. Blöder Mensch... freude


    was zeichnet einen guten Hundehalter aus? Er kann sich unterhalten, seinen Hund beobachten, sieht ob oder was von vorn oder hinten kommt und kann in dem Moment die richtige Entscheidung treffen. Klappt tatsache und Hundi ist schwer beeindruckt. Also, fleissig üben :bindafür:.

    welche Trainingsmethode letztendlich in Anspruch genommen wird, ist egal solange man nicht mit der Dominanz- oder Alphatheorie argumentiert oder meint man muss einen Hund unterdrücken.

    Klappt es bei dir und du bis zufrieden ist es ok. Aber Pauschalierungen, auch noch aufgrund von Theorien die schon lange widerlegt wurden, können manchmal mehr schaden als nutzen.

    Und ich glaube es ging ja eher um die Theorie, die so halt nicht stimmt.

    ach, belaste dich nicht mit Äußerungen Anderer die wahrscheinlich etwas nachplappern.

    Sicherlich gibt es viele die sich einen BC holen und überfordert sind. Aber es gibt ebenso viele BC (aber auch andere Rassen) die nicht dem gängingen Bild entsprechen und wahrscheinlich ist auch nicht jeder BC zum Hüten geboren.

    Eurer Zusammenkommen war ja Zufall und es sollte wohl so sein.

    Also in dem Fall Ohren auf Durchzug stellen.

    du kennst deinen Schwiegerpapa, wir nicht. Wenn denn alles deinen Erwartungen entspricht und du gut damit klar kommst, wo ist das Problem.

    Du wolltest Meinungen, hier sind sie.

    Ich bin seit 34 Jahren mit Hunden zusammen (27 Jahre eigene Hunde) und ich habe erst vor 1,5 Jahren wirklich begriffen das unser Verhältnis zu Hunden wirklich sehr zu wünschen übrig lässt und angefangen Hunde zu verstehen (na ja, bin immer noch dabei zu lernen).

    Ich kann ein Buch wirklich sehr empfehlen (habe es heute gerade "eingesogen") > "Das Alpha-Syndrom von Anders Hallgren".

    Sehr verständlich und vor allen Dingen nicht nur behauptend sondern erklärend.

    mh, nicht böse sein, sind aber meine Gedanken dazu:

    hol ich mir einen Hund ins Haus (Hof), soll dieser in meine Gemeinschaft aufgenommen werden. Er lernt mich zu respektieren (hat nichts mit Kommandos zu tun) und sieht mich als Führung an.

    Auf dem Reiterhof ist er täglich mit vielen Menschen zusammen, die wirkliche Bezugsperson, die die Führungsrolle übernehmen muss, hat wohl nicht wirkliches Interesse (wie sieht das mit den schon vorhandenen Hund(en) aus?) bzw. nicht die Zeit. Nun bekommt er eine Beschäftigung von einer weiteren Person, die auch nicht ständig präsent ist (also auch keine Führung).

    Dann ein Mix aus Hovi und DSH. Beide Rassen brauchen erst Recht eine klare Führung. Wirkliche Probleme (wenn falsche Führung) tauchen beim Hovi ab ca. 18 Monaten auf. Da wird er auch im Kopf so langsam erwachsen.

    Erziehung mal eben einem Anderen überlassen und dann meinen er "funktioniert" so jetzt auch auf dem Hof zeigt wenig Verständniss für die Natur des Hundes und könnte für alle Beteiligte ziemlich frustrierend werden.

    Betr. Allergie: hast Du eine und hoffst diese in den Griff zu bekommen? Ansonsten einen Test machen und evtl. Leo abholen.