was für mich noch offen ist (na ja, nicht wirklich): diejenigen welche dies als hundgerechte Behandlung ansehen, weil man das bei Hunden ja auch beobachtet hat, müssten dann theoretisch ja auch annehemen das dies Genetisch verankert ist.
Ich habe den Umgang meiner Welpen mit ihren Eltern (Mutter) nicht beobachten können. Woher weiß ich also wie diese von ihrer Mutter erzogen wurden?. Lernen nicht auch die Mütter von ihren Müttern? Und wenn es sich um eine geduldige, souveräne Hündin gehandelt hat, welche solche Mittel nicht angewendet hat, woher hat der Hund dann das Wissen, dass der Griff in den Nacken eine, seiner Art entsprechenden, Massregelung ist?
Es sprechen also sehr viele Faktoren dagegen, dass wir uns wie Hunde verhalten müssen, damit Hunde uns verstehen, weil wir nicht so wirklich wissen, wie das Verhalten von Hunden wirklich ist (wir kennen nicht alle Hunde dieser Welt und haben sie auch nicht im Umgang beobachtet).
Auch Forscher können nur immer einen kleinen Ausschnitt wiedergeben. Den, den sie beobachtet haben. In einem anderen Rudel, einer anderen Gruppe kann dies ganz anders aussehen (wird auch von Günther Bloch immer wieder betont).
Wir sollten die uns zur Verfügung gestellten Beobachtungen oder unsere eigenen Beobachtungen dazu nutzen unsere Hunde besser verstehen zu lernen (was in vielen Dingen einfach ignoriert wird, weil es uns nicht passt). Aber uns von dem Gedanken verabschieden, dass wir genauso handeln können wie diese und das auch noch verständlich.