Beiträge von Terry

    souma
    verstehe ich nicht wirklich. Was trainiert ihr denn? Das sie nicht losstürmen soll? Blick gerade nicht durch.

    Möchte ich an solchen Dingen arbeiten muss ich meine Wünsche etwas zurückschrauben und dies so "organisieren" das der Hund die Möglichkeit bekommt zu begreifen um was es geht. Lasse ich ihn aber losstürmen weil ich gerade nicht trainiere wird Hundi nie verstehen um was es geht. Da käme, wenn ich es richtig verstanden habe, meine Kritik betr. Üben und Alltag zum tragen.

    skytho

    Ich zitiere mich hier mal selbst:

    Zitat

    Nur weil es vielleicht die meisten hier im Forum nicht stört bzw. sie damit umgehen können heißt das ja noch lange nicht das dies auch bei den dir entgegen kommenden HH so sein muss.


    Es gibt sicherlich einige Hundehalter die es nicht stört bzw. die damit umgehen können. Ich habe damit auch keine Problem da ich viel über Hunde und Menschen gelernt habe und weiß wie ich mich zu verhalten habe bzw. kann mein Gegenüber ganz gut einschätzen.

    Viele HH können dies aber entweder nicht (es soll Menschen geben die ihren Hund als reinen Begleithund haben und sich nicht mit der komplexen Thematik beschäftigen, was nicht immer falsch sein muss) bzw. haben nun mal Hunde aus dem Tierschutz welche damit einfach nicht umgehen können.

    Kein Mensch ist verpflichtet den ganzen lieben langen Tag irgendwelchen HH zu erklären warum der eigene Hund nun gerade an der Leine ist oder warum man nicht möchte das ein fremder Hund auf einem zustürmt.

    Aber jeder Mensch ist verpflichtet den ihnen Schutzbefohlenen Sicherheit zu bieten aber auch gleichzeitig dem Umfeld eine Sicherheit zu vermitteln (garantieren kann man es nicht). Aber der gute Wille sollte schon da sein.

    Und dazu gehört nicht der (ganz für persönlichst dümmste Spruch): das machen die untereinander aus. Dies haben wir uns durch die Masse der Hunde, deren teilweisen unbekannten Vorgeschichten und den auf diesen Spruch beharrenden Menschen selbst verbaut.

    Und auf den Eingangshund zurückzukommen: bis jetzt ist für mich nur der Eindruck vorhanden (aus dem Geschriebenen) das an diesem Hund mehr verschlimmbessert wird als alles andere.

    das was Kristine gerade erwähnt (was soll der Hund lernen), darüber grübel ich schon die ganze Zeit:

    wissendlich einen unsicheren Hund zu haben und ihn dann im Regen stehen zu lassen, nichts anderes machst du, finde ich nicht wirklich ok. Was soll ihr die UO zeigen? Nichts. Sie kann erst Selbstsicherheit finden wenn sie sich sicher sein kann das man ihr Entscheidungen abnimmt.

    Leider scheint (kann ja nur von dem hier geschriebenen ausgehen) dies nicht der Fall zu sein. Ignorieren des unerwünschten Verhaltens ist solange ok, solange der Hund sich neben dir befindet. Da geh ich auch nicht darauf ein.

    Aber eine Entscheidung des Hundes zu dulden die, wie hier schon erwähnt, auch noch selbstbelohnend ist: sorry, frage mich was da jetzt gerade mit den Hund gearbeitet wird. Ich kann nichts erkennen.

    Und muss jetzt doch meine Erfahrungen mal mitteilen: dies braucht man nicht extra zu üben. Das funktioniert sehr gut im Alltag ohne das man andere HH erschrecken muss.

    och Sub, im Grundewald war ich schon ewig nicht mehr. Konnte man vor gut 15 Jahren noch wunderbar dort spazieren gehen (trotz der vielen Hunde) ist es, die paar mal die ich es versucht habe, schon fast eine Zumutung.

