Beiträge von Terry

    wenn sich ein Hund mir gegenüber so verhält (ob Gast-, Gassihund oder eigener Hund) habe ich vorher was falsch gemacht. Weder bin ich je von meinen Gast- usw.hunden oder von meinen eigenen Hunden angeknurrt worden. Und ich behaupte jetzt einfach mal das dies in einer guten Gemeinschaft auch nicht passiert.

    Kein Hund macht dies von jetzt auf nachher. Da gehen viele Dinge voraus. Wenn dies natürlich von dem HH übersehen wird hat er damit den ersten Fehler gemacht.

    Und sollte dies mal vorkommen frage ich mich warum ich mich jetzt mit dem Hund auf eine Stufe stellen sollte (ich bin kein Hund!). Wenn ich etwas will dann will ich es. Und das geht dann so schnell das Hundi gar keine Chance hat in irgendeiner Form zu reagieren (außer es mir zu geben).

    ich habe seit 36 Jahren mit Hunden zu tun? Ja und? Wirkliches Wissen und Verständnis habe ich erst seit 5 Jahren, nachdem ich Barry bekommen habe. Einen Hund der auf UO pfeift; einen Hund der weiß was er will. Er hat mich gelehrt Hunde wirklich zu verstehen.

    Aber auch früher habe ich mit den Hunden nie geübt das ich ihnen etwas wegnehmen kann. In einem Notfall (was bis Heute bei allen Hunden 10 x vorkam) habe ich es ihnen einfach weg genommen. Das funktioniert deswegen weil ich nicht mit ihnen geübt habe. Immer selbstsicher aufgetreten bin. Sie wussten das sie mir vertrauen können.

    Dieses wegnehmen und wiedergeben und dieses ganze drum herum kann mehr schaden als nützen. Wie hier schon gesagt wird dies im Spiel geübt, also nicht mit einer Resource, die es zu verteidigen gilt (Futter).

    Das mit dem Spielzeug hast du, Window, schon ganz richtig erkannt. Gebe ihm einfach ein Spielzeug mit dem er sich auch allein beschäftigen kann. Aber Spielzeug mit dem ihr zusammen spielt verwaltet ihr. Immer mit zwei Dingen spielen, so lernt er das hergeben positiv ist weil er etwas wieder bekommt.

    funnyEgi
    was ein Hund draußen aufnimmt wird ihm ohne Kommentar einfach weg genommen. Voraussetzung ist man hat ihn mit diesen Wegnehmgedöns vorher nicht beigebracht das man selbst ein Konkurrent ist (was Futter betrifft). Das geht ruck zuck, wird nicht großartig weiter kommentiert und es wird besser aufgepasst.
    Jeder Hund der seinen Besitzer vertrauen kann wird es sich ohne Widerstand wegnehmen lassen. Lässt es der Hund nicht zu ist insgesamt was schief gelaufen und muss vor Ort erarbeitet werden.

    ist ja alles ganz nett aber glaube nicht das dies angeboren ist (das Wissen, das der Nackengriff als Strafe zu sehen ist). Gehe ich mit Barry mal ohne Halsband raus, halte ich ihn kurzfristig am Nackenfell, genau wie am Halsband.

    Kennt er nicht als Strafe und fasst dies auch nicht so auf (kenne ich auch von anderen Hunden).

    In dem Bericht wurde der Hund ja auch nicht mit kurzem Verweis in den Nacken gegriffen sondern er wurde im Nackenfell gepackt und ein längeres Stück zurück auf den Platz geschleift. Dies hat weder mit Erziehung was zu tun noch wäre die Mutter des Hundes fähig diese zu tun (weil wahrscheinlich etwas kleiner). Und als Welpe hat er das sicherlich von seiner Mutter so auch nicht kennen gelernt (wobei er ja noch nicht mal etwas falsch gemacht hat, er hatte es nur nicht begriffen und die Schafe waren ihm unheimlich).

    Mich hat der ganze Bericht gegruselt. Wann gibt es denn mal was sinnvolles zur Hundeerziehung im Fernsehen?


    kannst du das noch ein bisschen erläutern? Kenne es aus Beobachtungen (Hund/Hund, Mensch/Hund) eher anders.

    Zu Dominanz wurde nun ja schon viel geschrieben. Und aus den Beobachtungen so einiger Wissenschaftler aber auch Trainer ist doch eigentlich ersichtlich das es sich viele zu einfach machen, wenn bei einzelnen bestimmten Handlungen pauschal von Dominanz gesprochen wird.

    Um dominieren zu können wird immer einer gebraucht der sich dominieren lässt. Und dies kann Situationsbedingt abwechseln ohne das der souverän führende Part deswegen gleich seine Stellung verliert.

    ich habe meine Ernährung umgestellt nachdem ich angefangen hatte mich mit dem Fertigfutter meines Hundes zu beschäftigen.

    Das brachte mich dann dazu mal unser ganzes "Fertigfutter" unter die Lupe zu nehmen und habe mich schon gegen ganz viele Sachen entschieden.

    Weder bei meinem Hund noch bei mir bin ich deswegen "streng". Auch Hundi bekommt mal "ungesundes" Zeug (den Dentaknochen z.B.). Aber wie bei allem: die Menge machts und vor allen Dingen das vernünftiges Essen (bei Mensch und Tier) überwiegt.

