Beiträge von Terry

    ich arbeite ohne Leckerli :D .

    Und das wieder. Ohne Starkzwang. Als ich meinen ersten eigenen Hund 1977 geholt habe (meinen Bearded) gab es diese ganzen Erziehungschilfen wie heute in der Form noch gar nicht. Da wurde auch nicht von Leckerli gesprochen (jedenfalls nicht außerhalb der wenigen HuPlätze für alle Hunde).

    Und Jimmy war ein souveräner, mit mir zusammen arbeitender Hund. Auch mit den Gassihunden, die ich seit meinem 13 Lebensjahr versorgt habe gab es diesen ganzen Klimbim nicht. Und da wäre bei so manchem Hund mit Druck und Gewalt gar nichts gegangen da diese Wachhunde waren. Keine ausgebildeten daher umso mehr mit Vorsicht zu genießen.

    Balu, der Vorgänger von Barry, wurde nur auf dem HuPlatz (lernte er erst in seinen letzten beiden Lebensjahren kennen) mit Leckerli "belohnt".

    Als ich Barry bekam hatte ich durch meine Arbeit auf dem HuPlatz auch mit Leckerli angefangen. Und habe, GsD, nach 2 1/2 Jahren wieder aufgehört damit.

    Jimmy, Balu und heute auch Barry, gingen bzw. gehen mit Freude mit mir durch den Alltag. Ohne Leckerli. Sie haben sich mir angeschlossen und erleben mit mir den Tag einfach so wie er ist. Ohne Üben, ohne Training im eigentlichen Sinne.

    Barry ist stolz wie Oskar wenn er von allein ein gewünschtes Verhalten gezeigt hat und ich ihn kräftig dafür lobe. Er weiß um was es geht, er wird nicht durch Leckerligabe von den eigentlichen Dingen abgelenkt. Er kann sich besser Konzentrieren auf das um was es geht. Und das ist mir am wichtigsten.

    möchte mehr oder weniger eigentlich nur mitteilen das ich auch alles gelesen habe :D .

    Da habt ihr euch ja viel Mühe mit den beiden Würmchen (jetzt Racker) gemacht. Finde es gut das ihr über die Abgabe zum Wohle der Hunde (und damit auch euer Wohl) entschlossen habt.

    Gibt es in der Umgebung vielleicht Hundevereine in denen vernünftig mit Hunden gearbeitet wird? Vielleicht sucht da jemand ein oder zwei Powerhunde? Gerade im Hundesport gibt es auch Menschen die gern Notfälle aufnehmen.

    Wünsche euch fiel Erfolg bei der Suche für einen schönen Platz für eure Hunde.

    also ist ja ganz nett aber ich sehe das Halsband nicht als eigentliches Problem.

    Keiner weiß wie er wirklich draußen reagiert. Wenn er jetzt schon Zirkus macht wenn er bloß das Halsband umbekommt wer garantiert das es keine Katastrophe gibt wenn er draußen ist?

    Hundi ist den Alltag gewohnt. Er kennt es nicht anders. Alles andere kann nur mit wirklich professioneller Hilfe geschehen. Werden jetzt Fehler gemacht kann dies große Auswirkungen für die Zukunft haben.

    Also mein (dringender) Vorschlag: sucht Euch einen professionellen Hundetrainer. Schaut euch genau um und erkundigt euch nach dessen Fähigkeiten.

    Hundi war solange "sein" Leben gewohnt und auf ein paar Wochen mehr oder weniger kommt es auch nicht an (da er es nicht anders kennt hat er kein Problem damit).

    Laminat kommt für mich nicht in Frage da Barry sonst "Hausschuhe" tragen müsste. Das geklappere seiner Krallen mach mich :irre: .

    In der neuen Wohnung hab ich jetzt PVC. Ist weicher, nicht so warm wie Teppich aber auch nicht so kalt wie Fliesen (habe jetzt Keller unter mir) und Barry kann nicht rutschen.

    Ich bevorzuge ja Teppich, aber der sieht nach so kurzer Zeit merkwürdig aus das ich das lieber gelassen habe.

    Boxer gehören (gehörten?) zu den Schutzhundrassen. Wurden gaaanz früher lange für den Polizeidienst genommen. Aber die Fellbeschaffenheit ist nicht wirklich geeignet wenn auf Streife gegangen wird (und mit Mäntelchen sähe es wohl eher albern aus).

    Ne, also lammfromm. Kommt auf viele Faktoren an: Erziehung, Erbgut, Charakter usw.. Die Reizschwelle soll bei größeren Hunde einfach höher sein. Aber ein Bernhardiner der zähnefletschend hinterm Zaun steht, ein Boxer der sich jeden Hund krallt haben mich gelehrt bei fremden Hunden immer vorsichtig zu sein, egal welche Rasse.

    also da hätten wir ein Boxer einen DSH, einen Airedale einen DSH, meinen Bearded einen DSH meinen Barry einen DSH. Die Besitzer durften ihre Hunde bei mir abholen (immer Pöbler, keine Beißer, die fasse ich auch nicht an).

    Oder mit Barry zusammen 2 DSH verscheucht die auf uns zu sausten (1 Meter vor uns die Kurve gekratzt).

    Ich mache mir vorher keinen Kopf was ich machen würde, ich reagiere einfach. Zum größten Teil hat mir ein abbiegen oder weggehen geholfen, wenn der andere HH da mitgespielt hat.

    Das ist auch ein Punkt der mit berücksichtigt werden muss: ob man nun richtig oder falsch handelt hängt auch von dem Gegenüber ab. Was nützt es auszuweichen wenn der andere Besitzer Leineschwingend hinterher läuft bzw. schon auf seinen Hund einschlägt?

    Die "netteste" Begegnung die ich hatte: Barry steht murrend Nase an Nase mit einem anderen Hund, ich wollte schon weitergehen als der Besitzer seine Hand zwischen die beiden Nasen schieb "hier wird nicht geknurrt". Ähm, ja. Glaube die Hunde waren so perplex das sie einfach auseinander gegangen sind. Aber da wäre mir meine Hand zu schade.

    mit dem Ableinen ist das so eine Sache. Barry lasse ich auch los, aber er bleibt neben mir. Somit kann ich den anderen Hund abblocken bzw. kann ich mir Notfalls beide Hunde greifen bevor sie sich in die Wolle bekommen.

    Zwei sich prügelnde Hunde sind oft schwer zu greifen. Dann müsste man schon die Nerven haben einfach wegzugehen. Entweder bevor die Hunde aufeinander treffen oder damit die Hunde sich trennen und folgen (was ich bei dem Boxer allerdings bezweifel).

    die ganze Geschichte kennst du ja mehr oder weniger nur durch HörenSagen.

    Wenn mich nicht alles täuscht kann man schon den Tierschutz vor Ort bitten mal vorbei zu schauen. Dies muss ja nicht gleich als Anklage gemacht werden sondern kann als Vorsichtsmassnahme dem Tierschutz gemeldet werden. Bevor es drastische Konsequenzen gibt muss dies sowieso ersmal geprüft werden.

    Letztendlich entscheiden muss dann der Tierschutz vor Ort.

    Anzeige aus der "Ferne" wenn man es nicht persönlich gesehen hat? Bin ja auch eher schnell damit aber nur wenn ich es auch direkt gesehen habe.