    So wie du bringe ich es meinem Hund bzw. meinen Gasthunden auch bei. Ich nehme Barry auch nicht an die Leine er muss aber neben mir bleiben. Bei "unfreundlichen" Hunde blocke ich Barry ab und schiebe mich zwischen ihm und dem anderen Hund und laufe auch im Bogen weiter.

    Ich muss sagen, daß hier in Birkholz bzw. Schichauweg die Hunde fast immer unter Kontrolle sind und es so gut wie nie zu Problemen kommt. Kann natürlich nur von meinen Erfahrungen sprechen. Andere haben evtl. schon andere Erfahrungen gemacht.

    ich weiß Bea, du hast nur nach der Impfung gefragt.

    Aber so wie du es machst kauft man sich keinen Welpen (Hund). Ohne das Kennenlernen der Welpenbesitzer, ohne den Hund gesehen zu haben, ohne zu sehen ob die Elterntiere einen gesunden, sozialen Eindruck machen.

    Evtl. verhilfst du gerade Vermehrern die Kasse aufzufüllen.

    Schaue dir hier im Forum mal Beiträge dazu an. Da gibt es viele Tipps auf was man alles achten sollte.

    Zitat

    die Hundebegegnung erst garnicht zuzulassen,


    in einem gut aufgebautem Training wird aber ein Schuh daraus. Ihr nur den Kontakt zu verbieten aber nicht daran zu arbeiten ist natürlich Käse.

    Barry war auch ein Leinenpöbbler. Hat er sich auch nicht mit Gebell auf die Hunde zubewegte wenn er offline war, so doch mit Geschwindigkeit und Masse.

    Wenn dieses kläffende zustürmen auf andere Hunde wohl auch DSH-typisch ist sollte daran gearbeitet werden.

    Der erlaubete Kontak zu Hunden ist bei mir die Belohnung wenn Hund sich gesittet verhält. Kläffender Hund wird rangerufen und muss bei mir bleiben. Bleibt der Hund ruhig darf er sich dann beim Vorbeigehen am jeweiligen Hund als Belohnung diesem auch nähern und spielen.

    Wird weiter gekläfft geht es vorbei. Hunde lernen schnell das ein gesittetes Verhalten belohnt wird (nicht mit Leckerli sondern mit dem Spiel).

    Allerdings müsste diese Arbeit der Besitzer im Alltag durchführen. Ob es sinnvoll ist das du jetzt versucht dem Hund gesittetes Verhalten beizubringen wage ich zu bezweifeln. Aber ihn einfach nur kläffen lassen? Nicht wirklich prikelnd.

    finde ich nicht ok. Viele Hundebesitzer haben nicht das Auge um einen entspannten Hundebesitzer erkennen zu können bzw. interpretieren das völlig anders. Und damit ist der schlechte Ruf des DSH wieder ein Stück weiter.

    Nur weil es vielleicht die meisten hier im Forum nicht stört bzw. sie damit umgehen können heißt das ja noch lange nicht das dies auch bei den dir entgegen kommenden HH so sein muss.

    Einen Hund der meint alle anderen ankläffen zu müssen hat von allein schon gar nicht auf Hunde zuzugehen. Damit entscheidet der Hund das Geschehen.

    Mit dem Auswildern das ist immer so eine Sache. Das ist wohl so ein sebsibles Thema, daß da genau überlegt werden muss ob man es dem Tier überhaupt zumuten kann bzw. sollte.

    Vielleicht wäre es ihm in einem gut geführtem Aquarium besser ergangen.

    ich würde einen Welpen auch erst nach der ersten Impfung übernehmen (dann ist auch die Entwurmung schon erledigt). Ist die Familie nicht bereit ihn über die 9 Woche hinaus zu behalten würd ich auch woanders schauen.

    Hast du dir die Hunde schon angeschaut? Kennst du die Famlie und das Umfeld? Wenn dies eine gute Aufzucht ist könnte der Kleine auch noch bis zur 10 Woche dableiben.