    Nur muss da jeder selber drauf kommen. Und je mehr man da redet umso weniger kann man überzeugen. Ich habe es aufgegeben und erzähle nur davon wenn ich darauf angesprochen werde.

    Fertigfutter ist nun einmal einfacher für Menschen die sich nicht soviel Gedanken darüber machen wollen bzw. können. Viele, wie auch ich, haben
    sich mit dem Gedanken erst beschäftig nachdem man ein sehr gutes Fertigfutter gesucht hat (weil das alte nicht vertragen wurde bzw. Hundi zuviele Probleme hat).

    Und solange es einem gesundheitlich gut geht (bzw. dem Hund) ist es normal das man sich da keinen Kopf macht. Empfinde ich als normal.

    Zitat

    die Nichtbeachtung "sinnloser" Befehle


    das ist für mich der Knackpunkt. Einfaches Üben des Üben willen. Hunde die nicht nur einfach so etwas machen (langläufig als stur betitelt) erkennenn es sehr richtig und verhalten sich dem entsprechend (habe ja selbst so ein Exemplar).

    Was Nichtbeachtung "sinnloser " Befehle mit Respektlosikeit zu tun hat ist mir immer wieder ein Rätsel. Da sind andere "Umgangsformen" gefragt und somit hat man denn auch einen Hund der, wenn wirklich notwendig, Anweisungen ohne Nachfrage befolgt.

    mein Balu war am 1. Juli 2002 eingeschlafen. Und eigentlich wollte ich mir ja Zeit lassen. Nun, zwei Tage hat es gedauert da habe ich mich in Internet mal umgesehen (nein, so schnell wollte ich keinen Hund, öhm, ja).

    Und da bin ich dann auf Barry gestoßen und habe mich verliebt. Zwei Wochen später ist er dann eingezogen. Meine Kinder fanden ihn doof und langweilig. So ist Barry ganz "mein" Hund geworden (die Kids sind ja jetzt eh aus dem Haus).

    Eine bestimmte Zeit gibt es sicherlich nicht. Ersatz wird ein neuer Hund sowieso nicht also sollte man sich nach seinem Herzen richten. In dem die Hunde, die über die Regenbogenbrücke gegangen sind sowieso ihren Dauerplatz haben. Und eine Fellnase aus den Nothilfen freut sich über einen guten Platz.

    Zitat

    Auch interessant finde ich die Frage, ob Hunde will-to.please haben können oder reine Opportunisten sind. Ich denke allgemein eher, dass Hunde Dinge tun, die zu ihrem Vorteil sind. Z.B., wie ein anderer User geschrieben hat:

    „KEIN Hund tut etwas, um seinem Besitzer zu gefallen. Das ist eine Möchtegern-Vorstellung von Disney-geprägten Menschen.


    Sieht es bei Menschen anders aus? Dieses Verhalten sichert das Überleben.

    Ich kenne genug Hunde die ihren Besitzer bedingunglos folgen (ohne Einwirkung von Starkzwang) und dann auch Leckerli links liegen lassen. Für diese ist der Besitzer das Wichtigste.

    Pauschalierungen, Hunde tun es nur wegen des Vorteiles (wieviel Hunde lassen sich Dinge gefallen die nicht nicht von Vorteil sind) stimmen sicherlich genauso wenig wie die Behauptung Hunde wollen ihren Besitzern einen Gefallen tun.

    Wichtig ist sicherlich immer die Beziehung zum Besitzer, die Sozialisierung und auch der Charakter des Hundes.


    Zitat

    dass rangniedere Tiere Ranghohen vertrauen/sich an diesen orientieren, weil diese in schwierigen Situationen Sicherheit vermitteln,


    ich glaube das dies der Überlebensgarant für die meisten Hunde ist und sie dieses gern annehmen. Auch Hunde, die fähig wären mit diesen Eigenschaften ein Rudel zu leiten, sehen in der Gemeinschaft mit dem Menschen sicherlich Vorteile wenn der Mensch die "Führung" übernimmt (ist nicht so anstrengend).

    Irgendwo sucht jedes Lebewesen seinen Vorteil.

    na ja, ein Rudel (glaube auch das 2 Hunde nicht wirklich reichen) anschaffen damit ein Hund glücklich ist? Das setzt aber sehr viel Hundeerfahrung voraus. Denn diese Hunde müssen ja auch irgendwie "geführt" werden.

    Wenn dann bei diesen Hunde Probleme auftauchen?

    Also mit der Idee könnte ich mich nicht wirklich anfreunden.

    Habt ihr schon mit der Orga gesprochen? Kennen diese vielleicht einen Mehrhundehalter der noch einen Hund aufnehmen würde?

    Barry hatte übrigens in seiner "verprügelnden" Zeit in großen Hundegruppen (so ab 5 Hunden aufwärts) auch nie Probleme mit anderen Hunden. Da war er auch umgänglich wenn wir auf einzelne Hunde gestoßen sind.

    Nur wenn wir allein waren und auf Hunde trafen wurde verprügelt (da war es dann wurscht ob es mehrere Hunde waren).